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LinkedIn-Studie zu überstrapazierten Schlagwörtern in Online-Profilen: „Kreativ“, „organisationsstark” und „effektiv“ führen die Liste an

Pressemitteilung   •   Dez 05, 2012 08:53 CET

München, 5. Dezember 2012LinkedIn, das mit über 187 Millionen Mitgliedern welt­weit größte Business-Netzwerk, hat eine Liste der in beruflichen Online-Profilen über­strapazierten Schlagwörter für 2012 zusammengestellt. Weltweit und in Deutschland die Nummer eins der am häufigsten in den Mitgliederprofilen genutzten Begriffe ist „kreativ“. LinkedIn veröffentlicht die Rangliste bereits zum dritten Mal. Auch in der Liste für das Jahr 2011 war „kreativ“ der Spitzenreiter in deutschen Profilen. 2010, als die Studie zum ersten Mal durchgeführt wurde, stand die Eigenschaft „innovativ“ an vorderster Stelle. 

Die Top-Ten der meistgenutzten Schlagwörter in deutschen Profilen sind: 

  1. Kreativ
  2. Verantwortungsbewusst
  3. Analytisch
  4. Motiviert
  5. Innovativ
  6. Erfolgsorientiert
  7. Organisiert
  8. Kommunikative Fähigkeiten
  9. Effektiv
  10. Internationale Erfahrung 

Das jeweils meist genutzte Wort in Ländern, die LinkedIn für die Studie ausgewertet hat, ist: 

  • Australien, Deutschland, Kanada, Neuseeland, Niederlande, Schweden, Singapur, USA: kreativ
  • Ägypten: multinational
  • Brasilien: experimentell
  • Frankreich: verantwortungsbewusst
  • Indien: effektiv
  • Indonesien: multinational
  • Italien: verantwortungsbewusst
  • Malaysia, Saudi-Arabien, Südafrika, Vereinigte Arabische Emirate, Großbritannien: motiviert
  • Spanien: spezialisiert
  • Schweiz: analytisch 

„Täglich suchen Geschäftspartner und Arbeitgeber im Netz nach beruflichen Kontakten und Fachkräften“, sagt Alexander Zipp, Marketing Manager DACH bei LinkedIn. „Wer hier auffallen will, sollte mit seinem Online-Profil aus der Masse hervorstechen. Millionen von Mitgliedern behaupten von sich, sie seien „kreativ“. Belege wie beispiels­weise Verweise auf einzigartige, einfallsreiche, faszinierende Projekte sind eine Möglich­keit, sich abzuheben.“ Folgende Ansätze können zudem dazu beitragen, ein berufliches Online-Profil möglichst interessant und individuell zu gestalten: 

  • Prüfen, was der Mitbewerb macht

Mit einer Personensuche können Mitglieder mit einer ähnlichen Berufsbezeichnung gefunden werden. Bei fremden Profilen fällt es häufig leichter zu erkennen, welche Aussagen und Beschreibungen positiv wirken. Die Erkenntnisse aus der Mitbe­werber-Analyse können für die Gestaltung des eigenen Profils genutzt werden. 

  • Empfehlungen sammeln

Direkte Kontakte können die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten mit einer Empfehlung versehen. Insgesamt können Mitglieder bis zu 50 Kenntnisse und Fähigkeiten aus den unterschiedlichsten Feldern angeben. Die ideale Zahl sind um die zehn Fähigkeiten, die auch in Suchergebnissen einfach gefunden werden. 

  • Aufmerksamkeit erzeugen mit der richtigen Überschrift

Die Positionsbeschreibung ist eine der ersten Informationen, die andere Mitglieder in den Suchergebnissen zu sehen bekommen. Empfehlenswert ist eine Art „berufliche Schlagzeile“, die Interesse weckt und dafür sorgt, dass das vollständige Profil aufgerufen und gelesen wird.

Das 2003 gegründete Businessnetzwerk LinkedIn vernetzt weltweit Fach- und Führ­ungskräfte und hilft ihnen dabei, produktiver und erfolgreicher zu sein. Mit mehr als 187 Millionen Mitgliedern, darunter Top-Entscheider aller Fortune 500-Unternehmen, ist LinkedIn das größte Online-Netzwerk für Berufstätige. Das Unternehmen verfügt über ein diversifiziertes Geschäftsmodell mit Einnahmen aus den Bereichen Recruiting-Lösungen, Werbevermarktung und Mitgliederbeiträge. Der Hauptsitz von LinkedIn befin­det sich in Mountain View, Kalifornien. Das Unternehmen hat weltweit Niederlassungen.

Pressemitteilungen sowie weitere Informationen zu LinkedIn finden Sie hier.

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