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LinkedIn-Studie: Persönliche Empfehlungen helfen im Job, werden aber wenig genutzt

Pressemitteilung   •   Jun 17, 2014 10:28 CEST

Mehr als ein Viertel der Berufstätigen in Deutschland ist aufgrund einer Empfehlung im aktuellen Job. Dennoch setzen 70 Prozent dieses erfolgversprechende Karriereinstrument nicht gezielt ein. Das ergab eine Umfrage unter 1000 Deutschen* im Auftrag des Businessnetzwerks LinkedIn. Die Bereitschaft, selbst Empfehlungen auszusprechen, ist dagegen hoch: Mehr als jeder Zweite gab an, selbst schon einmal jemanden empfohlen zu haben (52,5 Prozent).

Die wichtigsten Unterstützer waren für die Befragten Vorgesetzte und Kollegen oder Kontakte aus Studium oder Ausbildung. Knapp jeder Fünfte (19,9 Prozent) gab an, dass jemand aus dem Unternehmensumfeld maßgeblich zu seiner Karriere beigetragen hat, knapp 15 Prozent verwiesen auf Schule, Ausbildung oder Hochschulzeit. Männer beriefen sich dabei deutlich stärker auf Vorgesetzte und Kollegen: Hier gaben 25 Prozent an, Unterstützung erhalten zu haben, bei den Frauen waren es 10 Prozent weniger.

Am Häufigsten standen laut den Befragten ihre beruflichen Kontakte für telefonische Empfehlungsgespräche bereit (25,6 Prozent), immerhin knapp jeder Fünfte konnte sich auf mündliche Empfehlungen im Netzwerk ihres Unterstützers verlassen (19,8 Prozent) und 17,3 Prozent erhielten schriftliche Empfehlungsschreiben. Vor allem diese schriftlichen Empfehlungen werden gern genutzt: 19,3 Prozent fügen sie ungefragt ihren Bewerbungsunterlagen hinzu, bei gut jedem Zehnten wurde dies für ihre Bewerbung explizit verlangt. Obwohl Empfehlungen bei einem Viertel der Befragten klar zum beruflichen Erfolg beigetragen haben, verzichtet mit 70 Prozent die klare Mehrheit jedoch auf einen gezielten Einsatz.

Dabei sind Fürsprachen aus dem heutigen Arbeitsalltag kaum mehr wegzudenken. "Eine persönliche Empfehlung oder Referenz aus meinem Netzwerk spielt für die Einstellung eines neuen Mitarbeiters eine ganz entscheidende Rolle. Es ist von unschätzbarem Wert, vorherige Kollegen oder Vorgesetzte hinsichtlich der Fachkompetenz und Persönlichkeit befragen zu können und eine wichtige Ergänzung zum Lebenslauf und Bewerbungsgespräch. Am Ende ist die persönliche Referenz häufig der ausschlaggebende Grund für ein Jobangebot“, weiß Verena Delius, Gründerin des Kinder-Apps-Entwicklers Fox & Sheep aus eigener Erfahrung.

Empfehlungen auszusprechen scheint im Rahmen persönlicher Gespräche besonders leicht zu fallen: Eigene Empfehlungen für gute Kontakte haben 37,8 Prozent bei persönlichen Treffen, 15,4 Prozent per Telefonat ausgesprochen. Eine Schriftliche Empfehlung hingegen haben nur 7,4 Prozent verfasst. Besonders empfehlungsfreudig zeigten sich die befragten Männer mit gut 60 Prozent, weniger als jede zweite Frau gab an, schon einmal jemanden empfohlen zu haben (45,5 Prozent).

LinkedIn hat einen Leitfaden für die Nutzung von Empfehlungen und Referenzen im Berufsleben zusammengestellt. Das Dokument steht hier zur Verfügung: http://www.mynewsdesk.com/de/linkedin-deutschland/documents/leitfaden-empfehlungen-und-referenzen-im-beruf-36750

*Im Auftrag von LinkedIn befragte das Marktforschungsunternehmen Toluna 1000 berufstätige Deutsche zwischen 18 und 65 im März 2014 per Onlinefragebogen zu ihren Erfahrungen mit Empfehlungen und Unterstützung im Berufsleben. Die Stichprobe wurde nach demografischen Merkmalen gewichtet.


Das 2003 gegründete Businessnetzwerk LinkedIn vernetzt weltweit Fach- und Führungskräfte und hilft ihnen dabei, produktiver und erfolgreicher zu sein. Mit mehr als 300 Millionen Mitgliedern, darunter Top-Entscheider aller Fortune 500-Unternehmen, ist LinkedIn das größte Online-Netzwerk für Berufstätige. Das Unternehmen verfügt über ein diversifiziertes Geschäftsmodell mit Einnahmen aus den Bereichen Talent Solutions, Marketing Solutions und Premium-Accounts. Der Hauptsitz von LinkedIn befindet sich im Silicon Valley. Das Unternehmen hat weltweit Niederlassungen. In der Region Deutschland, Österreich und Schweiz hat LinkedIn im Mai 2014 die 5 Millionen Mitglieder-Marke erreicht.


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