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„Friedrich August und Maria Josepha – Das verlorene sächsische Rokoko“ - Neue Sonderausstellung eröffnet am 28. April 2019 auf Schloss Hubertusburg in Wermsdorf

Pressemitteilung   •   Apr 26, 2019 14:47 CEST

Schloss Hubertusburg - Wermsdorf - Foto: Andreas Schmidt

Es war die „Hochzeit des Jahrhunderts“: Kurprinz Friedrich August, der Sohn Augusts des Starken, heiratete im September 1719 die Kaisertochter Maria Josepha. Aus diesem Anlass erinnert die neue Sonderausstellung „Friedrich August und Maria Josepha – Das verlorene sächsische Rokoko“ vom 28. April bis 6. Oktober 2019 auf Schloss Hubertusburg an das Ereignis. 300 Jahre nach der Hochzeit werden die Feierlichkeiten, die Bedeutung der Hofkultur, das familiäre Leben und die historischen Lebensumstände des Brautpaares wieder aufgegriffen und für die Besucher in einer faszinierenden Ausstellung präsentiert. Heute ist Hubertusburg in Wermsdorf das größte Schloss Sachsens, eines der größten Jagdschlösser Europas und damit ein besonderer Ort für die Sonderausstellung.

Beginnend im Jahr 1719 mit der Hochzeit des Brautpaares, stellt die Ausstellung eine Zeitreise für den Besucher dar. Im ersten Ausstellungsteil wird der Hof des Prinzenpaares unter dem Titel „Das verlorene sächsische Rokoko“ erlebbar. In der ehemaligen Beletage des Schlosses wird der Betrachter mit weit über 100 herausragenden Kunstwerken und Zeitdokumenten mitten in den höfischen Alltag des Ehepaares versetzt. Prächtiges Silber und Porzellan sowie eine aufwändig bemalte königliche Sänfte erlauben Einblicke in die Repräsentationskultur des sächsischen Hofes, Musikinstrumente und Kostümentwürfe lassen die Opernkultur wiederaufleben, Hirschfänger und Prunkgewehre erinnern an die Jagd.

Der zweite Teil der Ausstellung steht unter dem Titel „Es war die Hochzeit des Jahrhunderts“. Dort wird die wechselvolle Geschichte des Hauses durch den Sound der jeweiligen Zeit erzählt und zwar rückwärts, von der Gegenwart bis hin zur Plünderung, zurück zum Schlossbau und zur Hochzeit. Zudem wird mit Hilfe einer 360-Grad-Bildschirmpräsentation der Hubertussaal, einst der größte und prächtigste Raum des Schlosses, wieder sichtbar gemacht. Augmented Reality nimmt den Besucher mit auf eine Zeitreise in die Zweitresidenz der Wettiner Blütezeit. Der Höhepunkt ist die mediale Wiederauferstehung der Fürstenhochzeit 1719. Bewegte Bildwelten ringsum an allen Wänden erwecken die vergangenen Feste wieder zum Leben.

Am 28. April 2019 wird die Ausstellung im Schloss Hubertusburg ab 11 Uhr feierlich eröffnet. Unter anderem werden Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen und Marion Ackermann, Generaldirektorin Staatliche Kunstsammlungen Dresden, ein Grußwort sprechen. Ab ca. 12 Uhr findet ein gemeinsamer Ausstellungsrundgang statt, der von Prof. Dirk Syndram, Direktor Grünes Gewölbe und Rüstkammer Staatliche Kunstsammlungen Dresden sowie Dr. Christian Striefler, Geschäftsführer Staatliche Schlösser, geführt wird.

Der Eintritt zur Sonderausstellung kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Gruppen ab zehn Personen zahlen 6 Euro pro Person. Zudem werden neben den öffentlichen Führungen auch besondere Themenführungen angeboten, darunter „Die Hochzeit 1719 – eine dynastische Allianz zur Zeit des Rokokos“, „Herrscher, Hochzeit, Hofkultur“ und „Hubertusburg im Spiegel von Kunst und Politik“.

Besonders für Schulklassen lohnt sich ein zusätzliches Angebot mit unterschiedlichen thematischen Programmen für Klasse 1 bis 12. Die ersten 30 Klassen, die das Schulprogramm buchen, erhalten einen Zuschuss vom max. 150 Euro zum Transfer nach Wermsdorf und zurück.

Weitere Informationen: www.hubertusburg-wermsdorf.de

Redaktion: Nathalie Hempel

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