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Hochschuldozenten von Don und Dnepr zu Seminar-Woche in Mannheim - Ziel: Professionalisierung und Stabilisierung der ukrainischen Kommunalverwaltung

Pressemitteilung   •   Jun 26, 2018 10:49 CEST

(v.li.): Übersetzer Mykhailo Havrysh, ukrainische Gäste, Katrin Schäfer, Katrin Dillinger, Prof. Dr. Özer Pinar, Prof. Dr. Dolores Sanchez Bengoa, Prof. Dr. Michael Nagy, Prof. Dr. Esin Bozyazi. Foto: Franz Motzko

Der Präsident der HdWM, Prof. Dr. Michael Nagy, konnte bereits 2016 Bürgermeister aus verschiedenen Regionen der Ukraine zum Zertifikatskurs bei der Mannheimer Management-Hochschule begrüßen. Dieses Mal besteht die Gruppe aus Dozenten der Nationalen Akademie für öffentliche Verwaltung beim Präsidenten der Ukraine (NAPA). Die 19 Kursteilnehmer, Übersetzer und Projektleiter kommen aus der Zentrale NAPA in Kiew sowie aus den regionalen Vertretungen in Dnipro, Lviv, Odessa und Kharkiv.

Auswärtiges Amt: Krisenprävention und Demokratisierungshilfe im Vordergrund

Prof. Nagy, auf die Zukunftsorientierung solcher Kooperationen angesprochen, sagt: „Als innovative Management-Hochschule sind wir in der Lage, Herausforderungen mit kreativen und zukunftsweisenden Lösungen - und gleichzeitig höchstem wissenschaftlichem Anspruch - effizient und effektiv zu bewältigen. Dies ist uns bereits bei den vorausgegangenen Zertifikatskursen bestens gelungen. Was selbstverständlich auch an den hervorragenden Dozentinnen und Dozenten wie auch den höchst motivierten Seminaristen aus der Ukraine lag“.

Prof. Nagy weiter: „Es war zu hören, dass man in der Ukraine mit außergewöhnlicher Gastfreundschaft und Herzlichkeit empfangen wurde. So war es klar, dass sich eine intensive Partnerschaft auf Augenhöhe entwickelte. Engagement auf beiden Seiten, Leidenschaft und großes Verständnis füreinander prägen von Beginn an die Zusammenarbeit. Jeder lernt von jedem. Ein professionelles Zusammenwirken mit den diversen Institutionen der Ukraine ist von großer Bedeutung für die weitere Entwicklung in diesem Land“.

Multiplikatorenwirkung als Ziel: das Erlernte nach Projektende nachhaltig sichern

Projektkoordinatorin Katrin Schäfer sagt: „Die Kursteilnehmer werden von den Professorinnen und Professoren der HdWM zu Modulverantwortlichen und Kommunalberatern ausgebildet und qualifiziert. Diese Modulverantwortlichen sollen in der Ukraine in Zukunft Kommunalverantwortliche fortbilden und die Lehrpläne zu den Seminarthemen weiterentwickeln. Die Kommunalberater wiederum beraten nach Projektende regionale Kommunen bei deren Projekten. Ziel ist eine organisierte Multiplikatorenwirkung, die das Erlernte nach Projektende nachhaltig sicherstellen soll. Es ist geplant, dass am Ende des Kurses ein Projektbuch entstehen soll mit Handlungsempfehlungen für die Regierung in der Ukraine“.

Sechs Seminare in Kiew – zwei Webinare – eine Deutschlandwoche

Die Gesamtmaßnahme umfasste sechs Seminare in Kiew und zwei Webinare mit dem neuen WBS System im virtuellen Raum. Die Kursinhalte: Projekt- und Prozessmanagement, System Kommunaler Selbstverwaltung, Finanzierung in Kommunen, Stadtentwicklung und –Management sowie Personalmanagement in Kommunen.

„Im Mittelpunkt der ,Deutschlandwoche‘ standen Seminare zu Führung in Stadtverwaltungen und die Zusammenarbeit von Hochschule und Kommunen. Weiter die Umsetzung eines Projekts, das durch einen Geldgeber initiiert wurde sowie Praxiseinblicke bei der Stadt Mannheim am Beispiel von Konversionsflächennutzung im FRANKLIN-Areal. Hier wurde das ZEITSTROM-Haus besucht, das Geschichte erlebbar macht, Vergangenes sichert und Zukunft entwickeln hilft. ZEITSTROM ist ein aktives Geschichtsprojekt, entstanden aus Bürgerideen zur Konversion auf dem Areal des Benjamin Franklin Villages. Visiten beim Personalmanagement der Stadt Mannheim und dem Gründerzentrum Mafinex, das Technologie und IT sowie innovative, zukunftsorientierte Produkte oder Dienstleistungsideen unterstützt, rundeten die Woche ab“, so Schäfer weiter.

Katrin Dillinger, Leiterin Akademische Weiterbildung: „Ukraine-Projekt von Anfang an erfolgreich“

Katrin Dillinger leitet seit Jahren an der HdWM das Akademische Weiterbildungsmanagement, und das mit sehr großem Erfolg. Zu den anspruchsvollen Lehrinhalten sagt sie: „In den Seminaren erfahren die Hochschuldozentinnen und –Dozenten aus der Ukraine insbesondere, wie sie sich noch besser selbst organisieren können. Sie werden dazu befähigt, noch effizienter und strukturierter zu arbeiten und Führungsaufgaben im Hochschulbereich erfolgreich zu managen“.

Prof. Özer Pinar lobt Katrin Dillinger und Katrin Schäfer für professionelle Organisation und Begleitung

Prof. Dr. Özer Pinar ging auf die gleichermaßen zielorientierte wie herzliche Art der Kooperation vor Ort in der Ukraine sowie an der HdWM in Mannheim ein. „Mir hat die Zusammenarbeit mit den Seminaristen auch dieses Mal wieder viel Freude bereitet. Der persönliche Austausch und die professionelle Vermittlung der Studieninhalte waren vom großem Engagement der Seminaristen geprägt. Mein herzliches Dankeschön geht auch an all jene, die im Hintergrund am Gelingen des Projektes mitgewirkt haben, allen voran Katrin Schäfer und Katrin Dillinger. Und an unseren sehr geübten Übersetzer Mykhailo Havrysh“.

Wolfgang Dittmann: Erfolg der professionellen internationalen Zusammenarbeit sicherstellen

Die HdWM ist in privater Trägerschaft, Mehrheitsgesellschafter der Internationale Bund, mit 14.000 Mitarbeitenden einer der großen Bildungsträger in Deutschland. Der IB betreibt bundesweit rund 700 Bildungseinrichtungen an 300 Standorten. Der IB ist außerdem einer der großen Träger von gesetzlich geregelten Freiwilligendiensten. Hierzu gehören die Formate Freiwilliges Soziales Jahr (seit 1964), Freiwilliges Ökologisches Jahr (seit 1993) und der seit 2011 bestehende Bundesfreiwilligendienst. Außerdem bietet der IB diverse internationale Freiwilligendienste an. Etwa 8000 meist junge Menschen nehmen an diesen Angeboten pro Jahr teil.

Geschäftsführer der HdWM ist der Hochschulmanager Wolfgang Dittmann, der auch Chef der gemeinnützigen Gesellschaft für interdisziplinäre Studien mbH (GIS) des IB ist. Dittmann ließ in seinem Grußwort übermitteln, dass internationale Kooperationen von großem Nutzen für alle Beteiligten seien und so einen konstruktiven Beitrag zur Völkerverständigung in einem friedlichen Europa darstelle. Gerade das Ukraine-Projekt der HdWM stehe für den nachhaltigen Erfolg einer auf die Zukunft ausgerichteten internationalen Zusammenarbeit.

Ganz besondere Gastgeschenke

Die sympathischen Gäste aus der Ukraine warteten zum Seminarende mit zahlreichen, sehr persönlichen Geschenken für das Professoren- und Organisationsteam auf. Eines davon war eine aufwendige Collage aus ukrainischer Pflanzen-Ornamentik auf grünem Grund, Bundesadler, Mannheimer Stadtwappen sowie dem HdWM-Logo. Ein wirklich gelungenes Kunstwerk mit ganz außergewöhnlicher Haptik, das Präsident Prof. Nagy sehr gerne entgegennahm. Natürlich nicht ohne einen dazu passenden Trinkspruch. Darüber hinaus gab es noch einen sehr kreativ gestalteten Präsentkorb mit allerlei ukrainischen Schmankerln und Köstlichkeiten. Ein HERZLICHES DANKESCHÖN an unsere ukrainischen Gäste! 

Die Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) ist eine staatlich anerkannte, private Hochschule im Herzen Mannheims. Seit 2011 bietet die HdWM von Firmen geförderte Management-Studiengänge mit Bachelor- und Master-Abschluss an.

Einmaliges Studienmodell in Deutschland

Die HdWM verfolgt das Ziel, leistungsmotivierte Studierende für die Management-Anforderungen moderner Unternehmen auszubilden und so den Arbeitsmarkt der Zukunft aktiv mitzugestalten. Die Management-Studiengänge an der HdWM basieren auf einem einzigartigen Studienmodell, dem geförderten Management-Studium, das die Vorteile eines Vollzeitstudiums mit denen eines dualen Studiums kombiniert und die Stärken beider Studienformen in einem Studienprogramm bündeln. In Zusammenarbeit mit namhaften Großunternehmen sowie innovativen kleinen und mittelständischen Unternehmen wurden die Studieninhalte speziell auf die Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Zukunft ausgerichtet.

Mit einem ganz besonderen Finanzierungskonzept, welches durch die Förderung der Partnerunternehmen ermöglicht wird, entsteht eine Gewinnsituation für alle Beteiligten. Interessenten, die an der HdWM studieren möchten, lernen eine Vielzahl unterschiedlicher Wirtschaftsunternehmen während des Studiums kennen und legen sich erst nach dem Praxissemester auf ihren zukünftigen Arbeitgeber fest. Die Partnerunternehmen schöpfen im Gegenzug aus einem Pool von qualifizierten Studierenden zukünftige Fach- und Führungsnachwuchskräfte, welche den Anforderungen im modernen Management entsprechen. 

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