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Sicherheitskonferenz München (MSC) und Frauenfrühstück: Wo weibliche Sicherheitspolitik gemacht wird

Pressemitteilung   •   Feb 16, 2017 13:49 CET

Was sich zunächst nach nettem Plausch anhören könnte, ist in Wahrheit aber Bühne für informelle weibliche Außen- und Sicherheitspolitik. Die Vorsitzende des Mitveranstalters, der Hanns-Seidel-Stiftung, Prof. Ursula Männle, ist seit Jahren dabei und will bei ihrer Begrüßung im frühmorgendlichen Max-Joseph-Saal (Samstag, 18. Februar 2017) in der Münchner Residenz die Themen NATO nach der Wahl Donald Trumps und die künftige amerikanische Außenpolitik nach seiner Ankündigung, das internationale Engagement reduzieren und die Kooperation mit Russland verbessern zu wollen, ansprechen. „Gerade in diesen unsicheren und instabilen Zeiten ist Dialog erforderlicher denn je“, ist Männle der Überzeugung.

Das Frühstück findet heuer bereits zum sechsten Mal in Folge statt und wächst stetig an Teilnehmerinnen. Sicherheitspolitik ist eben nicht nur Männersache. Schon in der Antike gab es Ares und Athene, Mars und Minerva – die Göttinnen waren im Übrigen auch für die Weisheit zuständig. Die hochkarätigen Vertreterinnen aus Politik, Wirtschaft, Medien, Lehre und Gesellschaft zeigen, wie attraktiv diese Plattform ist: Unter anderem werden heuer dabei sein (in alphabetischer Reihenfolge): Caroline Atkinson, Head of Global Policy von Google, Elisabetta Belloni, Generalsekretärin des italienischen Außenministeriums, Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, die kanadische Außenministerin Chrystia Freeland, Aurelia Frick, Außenministerin von Liechtenstein, Jennifer Gavito, Generalkonsulin der Vereinigten Staaten von Amerika in München, Katja Gloger vom Stern, die stellvertretende NATO-Generalsekretärin Rose Gottemoeller, Emily Haber, Staatssekretärin im Bundesinnenministerium, die Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde für München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, die albanische Verteidigungsministerin Mimi Kodheli, die bayerischen Staatsministerinnen für Europa sowie Arbeit und Soziales, Beate Merk und Emilia Müller, die ruandische Außenministerin Louise Mushikiwabo, Helga Maria Schmid, Generalsekretärin des Europäischen Auswärtigen Dienstes, New-York-Times-Korrespondentin Alison Smale, Melanne Verveer, Executive Director am Institute for Women, Peace and Security an der Georgetown University in Washington und die schwedische Außenministerin Margot Wallström.

Die Präsidentin Litauens, Dalia Grybauskaitė, wird die Hauptrede halten. Sylke Tempel, Vorsitzende von Women in International Security e. V. (WIIS) moderiert das Frauenfrühstück.

Pressekontakt:
Hubertus Klingsbögl, Tel. +49 (0)89 1258 262, presse@hss.de

Hanns-Seidel-Stiftung

Im Dienst von Demokratie, Frieden und Entwicklung

Die 1967 gegründete CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung ist eine politische Stiftung, die „im Dienst von Demokratie, Frieden und Entwicklung“ politische Bildungsarbeit im In- und Ausland auf Grundlage christlicher Weltanschauung leistet. Sie ist benannt nach dem früheren Bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Hanns Seidel. Mit ihren Fachabteilungen ist sie in den Bereichen Politikberatung, Politische Bildung, Begabtenförderung und in der Entwicklungszusammenarbeit mit ca. 90 Projekten in rund 60 Ländern weltweit tätig. Mehr Informationen zur Arbeit der Stiftung im Internet unter www.hss.de

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