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Zum Saisonauftakt: RB Leipzig kann wieder aus den Vollen schöpfen

News   •   Aug 17, 2017 17:38 CEST

Der Trainer von RB Leipzig, Ralph Hasenhüttl, bei der Pressekonferenz zum Saisonauftakt in die Bundesliga-Saison 2017/18

Das waren mehr als optimistische Aussichten von Ralph Hasenhüttl, Trainer von RasenBallsport Leipzig, mit Blick auf den Saisonauftakt in die Bundesliga am Samstag, den 19. August 2017, gegen FC Schalke 04. Das Team ist bereit für den neuen Spielrythmus und wird mit viel Leidenschaft wieder Vollgas geben. Die Qualität im Training stimmt, die Spieler sind heiß und dennoch wird es am Samstag keine leichte Aufgabe, betont Hasenhüttl beim heutigen Pressegespräch. Auswärts hängen die Trauben immer etwas höher, sodass es eine kopflastige Geschichte wird, den Gegener zu knacken. Wichtiger als die ersten Punkte in der Liga sei es jedoch, gut in die Saison zu starten, um zu sehen, wo man steht. Es gut im Hinterkopf zu haben, dass man nicht nur eine stabile Startelf hat, sondern sich auch durch die Spieler auf der Bank ein großer Handlungsspielraum für den Trainer ergibt. 

Der Tainer unterstreicht die Bereicherung der Mannschaft durch alle Neuzugänge und betont, dass bewusst auf die ganz großen Namen in Leipzig verzichtet wurde. Ziel ist es eher, unter absolut optimalen Bedingungen die Stars zu produzieren. Man ist stolz auf diesen nachhaltigen Weg und schaut dabei wenig auf die Konkurrenz. Die Konzentration liegt ganz bei der Mannschaft.

PERSONELLES:

  • Diego Demme ist am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Ein Einsatz beim FC Schalke 04 kommt aber wahrscheinlich noch zu früh.
  • Emil Forsberg ist nach einer Angina wieder im Mannschaftstraining und wird am Samstag spielen können.
  • Naby Keita wurde aufgrund eines Schlages auf das Knie am Donnerstag geschont, soll am Freitag aber wieder voll trainieren.
  • Bernardo ist am Wochenende einsatzfähig.

Im Hinblick auf die Taktik am Samstag: Domenico Tedesco, Trainer von Schalke 04, lässt langsam seine Handschrift erkennen, die Mannschaft steht kompakt da und macht einen stabilen Eindruck. Hasenhüttl und Tedesco kennen sich, weil Tedesco bereits den Sohn Hasenhüttls trainiert hat.

Hasenhüttl äußerte sich auch zur Diskussion um die Ablösesummen von Spielern im Fußball. Er begründete die Unmöglichkeit einer finanziellen Obergrenze mit der großen Begeisterung der Menschen für diesen Sport. Leider steht immer mehr im Fokus, dass kurzfristige Erfolge erzielt werden müssen. "Man solle abwarten, wo diese Mannschaften am Ende der Saison tatsächlich stehen, denn Erfolg lässt sich nicht so einfach kaufen", führte er weiter aus.

"Nichts ist so alt, wie die Leistung von letzter Saison", betont der Coach zum Schluss und gibt sich optimistisch für die bevorstehenden Herausforderungen.

Redaktion: Stefanie Naumann