Skip to main content

HdWM: Präsident Prof. Dr. Michael Nagy beruft Prof. Dr. Connie Voigt zur neuen Leiterin des Studienganges Management in International Business

Pressemitteilung   •   Apr 03, 2018 09:49 CEST

Studiengangsleiterin Management in International Business: Professor Dr. Connie Voigt.

Prof. Nagy: International erfahrene Wissenschaftlerin gewonnen - Dank an Prof. Roy J. Jenkins

Prof. Nagy: „Gerade die internationale Ausrichtung ist es, was die HdWM so attraktiv macht. Und wir sind recht stolz über den Erfolg des englischsprachigen Studienganges MIB. Wir freuen uns, mit Prof. Voigt eine international sehr erfahrene Wissenschaftlerin und Managerin als Leiterin des Studienganges gewonnen zu haben. Bei Prof. Roy J. Jenkins, der diesen Studiengang nicht nur von Grund auf mit entwickelt, sondern auch sehr erfolgreich geleitet und weiterentwickelt hat, bedanken wir uns auf das Herzlichste. Wir sind sehr froh, dass er uns mit seiner großen internationalen Führungs- und Lehrerfahrung weiterhin als Professor zur Verfügung stehen wird“.

Prof. Dr. Dolores Sanchez Bengoa, die an der HdWM die Bereiche International Business und Interkulturelle Studien verantwortet, zeigt sich erfreut darüber, dass „wir mit Prof. Voigt eine erstklassige und international profilierte Wissenschaftlerin an unserer Seite wissen. Wir sind uns sicher, dass sie ihre neuen Aufgaben mit viel Freude und Engagement angehen wird“.

Lehre und Forschung gleichgewichtig weiter nach vorne bringen

Prof. Voigt wird an der HdWM in den Bereichen International Human Ressource Management, Business Ethics und Intercultural Communication lehren. Ihr Forschungsgebiet umfasst Wissensaustauschprozesse in heterogenen virtuellen Teams, Post-Merger-Integration, Kommunikation, Konfliktmanagement und Führung in Change-Phasen, was sie in konstanter Wechselwirkung in der unternehmerischen Praxis und in ihrer Lehre anwendet, wie bis 2017 an der FU Berlin, der SRH Hochschule Berlin, an der FHNW Basel / Olten und der HTW Chur in der Schweiz.

Interkulturelle Wirtschaftskommunikation - Career Development Coach & Mediatorin

Ihr Masterstudium der Amerikanistik und Romanistik absolvierte Prof. Voigt an der FU Berlin. Ihren Doktortitel erhielt sie von der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Fachbereich Interkulturelle Wirtschaftskommunikation. Sie hat eine Systemische Coaching-Ausbildung mit ICF-Akkreditierung auf PCC-Level und zehn Jahre Praxiserfahrung als Executive Coach. Sie wirkte acht Jahre als Career Development Coach für internationale MBA Studenten an der HSG St. Gallen. Zudem ist sie zertifizierte Mediatorin nach den Richtlinien des BM.

London: Start mit Wirtschaftssendungen für paneuropäischen TV-Sender

Ihre berufliche Laufbahn startete sie als Journalistin in London, wo sie Wirtschaftssendungen für den paneuropäischen TV-Sender European Business News EBN und später für den arabischen TV-Sender Middle East Broadcasting Corporation MBC, produzierte. Nach acht Jahren Fernseharbeit in England zog sie 2000 nach Zürich und wechselte in die Leitung der globalen Unternehmenskommunikation des Airline-Catering-Konzerns Gate Group mit der Aufgabe einer intensiven transatlantischen Post-Merger-Integration.

Zürich: Prof. Voigt als Chefredakteurin des größten Schweizer Personalfachmagazins HR Today

Darauf folgten weitere fünf Jahre in Zürich als Chefredakteurin des größten Schweizer Personalfachmagazins HR Today, das sie zum Meinungsführer entwickelte. Die Kosmopolitin lebte außerdem für ein Jahr in der Provence und kooperierte über Jahre mit einem Start-up in San Francisco. Auch nahm sie monateweise Coaching und Beratungsaufträge in China, Südafrika, Kalifornien, der Schweiz und Indien wahr. Sie ist Autorin von Fachbüchern zu den Themenbereichen Interkulturelle Führung, Innovation und Führung in heterogenen virtuellen Teams und Selbstbestimmung.

Geschäftsführer Wolfgang Dittmann: Prof. Voigt ein echter Gewinn für die HdWM

Mehrheitsgesellschafter der HdWM ist der Internationale Bund (IB), einer der großen freien Bildungsträger in Deutschland - mit 14.000 Mitarbeitenden in 700 Bildungseinrichtungen an 300 Standorten. HdWM-Geschäftsführer Wolfgang Dittmann sagt: „Die Internationalisierug im Business wird durch die fortschreitende Globalisierung weiter vorangetrieben. Dass sich die HdWM für die Herausforderungen der Zukunft wappnen will, unterstützen wir beim IB ausdrücklich. Es geht schließlich um den Wettbewerb um die besten Talente. Die Bereicherung des akademischen Kerns der Hochschule mit einer ebenso herausragenden wie international erfahrenen Wissenschaftlerin wie Prof. Voigt, ist in hohem Maße geeignet, die HdWM im Wettbewerb der Hochschulen weiter zu stärken. Der Studiengang Management in International Business ist dabei von besonderer Relevanz“.

Interkulturelle Führung sehr vielschichtig – Expats werden nicht genügend gewürdigt

Prof. Voigt: „Führungskräfte sind häufig der Ansicht, sie handelten schon allein deshalb interkulturell kompetent, weil sie global tätig sind. Das ist ein Trugschluss: Interkulturelle Führung ist weitaus vielschichtiger. Damit Diversity-Programme in Unternehmen funktionieren, müssen die Unternehmensführer die individuellen Unterschiede ihrer Mitarbeitenden in allen Facetten erkennen und respektieren. Es ist immer wieder zu beobachten, wie wenig die gewonnene interkulturelle Kompetenz von zurückkehrenden Expats intern weitergegeben wird. Das Wissen dieser Expats ist Gold wert und mehr Wertschätzung dieses Wissens würde die Re-Integration und das Retention Management der Rückkehrer deutlich optimieren“.

Integration von ausländischen Fachkräften und deren optimale Ausbildung

Prof. Voigt gründete 2008 das Intercultural Center als ein globales Netzwerk von Beratern und Coaches in London. Zu Beginn ging es darum, große Unternehmen sowie KMU und Start-ups dabei zu unterstützen, interkulturelle Strategien zu entwickeln und umzusetzen. Aus aktuellem Anlass förderte das Netzwerk dann verstärkt die Neu-Integration von ausländischen Fachkräften in Deutschland. Prof. Nagy in Ergänzung dazu: „Ein wichtiger Teil dieser Thematik ist die Integration von Flüchtlingen, die via Hochschulstudium für den Arbeitsmarkt der Zukunft vorbereitet werden sollen. Schon vor drei Jahren haben wir, zusammen mit dem Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg, ein zukunftsorientiertes Konzept entwickelt, das Geflüchteten ein Studium an der HdWM ermöglicht. Als eine der wenigen Hochschulen - und das bundesweit - haben wir längst ,Nägel mit Köpfen‘ gemacht, wo andere noch in Planungen verharren. Derzeit studieren 20 Geflüchtete erfolgreich in unseren Bachelor- und Masterstudiengängen“.

Die Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) ist eine staatlich anerkannte, private Hochschule im Herzen Mannheims. Seit 2011 bietet die HdWM von Firmen geförderte Management-Studiengänge mit Bachelor- und Master-Abschluss an.

Einmaliges Studienmodell in Deutschland

Die HdWM verfolgt das Ziel, leistungsmotivierte Studierende für die Management-Anforderungen moderner Unternehmen auszubilden und so den Arbeitsmarkt der Zukunft aktiv mitzugestalten. Die Management-Studiengänge an der HdWM basieren auf einem einzigartigen Studienmodell, dem geförderten Management-Studium, das die Vorteile eines Vollzeitstudiums mit denen eines dualen Studiums kombiniert und die Stärken beider Studienformen in einem Studienprogramm bündeln. In Zusammenarbeit mit namhaften Großunternehmen sowie innovativen kleinen und mittelständischen Unternehmen wurden die Studieninhalte speziell auf die Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Zukunft ausgerichtet.

Mit einem ganz besonderen Finanzierungskonzept, welches durch die Förderung der Partnerunternehmen ermöglicht wird, entsteht eine Gewinnsituation für alle Beteiligten. Interessenten, die an der HdWM studieren möchten, lernen eine Vielzahl unterschiedlicher Wirtschaftsunternehmen während des Studiums kennen und legen sich erst nach dem Praxissemester auf ihren zukünftigen Arbeitgeber fest. Die Partnerunternehmen schöpfen im Gegenzug aus einem Pool von qualifizierten Studierenden zukünftige Fach- und Führungsnachwuchskräfte, welche den Anforderungen im modernen Management entsprechen. 

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Kommentar