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Nichtbestätigung zweier Vorstandsmitglieder: ​Goetheanum-Leitung definiert Schritte der Übergangszeit

Pressemitteilung   •   Apr 17, 2018 17:00 CEST

Zusammensetzung der Goetheanum-Leitung während der Übergangszeit bis Juni 2018 (nicht im Bild: Matthias Girke): Aufnahme im Westen des Goetheanum am 16. April 2018 (Foto: Sebastian Jüngel)

Goetheanum, Dornach, 16. April 2018

Nichtbestätigung zweier Vorstandsmitglieder
Goetheanum-Leitung definiert Schritte der Übergangszeit

Die Generalversammlung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft hat am 24. März 2018 einer Verlängerung der Amtszeit von Paul Mackay und Bodo von Plato als Mitglieder des Vorstands am Goetheanum nicht zugestimmt. Die Goetheanum-Leitung legt Plan für die Übergangszeit vor.

Durch die Entscheidung der Mitgliederversammlung endeten die eigentlichen Vorstandsverantwortungen von Paul Mackay und Bodo von Plato mit dem 24. März 2018. Da gleichzeitig – wie zuvor angekündigt – Seija Zimmermann emeritierte, bilden seither Justus Wittich, Joan Sleigh, Constanza Kaliks und Matthias Girke den amtierenden Vorstand am Goetheanum.

Die Paul Mackay beziehungsweise Bodo von Plato übertragenen Aufgaben und Mandate im Haus, in Projekten, für Tagungen und Arbeitszusammenhänge bleiben bis zur Klausur der Goetheanum-Leitung am 11. und 12. Juni 2018 bestehen und werden dann im Rahmen einer Neuordnung aller Mandatierungen neu vergeben. Der Auftrag an Paul Mackay, die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft weiter im Verwaltungsrat der Weleda AG zu vertreten, ist durch den Vorstand am 10. April bestätigt worden.

Die Goetheanum-Leitung – gebildet von den Mitgliedern des Vorstands am Goetheanum und den Sektionsleitenden der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft – wird bis zur Klausur im Juni das Abstimmungsergebnis analysieren, beraten und weitere Entscheidungen vorbereiten. Insbesondere soll den Fragen nachgegangen werden: Welche Fehler und Versäumnisse hat die Goetheanum-Leitung gemacht? Welche Entwicklungen hat sie nicht richtig eingeschätzt? Wo liegen Defizite in der Verständigung mit den Mitgliedern? Wo waren Prozesse nicht nachvollziehbar? Die Goetheanum-Leitung schreibt in einem Brief an die Mitarbeitenden und Mitglieder: «Wir wollen noch mehr versuchen und uns anstrengen, mit unseren Intentionen vom Goetheanum aus möglichst alle Mitglieder zu integrieren.» Ziel ist es, zukunftsfähige Perspektiven für die Anthroposophie in der Welt und am Goetheanum zu entwickeln.

(1986 Zeichen/SJ)

Ihr Ansprechpartner:
Wolfgang Held, Tel. +41 61 706 42 61, wolfgang.held@goetheanum.ch

Das Goetheanum ist Zentrum eines weltweit tätigen Netzwerks spirituell engagierter Menschen. Als Sitz der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft dient es dem Austausch über spirituelle Fragen und der Fortbildung auf künstlerischem und wissenschaftlichem Feld.

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