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Spektakuläre Glasarche ist bis 20. November 2019 in Leipzig zu sehen

News   •   Sep 24, 2019 16:39 CEST

Symbol der Zerbrechlichkeit der Natur: Die Glasarche vor der Thomaskirche - Foto: Isabell Gradinger

Die Glasarche in einer überdimensionalen Eichen-Hand ist ein außergewöhnliches Kunst- und Kommunikationsobjekt. Die Idee hinter dem Projekt "Glasarche 3" ist so einfach wie bedeutungsschwer: Es symbolisiert die Zerbrechlichkeit der Natur und erinnert an die Verantwortung zur Bewahrung der Umwelt. All dies liegt in der Hand der Menschen, kann ihr aber auch entgleiten, lautet die symbolische Aussage. 

Bis zum Buß- und Bettag am 20. November 2019 kann das Kunstobjekt vor der Thomaskirche in Leipzig besucht werden. Die rund fünf Meter große Arche wurde von den Glaskünstlern Ronald Fischer, Stefan Stangl, Jo Joachimsthaler und Alexander Wallner im Auftrag des Landschaftspflegevereins "Mittleres Elstertal" e.V. Glasschicht für Glasschicht zum Leben erweckt. Die Holzkünstler Christian Schmidt und Sergiy Dyschleyy fertigten die Hand aus Eiche, die die gläserne Arche hält. 

Seit 2016 tourt das Projekt durch Mitteldeutschland, um die Botschaft des Umweltschutzes zu verbreiten. Die Glasarche ist die Dritte ihrer Art und reiste drei Jahre lang entlang besonders schützenswerter Plätze und Gebiete im Drei-Länder-Delta Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Daher auch der Name "Arche 3". Ausgangspunkt war der Schlosspark der Zeitzer Moritzburg. Weitere Standorte waren u.a. Apolda, Nebra, Wittenberg und Dresden. 

Das Naturkundemuseum hat das Kunstobjekt nach Leipzig geholt und daran angelehnt ein Rahmenprogramm entwickelt, das einmal im Monat das Thema Biodiversität in den Fokus nimmt. Fragen zum großen Artensterben und den Lebensraumverlust stehen dabei im Mittelpunkt und sollen diskutiert werden.

Mehr Informationen: www.glasarche-3.de und www.naturkundemuseum.leipzig.de

Redaktion: Isabell Gradinger