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Europäische Fahrzeuge nicht betroffen

Pressemitteilung   •   Mai 11, 2016 17:01 CEST

  • Unerlaubte Prüfmethoden angewandt
  • Ausschließlich Fahrzeuge für den japanischen Markt betroffen

Rüsselsheim, 11. Mai 2016 – Die Mitsubishi Motors Corporation (MMC) in Japan hat bei internen Untersuchungen festgestellt, dass bei Typprüfungen von Fahrzeugen für den japanischen Markt Kraftstoff-Verbrauchsdaten mit einem nicht gesetzeskonformen Prüfverfahren ermittelt wurden.

Das Unternehmen hat jetzt bekannt gegeben, dass Modelle für den europäischen, beziehungsweise deutschen Markt nicht betroffen sind. Dies haben die bisherigen Ermittlungen eines externen Untersuchungsausschusses ergeben, den das Unternehmen zur vollständigen Klärung der Vorgänge eingesetzt hat.

Ausdrücklich zu betonen ist dabei, dass diese unerlaubten Testmethoden nichts mit den Motoren beziehungsweise dem Motormanagement zu tun haben.

Die Mitsubishi Motors Corporation ist der älteste Automobil-Serienhersteller Japans. Bereits 1917 fertigte das Unternehmen das serienfähige Modell A in Kobe, es wurde von einem 2,8-Liter-Vierzylinder mit 35 PS angetrieben. 1921 begann die Produktion von Leichtlastwagen, 1934 entstand der erste Personenwagen mit Allradantrieb und Dieselmotor, der PX 33. Mit dem Geländewagen Pajero, dessen Wettbewerbsversion zwölf Mal die Rallye Paris Dakar gewann, hat Mitsubishi Geschichte geschrieben. Auch im On-Road-Rallyesport konnte die Marke punkten und gehört mit fünf Titeln als Rallye-Weltmeister zu den erfolgreichsten Autoherstellern dieses Wettbewerbs. Heute ist das Ziel nachhaltiger Mobilität in die Unternehmensstatuten eingebettet. Mit dem Elektrofahrzeug Mitsubishi Electric Vehicle gelang der Schritt in die E-Mobility, der Plug-in Hybrid Outlander ist das erste SUV Plug-in Hybrid mit Allradantrieb.