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Sorgloser Umgang mit regenerativen Energien ist bedenklich

Pressemitteilung   •   Jun 30, 2019 14:59 CEST

Der Living Planet Report des WWF von 2018 zeigt, dass der Verbrauch an Ressourcen seit 2016 gestiegen ist. Die Menschheit verbraucht 1,7 Erden, 2016 waren es noch 1,6. Fakt ist, dass der Mensch in einem Jahr so viel verbraucht, wie in 1,7 Jahren nachwächst. Der arglose Umgang mit regenerativen Energien verschärft die Situation erheblich.

Deutschland ist kein Vorbild

Wenn alle Nationen so lebten wie die Deutschen, dann müssten laut dem Global Footprint Network 3,2 Erden zur Verfügung stehen. Australien steht mit 5,2 Erden an der Spitze, gefolgt von den USA mit 5,0 Erden. Das viel gescholtene China verbraucht nur 2,1 Erden und Indien vorbildlich nur 0,6 Erden.

Problematisch ist der Rückgang an Waldgebieten, die hauptsächlich der industriellen Landwirtschaft, der Industrie und der Produktion von Holzkohle sowie Brennholz zum Opfer fallen. Die Versorgung mit regenerativen Energien aus nachwachsenden Rohstoffen ist also äußerst problematisch.

Verbrennen von Biomasse löst das Problem nicht

Das Verfeuern von fossilen Brennstoffen trägt zu 60 Prozent zur Überlastung der Erde bei. Es kann aber keine Lösung sein schnell erzeugbare Biomasse wie Raps oder Sonnenblumen statt Kohle oder Erdöl zu verfeuern. Der Planet hat nicht genug Anbaufläche um diese Rohstoffe im ausreichenden Maß zu erzeugen.

Wer in Deutschland Bio-Diesel fährt oder mit Pellets heizt, muss sich darüber im Klaren sein, dass Regenwälder sterben, um Anbauflächen zu schaffen. Teils wachsen heute auf Äckern, die der Ernährung von Menschen dienen sollten, Pflanzen die ausschließlich zu dem Zweck wachsen, verbrannt zu werden.

Die Frage muss erlaubt sein, wie ökologisch ist Ökostrom, der in einem Kraftwerk entsteht, in dem Biomasse oder Biogas brennt, um Turbinen anzutreiben? 2016 stammte 24 % des „Grünen Stroms“ aus Biomasse. Die Alternative, Strom direkt aus Sonnenlicht zu gewinnen weitaus ökologischer. Aktuell stammt 20 % des Bio-Strom aus dieser Quelle. Leider liegt der Anteil an Ökostrom insgesamt nur bei 12,6 %.

Etwa 2/3 der Energie aus regenerativen Quellen, kommt aus Biomasse. Diese Ressource kostet Wälder und Ackerflächen für die Nahrungsmittelproduktion.

Radikales Umdenken erforderlich

Nur die Sonne liefert beständig neue Energie auf den Planeten Erde. Die Nutzung dieser Energiequelle muss konsequent und auf direktem Weg erfolgen. Das heißt, den Strom überwiegend über Photovoltaik und aus Windkraft erzeugen, statt Biomasse anzubauen und diese zu verstromen.

Die HALLER Infrarot GmbH ist ein süddeutsches High-Tech-Unternehmen, das sich auf innovative und umweltfreundliche Infrarot-Heizsysteme spezialisiert hat. Hinter den Präzisionsprodukten von HALLER steht die ausgewiesene technologische und kommerzielle Expertise von zwei süddeutschen Unternehmern mit langjähriger Erfahrung mit innovativer Heiz- und Umwelttechnik. Für ihre evolutionären Infrarot-Heizsysteme garantiert die HALLER Infrarot GmbH höchste Qualität und fortlaufende Weiterentwicklung auf der Basis der aktuellsten technologischen Standards. Alle HALLERHeizsysteme werden auf der Schwäbischen Alb gefertigt.

Neben technologischer Exzellenz und umfassendem Service für ihre Kunden hat die HALLER Infrarot GmbH in ihren Unternehmenszielen auch ihre ökologische Vision fest verankert. Die Infrarotheizungen von HALLER gehören durch ihre Energie- und Kosteneffizienz zu den saubersten, günstigsten und umweltfreundlichsten Heizungsangeboten auf dem Markt. In Verbindung mit einer dezentralen Energieversorgung aus regenerativen Quellen ermöglichen sie weitgehende Energiefreiheit und damit den nachhaltigen Schutz unserer natürlichen Ressourcen.

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Kommentare (1)

    Oje, welch irreführende Überschrift. Dem Inhalt nach zu urteilen sind mit der Aussage "Sorgloser Umgang mit regenerativen Energien ist bedenklich" wohl eher die nachwachsenden Rohstoffe und nicht die erneuerbaren Energien generell gemeint.

    Das Unternehmen erweist sich mit der Meldung einen Bärendienst. Es wurde falsche Worte gewählt und verallgemeinernde Aussagen transportiert. Es gibt eine Menge guter Beispiele für intelligenten Einsatz nachwachsender Rohstoffe. Wer so ein differenziertes Thema aufgreift, muss auch differenzieren.

    Unternehmen der regenerativen Energien sollten präzise, nachvollziehbar, verständlich formulieren, nur dann werden sie verstanden und als professionell eingestuft. Pressearbeit ist Imagearbeit, wer hier nicht sauber arbeitet, erhält ein unprofessionelles Image. Das wirkt sich auf die Beurteilung der Produkte und den Vertrieb aus. Ich kaufe nicht von Unternehmen, die schlecht kommunizieren, weil ich davon ausgehen muss, dass Produkt- und Servicequalität der Qualität der Kommunikation entsprechen.

    - Manfred Gorgus - 01.07.2019 09:53 CEST

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