This web page requires JavaScript to be enabled.

JavaScript is an object-oriented computer programming language commonly used to create interactive effects within web browsers.

How to enable JavaScript?

Klaus Dieter Horchem, kaufmännischer Vorstand der Hephata Diakonie und Vorsitzender des Krisenstabs Pandemie.
Klaus Dieter Horchem, kaufmännischer Vorstand der Hephata Diakonie und Vorsitzender des Krisenstabs Pandemie.

Pressemitteilung -

„Mitarbeitende gehen vorbildlich mit der Krise um“

Die Sicherstellung der Dienste in allen Pflege- und Betreuungsbereichen habe am ersten Tag der landesweiten KiTa- und Schulschließungen sehr gut funktioniert, betonen die Hephata-Vorstände Klaus Dieter Horchem und Maik Dietrich-Gibhardt. Nun komme es auch weiterhin auf einen guten Zusammenhalt der Teams an. 

  • Werkstätten und Tagesförderstätten für Menschen mit Behinderungen bleiben vorerst geöffnet
  • Besuchseinschränkungen bis hin zu Besuchsverboten gelten in allen Einrichtungen Hephatas
  • Flexible Mitarbeitende und flexible Dienstplanungen sichern Funktionieren der Kernprozesse
  • Aufklärung zu Schutzmaßnahmen und Umsetzung von verschärften Hygienerichtlinien gerade im Gespräch mit Klientinnen und Klienten weiterhin entscheidend
  • Hephata-Klinik bereitet Isolierstation vor
  • Ambulante Hilfen und Beratungsangebote setzen verstärkt auf telefonische Kontakte und digitale Kommunikationsmöglichkeiten

Werkstätten: In enger Abstimmung mit dem Landeswohlfahrtsverband bleiben die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen ebenso wie die Tagesförderstätten zunächst weiter geöffnet. „Wir bewerten die Situation täglich neu, insofern kann sich hier jederzeit eine Veränderung ergeben“, betont Hephata-Vorstand Klaus Dieter Horchem. Gleiches gelte für die Cafeteria Oase auf dem Stammgelände in Treysa, wo die Zahl der Plätze reduziert worden ist, die Tische weiter auseinander gestellt worden sind und externe Veranstaltungen nicht mehr möglich sind. Mögliche Schließungen würden voraussichtlich zuerst die Tagesförderstätten betreffen. In den Betrieben der Sozialen Landwirtschaft Hephatas seien Schließungen indes schlicht nicht möglich – immerhin müssen auf den Bauernhöfen die Tiere versorgt werden und im Abpackbetrieb auf dem Bio-Geflügelhof Leuderode die Bio-Eier für den Handel verarbeitet werden.

Besuchseinschränkungen und Besuchsverbote: In allen Einrichtungen der Hephata Diakonie gilt, dass Besuche nur noch stark eingeschränkt stattfinden. Die am Freitag erlassene Eilverordnung des Landes Hessen gilt für alle stationären Bereiche Hephatas. Sie sieht neben zeitlichen Begrenzungen von Besuchen zudem explizite Besuchsverbote vor für Menschen, die sich innerhalb der vergangenen 14 Tage in vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebieten aufgehalten haben. „Insgesamt sind die Besuchsrestriktionen unserer Einrichtungen an die Verordnung angelehnt, teilweise sind sie sogar noch restriktiver“, so Horchem. Die Eilverordnung des Landes Hessen ist und folgendem Link zu finden: https://www.hessen.de/sites/default/files/media/2020-03-13_eil_vo_besuchsverbot_ausgefertigt.pdf. Eine generelle Sperrung des Hephata-Stammgeländes in Treysa oder anderer Standorte Hephatas ist im Pandemieplan zwar grundsätzlich als Option vorgesehen. „Die Maßnahmen im Pandemieplan sind aber als Stufen zu verstehen. Diesen Schritt gehen wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht“, so Direktor Horchem.

Flexible Mitarbeitende, flexible Dienstplanungen: „Dass am Tag 1 der landesweiten KiTa- und Schulschließungen entgegen aller Befürchtungen kein Chaos in unseren Einrichtungen ausgebrochen ist, haben wir dem guten Zusammenhalt in den Teams und dem Engagement unserer Mitarbeitenden zu verdanken“, betonen Horchem und Dietrich-Gibhardt. Nur durch flexible Mitarbeitende und flexible Dienstplanungen sei auch in den nächsten Tagen und Wochen die Sicherstellung der Begleitung und Betreuung von Menschen mit Unterstützungsbedarf möglich. „Wir sind uns der Situation sehr bewusst, dass viele Mitarbeitende mit Kindern durch die KiTa- und Schulschließungen vor riesigen Herausforderungen stehen“, sagen die Vorstände. Eine Pauschallösung dafür würden sie zwar gerne anbieten. „Das dürfen wir aber nicht. Denn wenn wir seitens der Hephata Diakonie eine Betreuung für Mitarbeiterkinder öffnen würden, hätten wir faktisch eine KiTa und würden damit das übergreifende Ziel der Regierung konterkarieren, den Virus einzudämmen“, so Horchem und Dietrich-Gibhardt. Stattdessen sollen möglichst individuelle und dienstplanerische Lösungen in den Einrichtungen vor Ort helfen, gute Wege zu finden. „In der gegenwärtigen Situation kommt es noch mehr als sonst darauf an, dass unsere Leitungskräfte in der Dienstplanung auf die jeweiligen Anforderungen der Mitarbeitenden eingehen“, so die Vorstände. Gleichzeitig seien aber auch alle Mitarbeitende gefordert, in den Teams zusammen zu halten und auch in den Familien Lösungen für die Betreuung der eigenen Kinder zu finden. Einen Anspruch auf Notbetreuung der eigenen Kinder haben Mitarbeitende in Betreuung und Pflege bei Hephata dann, wenn sie alleinerziehend sind, oder wenn auch die zweite erziehungsberechtige Person innerhalb der „kritischen Infrastruktur“ tätig ist. Welche Berufsgruppen das Land Hessen in diesem Sinne als Anspruchsberechtige definiert hat, ist unter folgendem Link nachlesbar: https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2/umgang-mit-corona-kita-und-kindertagespflegestellen

Maßnahmen zum Infektionsschutz: „Für einen wirksamen Infektionsschutz ist die Aufklärung gerade im Gespräch mit Klientinnen und Klienten sowie die strikte Einhaltung der teils verschärften Hygienerichtlinien auch weiterhin das A und O“, sagt Horchem. Damit Mitarbeitende sich nicht untereinander anstecken können, wird in einigen Bereichen Hephatas komplett auf Teambesprechungen verzichtet. Im Kontakt mit Klientinnen und Klienten wird nach Möglichkeit ebenfalls Wert darauf gelegt, räumlichen Abstand zu halten. „In der Pflege ist das zwar sicher nicht möglich, dafür gibt es dort entsprechende Hygienemöglichkeiten“, so Horchem. Desinfektionsmittel beispielsweise sind in den Hephata-Einrichtungen flächendeckend vorhanden. Vorsorglich sind zum Teil auch bereits Schutzmasken verteilt worden, die im Falle von bestätigten Infektionen zum Einsatz kommen würden. „Bislang haben wir allerdings noch keinen bestätigten Infektionsfall“, so Horchem.

Hephata-Klinik: In der Hephata-Klinik ist eine Station vorbereitet worden, auf der Covid-19-Patienten isoliert werden können. Um insgesamt Kapazitäten für die Isolierung und Behandlung von Infizierten zu haben, sind planbare Behandlungen abgesagt verschoben worden. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt werden zudem die therapeutischen Angebote in der Tagesklinik reduziert. Wie in allen Einrichtungen Hephatas gelten in der Klinik Besuchsbeschränkungen.

Verstärkt digital oder telefonisch kommunizieren und helfen: Unter anderem in den Ambulanten Hilfen der Hephata-Jugendhilfe, aber auch in der Personal- und Sozialberatung für Mitarbeitende Hephatas liegt der Schwerpunkt aufgrund der Pandemie aktuell in der telefonischen Unterstützung, zudem werden digitale Kommunikationskanäle genutzt. Persönliche Kontakte werden auf ein Mindestmaß reduziert, Sitzungen in gesamten Teams finden in einigen Bereichen vorerst nicht mehr statt.

Insgesamt stellt der Hephata-Vorstand fest: „Unsere Mitarbeitenden gehen auf ganz vielen Ebenen an den unterschiedlichen Orten unserer fachlich wie regional stark ausdifferenzierten Einrichtung vorbildlich mit der aktuellen Krisensituation um.“

Themen

Tags

Regionen


Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in der Pflege und Betreuung von Senioren, in Förderschulen und der beruflichen Bildung.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

Pressekontakte