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KOMMENTAR Forderung von Greenpeace Energy: Bundesregierung darf Ausbau der Windenergie beim Klimaschutz nicht vernachlässigen

Pressemitteilung   •   Sep 18, 2019 10:39 CEST

Hamburg/Berlin, 18. September 2019 – In den geplanten Klimaschutzmaßnahmen, welche die Bundesregierung in dieser Woche beschließen will, fehlt bislang ein konkreter Vorschlag, wie der Ausbau der Windenergie vorangebracht werden soll. Um mehr als 80 Prozent ist dieser im laufenden Jahr aufgrund ungünstiger Rahmenbedingungen gegenüber 2018 eingebrochen. Aus Sicht des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy ist ein forcierter Windkraft-Ausbau in Deutschland für das Erreichen der Klimaziele unverzichtbar. Es kommentiert Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy:

„Die Bundesregierung will viele Milliarden für ein Klimaschutzpaket in die Hand nehmen, vernachlässigt aber in fahrlässiger Weise eine der tragenden Säulen der ökologischen Energiewende: den schnellen Ausbau erneuerbarer Energien. Wenn eine Million Ladesäulen für Elektroautos installiert oder der großflächige Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur angegangen werden sollen, muss der Strom für diese Anlagen künftig aus erneuerbaren Energien kommen. Wer wirklichen Klimaschutz will, der muss schmutzige Kohlemeiler schnell abschalten und unverzüglich durch Energie aus Wind und Sonne ersetzen. Dazu gehört insbesondere auch Windenergie an Land als erfolgreiches und effizientes ‚Arbeitspferd‘ der Energiewende.

Die politische Vernachlässigung der Windkraft beruht auch auf der Fehleinschätzung, wonach neue Mühlen unpopulär seien. Eine aktuelle repräsentative Umfrage von Greenpeace Energy belegt das Gegenteil: Danach befürworten 80 Prozent der Bundesbürger den Ausbau der Windenergie an Land. Bei Menschen, die in der Nähe von Windkraftanlagen leben, ist die Zustimmung sogar noch höher.“

Redaktionelle Hinweise: Die Umfrage finden Sie unter: gp-e.de/akzeptanz. Um mehr Engagement der Bundesregierung beim Ausbau der erneuerbaren Energien einzufordern, wird sich Greenpeace Energy dem internationalen Klimastreik am 20. September anschließen und an den Unternehmensstandorten Hamburg, Berlin und Köln für einen konsequenten Klimaschutz auf die Straße gehen.

Über Greenpeace Energy: Entstanden aus einer Kampagne der Umweltschutzorganisation Greenpeace engagieren wir uns seit 1999 aus tiefster Überzeugung für eine Stromversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien. Als bundesweit aktive Energiegenossenschaft in der Hand von rund 26.500 Mitgliedern versorgen wir heute mehr als 165.000 Kundinnen und Kunden mit Ökostrom und dem innovativem Gasprodukt proWindgas. Unser Ziel ist es, die Energiewende konsequent und entschieden voranzutreiben. Dafür investieren wir kontinuierlich in neue, saubere Kraftwerke. Als politischer Energieversorger bringen wir uns darüber hinaus in öffentliche Debatten und Gesetzgebungsverfahren ein – mit wissenschaftlichen Studien und unserer Medienarbeit, in offiziellen Anhörungen oder im Rahmen von Protestaktionen.

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