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„Social Impact Investing“ und die Alternativen

Pressemitteilung   •   Aug 09, 2017 09:32 CEST

Ein Investment in zertifizierte Teakplantagen ist optimierter Klimaschutz. Bild: Life Forestry Switzerland AG

Stans (CH), 09.08.2017. Sein Geld gewinnbringend anlegen und damit gleichzeitig die Probleme von Gesellschaft und Umwelt lösen? Klingt grossartig. Das Marktsegment „Impact Investing“ ist jedoch noch klein und liefert nur niedrige Renditen. Die Life Forestry Group erklärt, was Anlegern bei diesem Investment-Trend bewusst sein muss und mit welchen nachhaltigen Anlagen sie trotzdem gute Renditen erzielen können.

„Wirkungsorientiertes Investieren“ lautet die etwas sperrige deutsche Übersetzung für „Impact Investing“. Gemeint ist, privates Geld in Unternehmen zu stecken, die soziale, gesellschaftliche oder Umweltprobleme lösen wollen. Wer jetzt an das bereits etablierte „ethische Investment“ denkt, liegt nicht ganz falsch. Doch während es hierbei vor allem darum geht, nicht in Rüstungsfirmen oder Unternehmen zu investieren, die im Verdacht stehen, die Umwelt zu zerstören oder Menschen in Entwicklungsländern auszubeuten, will das Impact Investing noch mehr: Es geht um Zukunfts-Projekte wie Job-Initiativen in armen Regionen, um gute Schulbildung zu erschwinglichen Preisen oder um bezahlbaren Wohnraum.

Wo ist der Haken?

„Die ausgewählten Projekte sind gut und sinnvoll“, bestätigt Lambert Liesenberg, Geschäftsführer von Life Forestry. „Deshalb spricht auch nichts dagegen, einen kleinen Teil seines zur Verfügung stehenden Geldes in ein solches Projekt zu investieren. Wer allerdings wirklich Kapital aufbauen und eine attraktive Rendite einfahren möchte, der sollte sich zudem für andere Anlageformen entscheiden.“ Ein vorbildlicher Mikrofinanzfonds erzielte beispielsweise zuletzt eine Rendite von nur 2,3 Prozent pro Jahr.

Wie entstehen solche Trends?

Liesenberg: „Treiber dieses Trends waren unter anderem die Millennials, also die zwischen 1980 und 2000 Geborenen, die verstärkt nach solchen Anlagen verlangten.“ Dazu kamen die Handlungsvorgaben der Vereinten Nationen, Armut zu beenden, Bildung für alle zu ermöglichen und Arbeit menschenwürdig zu gestalten.

Warum ist das Marktsegment dann noch so klein?

Gerade die Deutschen seien generell aktienscheu, sagte Wolfgang Zirus, Professor an der Munich Business School, zur dpa. Einen Boom erkenne er noch nicht. Liesenberg ergänzt: „Experten sehen auch einen Zusammenhang mit der schweren Messbarkeit der erzielten sozialen Wirkung einer solchen Anlage. Und: Investitionen in Sozialunternehmen sind mit einem höheren Risiko verbunden – das passt nicht zu der niedrigen Rendite.“

Wo kann ich mein Geld nachhaltig anlegen und dennoch eine gute Rendite erzielen?

„Ein Investment in zertifiziere Teakplantagen ist optimierter Klimaschutz – und damit ebenfalls eine sehr sinnvolle und nachhaltige Anlage, die Umweltprobleme aktiv angeht“, erklärt Liesenberg. „Teakplantagen nehmen den Abholzungsdruck von Naturwäldern und schützen sie somit. Bäume reduzieren den Treibhauseffekt und sorgen für eine Entgiftung der Umwelt. Sie kurbeln den Wasserkreislauf an und dienen als Speicher und Kläranlage für die Süsswasservorräte. Sie stabilisieren mit ihren Wurzeln das Erdreich und schützen somit vor Bodenerosion. Und sie erhalten die Artenvielfalt, indem sie Tieren Schutz, Lebensraum und Nahrung bieten.“ Und das Beste am Teakinvestment der Life Forestry Group: Auch unabhängige Studien wie die der costaricanischen Umweltbehörde CATIE erwarten Renditen im zweistelligen Bereich.

Die Life Forestry Switzerland AG ist einer der führenden Anbieter von Direktinvestments in Teakbäume der höchsten Plantagen-Qualitätsstufe. Die Kunden erwerben Eigentum an Baumbeständen in Costa Rica und Ecuador, die nach 20-jähriger Pflege geerntet und verkauft werden. Durch strengste professionelle Standards bei der Auswahl der Anbaugebiete und dem forstwirtschaftlichen Anbau wird eine Holzqualität erreicht, die sich im internationalen Holzmarkt mit Teakholz aus Naturwäldern messen kann. Life Forestry bekennt sich konsequent zur Bewirtschaftung nach den Prinzipien des FSC® (Forest Stewardship Council®). Zahlreiche Teak-Plantagen sind bereits oder werden noch zertifiziert. Über eine GPS-Vermessung der Plantagen und der einzelnen Parzellen kann der Standort der Bäume jederzeit bestimmt werden. Teakholzinvestments von Life Forestry stehen für eine hohe finanzielle Performance in Verbindung mit einem messbaren ökologischen und sozialen Mehrwert.

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