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Mit Sicherheit ein komplexes Unterfangen

Pressemitteilung   •   Jun 04, 2015 09:33 CEST

Bei einem Laborumzug kann potenziell viel schief gehen. Das gilt im besonderen
Maße in der Pharmaindustrie und anderen Bereichen, die spezieller Regulation
unterliegen. Wer immer ein solches Projekt steuert, muss in der Lage sein, durch
fach- und sachkundige Planung weitestgehende Sicherheit zu gewährleisten –
und zwar in vielerlei Hinsicht.


Natürlich muss die Umzugsdurchführung sicher in dem Sinne sein, dass niemand
verletzt oder materiell geschädigt wird: Keiner der Beteiligten, ob
Labormitarbeiter, Transporteur oder Servicetechniker soll gefährdet werden,
dasselbe gilt für unbeteiligte Dritte wie Anwohner, Verkehrsteilnehmer und alle
anderen, die einem umzugsbedingten Transport nahe kommen. Einschlägige
Rechtsnormen wie das Arbeitsschutzgesetz, das Regelwerk für
Gefahrguttransporte oder die Ortsbewegliche-Druckgeräte-Verordnung sind
unbedingt zu berücksichtigen und einzuhalten.


Ebenso selbstverständlich soll der Auftraggeber gegen mögliche wirtschaftliche
Schäden abgesichert sein. Für diese gibt es eine Reihe von möglichen
Einfallstoren – neben einer Beschädigung der Umzugsgüter beim Transport
können auch Verzögerungen im Ablauf teuer werden, indem sie beispielsweise zu
Stillstandzeiten führen, weil die Produktion auf die Laborkapazitäten der
Qualitätskontrolle angewiesen ist. Mit sorgfältiger, kompetenter Umzugsplanung
lassen sich solche Probleme in der Regel von vornherein vermeiden, trotzdem ist
es für den Fall des Falles empfehlenswert, massiven monetären Einbußen durch
den Abschluss geeigneter Versicherungen vorzubeugen. Doch ist es in der
Realität sehr schwer Produktionsausfälle zu versichern. Noch schwieriger wird es
beim „ideellen Wert“ zum Beispiel von Probenmaterial. Bei der Versicherung von
Laborgeräten gibt es ein Problem, wenn nur der Zeitwert und nicht der
Wiederbeschaffungswert ersetzt wird. Es führt also kein Weg vorbei an einer
risikobasierten Planung und Umzugsvorgehensweise.


Aber auch wenn alles Gerät unbeschädigt und termingerecht am neuen Standort
angelangt ist und angeschlossen wird, sind noch lange nicht alle Hürden
gemeistert: Um einen ordnungsgemäßen Betrieb und korrekte Ergebnisse
sicherzustellen, müssen womöglich Messgeräte neu kalibriert, Laborsysteme
validiert, Genehmigungen durch die zuständige Aufsichtsbehörde erteilt werden.
Details regeln für die Pharmabranche die „Good Laboratory Practice“ und die
„Good Manufacturing Practice“ (GLP/GMP); für Medizinproduktehersteller ist ISO
13485, für akkreditierten Analyselabore ISO 17025 oder ISO 15189 maßgeblich.


Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch die ordnungsgemäße Dokumentation
des Umzugsverlaufs von der Außerbetriebnahme bis zur Wiederinbetriebnahme
einschließlich Kalibrierung/Validierung/Qualifizierung der Systeme. Denn nur so
ist der Auftraggeber sicher vor Scherereien mit den Aufsichtsbehörden, die sonst
ja ebenfalls Stillstandzeiten verursachen oder zur Sperrung von Produktionsware
führen könnten. Und schließlich ist eine umfassende Dokumentation des Umzugs
auch die beste Absicherung für den Havarie-Fall: Um etwa erfolgreich
Versicherungsschäden geltend zu machen, ist eine lückenlose Erfassung von
Planung und Verlauf des gesamten Umzugsprojekts eine wichtige Voraussetzung.


Ein Unternehmen, das diesen Kriterienkatalog für den Labor- und
Produktionsanlagen-Umzug abdeckt, ist die Projektplaner VOL Neumaier GmbH.
www.projektplaner.info

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