Skip to main content

Studierende der HdWM beweisen Innovationsstärke und belegen erste Plätze - Erfolgreich bei EU-Projekt MARCIEE

Pressemitteilung   •   Feb 23, 2017 10:00 CET

(v. li) Linda Löffler, Konstantin Kropp, Prof. Dr. Dolores Sanchez Bengoa, Wilhelm Keller, Nicole Ernst, Prof. Dr. Hans-Rüdiger Kaufmann, Julian Hochscheid, Christian Rueckold.

MANNHEIM. Sechs Studierende der Mannheimer Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) konnten sich vom 30. Januar bis 03. Februar im italienischen Trient beim EU-geförderten Intensivstudienprogramm Marketing Kommunikation – Innovation Europäischer Unternehmer (MARCIEE) beweisen. Die Studenten belegten in den Gewinnerteams die ersten drei Plätze. Begleitet wurden sie von HdWM-Vizepräsidentin, Prof. Dr. Dolores Sanchez Bengoa, und Prof. Dr. Hans Rüdiger Kaufmann, Studiengangsleiter für Management und Unternehmensführung.

Beim Intensivstudienprogramm Marketing Kommunikation – Innovation Europäischer Unternehmer (MARCIEE), unter der Projektleitung der Universität Kassel, hatten Studierende ausgewählter Länder der Europäischen Union die Möglichkeit, gemeinsam innovative Marketing-Kommunikationskonzepte auszuarbeiten und sich untereinander auszutauschen. Die Konzepte mit dem Schwerpunkt auf Social Entrepreneurship und soziale Unternehmensverantwortung wurden direkt für die teilnehmenden klein- und mittelständischen Firmen maßgeschneidert.

HdWM schickt sechs Studierende ins Rennen

Das Projekt war über drei Perioden angelegt und so folgte – nach den ersten Events in Vilnius, Litauen und Budapest, Ungarn – nun das Highlight: der einwöchige Aufenthalt im italienischen Trient, wo sich alle 90 Teilnehmer zum Intensiv-Workshop mit anschließender Präsentation trafen. Die HdWM schickte sechs ihrer Studierenden ins Rennen, die in international zusammengesetzten Fünferteams ihren Kommunikationsplan für die Unternehmen erarbeiten sollten. Für Nicole Ernst, Julian Hochscheid, Wilhelm Keller, Konstantin Kropp, Linda Löffler und Christian Rueckold eine einmalige Chance, ihr Können auf internationalem Parkett zu beweisen.

Strategien den jeweiligen Firmen vorgestellt – Bewertung durch Fachjury

Die schriftlich ausgearbeiteten Strategien wurden am Ende des Workshops den jeweiligen Firmen vorgestellt und durch eine Fachjury bewertet. Das erfreuliche Ergebnis: In allen Teams auf dem Siegertreppchen war ein Studierender der HdWM vertreten. Im Team auf Platz eins hatte Christian Rueckold seinen Beitrag geleistet, Platz zwei belegte das Team mit Linda Löffler und im Team auf dem dritten Platz hatte sich Julian Hochscheid eingebracht.

Alle drei sind Studierende im ersten Semester des M. A. Business Management. Auch die anderen drei HdWM-Studierenden konnten mit ihren Teams gute Platzierungen belegen. „Wir sind sehr stolz auf die Leistung unserer Studierenden“, so HdWM-Vizepräsidentin Prof. Dr. Dolores Sanchez Bengoa, die an der HdWM die Bereiche International Business und Interkulturelle Studien leitet. „Sie haben sich wirklich gute Kommunikationsstrategien überlegt und intensiv an Ausarbeitung und Präsentation gearbeitet“.

Studenten nähern sich Social Entrepreneurship durch Literaturstudien, Firmenanalyse und Interviews

Sowohl die Dozenten, als auch die Studierenden waren mit dem Projekt äußerst zufrieden. Prof. Dr. Hans Rüdiger Kaufmann, Studiengangsleiter Management und Unternehmensführung, lobt: „Ich bin begeistert von dem Engagement unserer Studenten, die die kulturelle Diversität der Teams für kreative Vorschläge hervorragend genutzt haben“. Neben dem interkulturellen Erlebnis bot das Projekt einen enormen Wissensgewinn: Schon vor der Reise nach Trient haben sich alle studentischen Teilnehmer mit länderspezifischer Forschung zur Thematik Social Entrepreneurship durch Literaturstudien, Firmenanalyse sowie Interviews von Sozialunternehmen und politischen Vertretern auseinandergesetzt.

Stressresistenz, Anpassungsfähigkeit und interkulturelle Kompetenz bewiesen

In Italien konnten die Teilnehmer Praktikervorträge und Vorlesungen besuchen, darunter auch eine Vorlesung von Prof. Kaufmann, die von den Teilnehmern interessiert aufgenommen wurde. Auch der rege Austausch mit den internationalen Studierenden vor Ort war eine willkommene Quelle für neue Kommunikationsstrategien und –möglichkeiten. „Das Projekt war eine einzigartige Erfahrung“, erzählt die Studentin Linda Löffler. „Durch MARCIEE konnten wir länderübergreifend neue, wertvolle Kontakte knüpfen. Das hohe Arbeitspensum und die intensive Zusammenarbeit haben die Teams stark zusammengeschweißt. Außerdem konnten wir Fähigkeiten wie Stressresistenz, Anpassungsfähigkeit und interkulturelle Kompetenz erfolgreich unter Beweis stellen. Wir sind alle sehr froh, für dieses Projekt ausgewählt worden zu sein.“

Internationaler Bund (IB) unterstützt HdWM-Initiativen mit internationalen Universitäten

Die unternehmensnahe Hochschule der Wirtschaft für Management ist in privater Trägerschaft, Hauptgesellschafter der Internationale Bund (IB), dessen Vorstandsvorsitzender Thiemo Fojkar ist. Geschäftsführer der HdWM ist der Hochschulmager Wolfgang Dittmann: „Wir unterstützen und fördern die Kooperationen der HdWM mit europäischen Universitäten sehr gerne. Der damit verbundene internationale Wissenstransfer, verbunden mit Interkulturalität, ist für die Studierenden der HDWM wie auch für unsere Partnerunternehmen von beachtlichem Mehrwert. So kann der hohe Standard der Hochschule sowohl im Bereich der allgemeinen Wirtschaftswissenschaften, im Interkulturellen wie auch beim Thema Social Entrepreneurship auf Top-Niveau weiterentwickelt werden“.

Das Projekt MARCIEE

Die Bedeutung der Unternehmer ist für die wirtschaftliche Entwicklung der europäischen Volkswirtschaften von wesentlicher Bedeutung. Unternehmer haben die Chance, sich von etablierten Konkurrenten auf dem Markt mit Hilfe der Dialogkommunikation zu unterscheiden. Die neuen digitalen Kommunikationsdienste im Bereich Social Media bieten den Unternehmern hervorragende Möglichkeiten, ihre Kunden unabhängig von begrenzten Ressourcen und kulturellen Grenzen zu adressieren.

Die Anpassung der modernen Kommunikationstechnologien durch die Unternehmer und die innovativen Kundenbeziehungs-Technologie eröffnet ein breites Spektrum an Forschungsmöglichkeiten. Unternehmer sind oft Innovatoren in ihrem Bereich, aber unzureichend ausgebildet, um Kundendialoge aufzubauen und zu pflegen. Darüber hinaus unterscheiden sich ihr Kundenbeziehungsmanagement und sie sind oft nicht mit dem Einsatz moderner Technologien zur Unterstützung dieser Prozesse vertraut. Ein praktisches Ziel von MARCIEE ist es, die Innovationskraft der europäischen Unternehmer zu stärken und ihre interkulturellen Kommunikations- und Marketingaktivitäten zu professionalisieren, um Wettbewerbsvorteile gegenüber nicht-europäischen Unternehmern zu schaffen.

Die Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) ist eine staatlich anerkannte, private Hochschule im Herzen Mannheims. Seit 2011 bietet die HdWM von Firmen geförderte Management-Studiengänge mit Bachelor- und Master-Abschluss an.

Einmaliges Studienmodell in Deutschland

Die HdWM verfolgt das Ziel, leistungsmotivierte Studierende für die Management-Anforderungen moderner Unternehmen auszubilden und so den Arbeitsmarkt der Zukunft aktiv mitzugestalten. Die Management-Studiengänge an der HdWM basieren auf einem einzigartigen Studienmodell, dem geförderten Management-Studium, das die Vorteile eines Vollzeitstudiums mit denen eines dualen Studiums kombiniert und die Stärken beider Studienformen in einem Studienprogramm bündeln. In Zusammenarbeit mit namhaften Großunternehmen sowie innovativen kleinen und mittelständischen Unternehmen wurden die Studieninhalte speziell auf die Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Zukunft ausgerichtet.

Mit einem ganz besonderen Finanzierungskonzept, welches durch die Förderung der Partnerunternehmen und des Landes Baden-Württemberg ermöglicht wird, entsteht eine Gewinnsituation für alle Beteiligten. Interessenten, die an der HdWM studieren möchten, lernen eine Vielzahl unterschiedlicher Wirtschaftsunternehmen während des Studiums kennen und legen sich erst nach dem Praxissemester auf ihren zukünftigen Arbeitgeber fest. Die Partnerunternehmen schöpfen im Gegenzug aus einem Pool von qualifizierten Studierenden zukünftige Fach- und Führungsnachwuchskräfte, welche den Anforderungen im modernen Management entsprechen. 

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Kommentar