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„Alles Reformation! Oder was?“ Sachsen präsentiert sich auf Europas größter Bustouristik-Messe als Mutterland der Reformation

Pressemitteilung   •   Jul 05, 2016 14:13 CEST

Gedenktafel in der Thomaskirche zur Einführung der Reformation durch Martin Luther 1539 in Leipzig

Unter dem Motto „Alles Reformation! Oder was?“ präsentiert sich Sachsen vom 5. bis 7. Juli 2016 auf dem RDA-Workshop in Köln, der größten Fachmesse für den internationalen Bustourismus in Europa. Im Mittelpunkt der touristischen Werbung steht das Jubiläum "500 Jahre Reformation", das 2017 weltweit begangen wird. Mit konkreten Reiseangeboten und Informationsveranstaltungen werden die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) und weitere Anschließer u.a. über die Reformation berichten und mit vielfältigen Erlebnismöglichkeiten und Veranstaltungen zu Reisen nach Sachsen auf den Spuren dieser Zeitepoche einladen.

Die Messebesucher erhalten am Sachsen-Stand ausführliches Informationsmaterial darunter die umfassende Broschüre über Sachsen als „Mutterland der Reformation – Auf den Spuren eines Weltereignisses“. Weiterhin stellt die TMGS in Köln zwei neue Publikationen vor: Die Broschüre „Mutterland der Reformation – Die katholische Seite“ beleuchtet die Persönlichkeiten der Gegenreformation in Sachsen und ihre Rolle. Sie betrachtet authentische Stätten, Ereignisse und Aspekte der Reformationsgeschichte. Passend dazu wird es 2017 die große Sonderausstellung auf der Albrechtsburg Meißen zu Bischof Benno „Ein Schatz nicht von Gold“ vom 12. Mai bis 5. November 2017 geben. Als zweite neue Publikation informiert „Veranstaltungshöhepunkte 2016 – 2018“ über weitere Ereignisse im Zusammenhang mit dem Reformationsjubiläum, darunter die Ausstellungen „Mönche auf dem Königstein und wie der böse Same Doctor Luthers sie vertrieb“ auf der Festung Königstein bis 1. November 2016, „Torgau – Residenzstadt der Reformation“ bis Oktober 2017 auf Schloss Hartenfels und „Leipzig und die Disputation“ vom 12. April 2017 bis 18. Januar 2018 im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig.

Warum gilt Sachsen seit Ende des 16. Jahrhunderts als "Mutterland der Reformation"? Die erste von Luther geweihte Kirche Deutschlands, das Grab Katharina von Boras und die größte Renaissance-Holzkassettendecke im mitteldeutschen Raum, auch Löbnitzer Bilderbibel genannt, befinden sich in Sachsen. Wer diese authentischen Orte besuchen möchte, kann sich auf den 550 Kilometer langen Rundwanderweg "Lutherweg in Sachsen" begeben. Er führt entlang an 27 Stationen und hat Anschlüsse an die Lutherwege in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Authentische Stätten zeugen von dem Wirken des Reformators Martin Luther, seiner Unterstützer und Gegenspieler auf dem Gebiet des heutigen Freistaates und machen Sachsen als bedeutenden Ursprungsort der Reformation erlebbar.

Martin Luther wollte mit dem Thesenanschlag 1517 an das Hauptportal der Schlosskirche in Wittenberg die Kirche ursprünglich nur reformieren, doch mit der Leipziger Disputation von 1519 wurde eine Spaltung unvermeidlich. Zwanzig Jahre später, 1539, hielt die Reformation auch in Leipzig Einzug und wurde von dem Gesang des Thomanerchors in der Thomaskirche begleitet. Noch heute finden sich in der Messe- und Kulturstadt eindrucksvolle Zeugnisse dieser Geschichte. Kein Geringerer als Johann Sebastian Bach führte in seinem Wirken die protestantische Kirchenmusik zu ihrem Höhepunkt.

Leipzig bereitet sich seit mehreren Jahren intensiv auf das Reformationsjubiläum sowie das Jubiläum "500 Jahre Disputation auf der Pleißenburg" im Jahr 2019 vor. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt sind die Prospekte "Auf den Spuren von Luther und Bach" und "Ausstellungen im Reformationsjahr 2017" erhältlich. Sie stehen auch auf der neuen Internetseite "Luther in Leipzig" als Download zur Verfügung: www.luther-in-leipzig.de

Redaktion: Charlotte Preiß und Ines Nebelung

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