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Der unliebsame Badegast: Nagelpilz behandeln und vorbeugen

Pressemitteilung   •   Sep 12, 2014 11:02 CEST

Hautpilze lauern oft im Schwimmbad. Bild: Delphimages | fotolia

Hautpilze lauern überall und können auf Gegenständen wie Schuhen, Strümpfen oder Fußböden viele Monate lang überdauern. Doch nicht jeder steckt sich an, der mit Fuß- und Nagelpilzen in Berührung kommt. Eine ge­sunde und intakte Haut infiziert sich beispielsweise nicht so leicht.

Ob in Schwimmbädern, Saunen, Duschräu­men oder Umkleidekabinen – Ansteckungs­möglichkeiten sind überall dort gegeben, wo barfuß gehende Personen in Kontakt mit infektiösen Hautschüppchen geraten. Pati­enten, die krankheits- oder hygienebedingt unter Hautproblemen am Fuß leiden, haben ein besonders hohes Ansteckungsrisiko. Bei vielen Diabetikern ist dies der Fall, weshalb Fußpilz bei ihnen häufig zu beobachten ist.

Bei Fuß- und Nagelpilzen handelt es sich um ein und denselben Erreger. Häufig geht dem Nagelpilz ein Fußpilz voraus. Unter bestimmten Bedingungen gelangen die Pil­ze leicht von der Haut in den Nagel – zum Beispiel wenn der Nagel verletzt wurde oder das Immunsystem generell geschwächt ist. An den Zehennägeln tritt der Nagelpilz viermal häufiger auf als an den Fingernägeln.

Langwierig behandeln

Ist der Fuß bereits infiziert, haben Dermatologen und Fußspezialisten ein geschultes Auge für den Hautzustand ihrer Patienten. „Vor jeder Nagelpilz-Behandlung steht der Besuch beim Arzt“, empfiehlt die Apothekerin Sabine Bender, bei der vor allem Lacke zur Nagelpilzbehandlung häufig nachgefragt werden. „Nur er kann abklären, ob es sich bei dem Problem tatsächlich um einen Nagelpilz handelt“. Steht die Diagnose Nagelpilz fest, müssen sich Betroffene auf eine langwierige Therapie gefasst machen.

Nagelmykosen gehören zu den hartnäckigsten Pilzinfektionen und erfordern eine langwierige Behandlung mit viel Geduld und Therapietreue. „Erst wenn der betroffene Nagel vollständig herausgewachsen ist, kann die Behandlung mit Nagelpilzlacken beendet werden“, erklärt Bender.

Wie lange der Nagel dafür benötigt, ist individuell sehr unterschiedlich. In Einzelfällen kann sich die Therapie bis zu zwei Jahre hinziehen. Das ist vor allem bei Menschen mit Diabetes oder Durchblutungsstörungen der Fall, weil die Nägel bei ihnen nur sehr langsam wachsen. Die Präparate enthalten pilzabtötende Wirkstoffe, die durch den Nagel bis zum Pilz vordringen. „Grundsätzlich ist die Behandlung mit Lacken nur dann sinnvoll, wenn weniger als 50 Prozent des Nagels befallen sind“, so die Apothekerin.

Damit sich ein Nagelpilz gar nicht erst entwickeln kann, sollten Betroffene erste Fußpilzanzeichen ernst nehmen und diesen sofort behandeln, damit die Pilze nicht auch die Nägel befallen. Es gilt heute als sicher, dass sich ein Nagelpilz stets aus einem Fußpilz heraus entwickelt. Die äußerst feste Hornsubstanz der Nägel dient dem Pilz dabei als neue Nahrungsquelle. Hat sich der Pilz erst einmal unter der Nagelplatte eingenistet, ist er für therapeutische Wirkstoffe nur sehr schwer zu erreichen. „Im Gegensatz zum hartnäckigen Nagelpilz ist ein einfacher Hautpilz dagegen relativ einfach zu bekämpfen“, meint Bender.

Vorbeugen ist besser als heilen

Das Eincremen der Füße mit geeigneten Fußpflegepräparaten dient primär dazu, den Selbstschutz der Haut zu unterstützen. So verbessern Fett und Feuchtigkeit die Barriereleistung der Haut gegen Pilze und andere Keime. Auch antimikrobiell wirkende ätherische Öle wie Rosmarinöl, Lavendelöl oder Eukalyptusöl sowie Anti-Pilz-Wirkstoffe wie Clotrimazol schützen in Verbindung mit einer hochwertigen Pflegeformel vor Fußpilz. Bei einer bestehenden Nagelpilzinfektion können spezielle Nagelschutzpräparate eine Ausbreitung des Nagelpilzes die noch gesunden Nägel verhindern. Entsprechende Fußpflegemittel gibt es in Apotheken und Fußpflegepraxen.

Tipps zur Vorbeugung von Pilzinfektionen:

  • Eine intakte, widerstandsfähige Haut ist aufgrund ihrer Barriereeigenschaften der wichtigste Schutz vor Fuß- und Nagelpilz.
  • Ein spezielles Fußpflegepräparat gehört deshalb in jede Sport- und Badetasche.
  • Zusätzlichen Schutz bietet eine Fuß­creme mit antimycetischen Wirkstoffen.
  • Bevor diese zum Einsatz kommt, sollten die Füße inklusive der Zehenzwischen­räume gründlich abgetrocknet werden.
  • Präparate mit Pilzschutz gibt es auch zum Aufsprühen (z.B. GEHWOL pflegendes Fußspray).
  • Pilzhemmende Inhaltsstoffe in Fußpflegeprodukten sind zum Beispiel Climbazol, Clotrimazol, Undecylenamide sowie ätherische Öle wie beispielsweise Ros­marinöl, Lavendel- und Pfefferminzöl.
  • Nach der Fußpflege sollte das Barfuß­laufen über kontaminierte Flächen vermieden werden.
  • Bei bereits bestehenden Nagel- und Fußpilzinfektionen ist es wichtig, die gesunden Nägel mit Hilfe eines Nagelschutzmittels (z.B. GEHWOL med. Nagel- und Hautschutz-Öl) gründlich zu pflegen und vor einer möglichen Ansteckung zu schützen)

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