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„Digital PR Challenge“: Was ist Social-Media-Reichweite und wie kann man sie optimieren?

Blog-Eintrag   •   Feb 12, 2016 09:10 CET

Das Aufgabenfeld der PR-Profis hat seit den Anfängen der Online-Medien einen weiten Weg zurückgelegt. Dies zeigt ein Blick in die Ergebnisse der Studie „Digital PR Challenge“ - eine international angelegte Umfrage von PR Report & Mynewsdesk, in der eine Lagebestimmung für heutige Kommunikationsprofis vorgenommen wird. Über 1000 Befragte aus dem DACH-Raum, sowie Irland, Malaysia, Norwegen, Singapur, Schweden, Thailand, Großbritannien und den USA nahmen an der Umfrage teil – und die Ergebnisse lassen ihre Rolle neu definieren.

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Zum Zeitpunkt der Befragung, im April 2015, geben 92 Prozent der teilnehmenden PR-Profis an, dass die Betreuung von Social-Media-Kanälen bereits ein fester Teil ihrer Aufgaben ist. Noch mehr: Sie sehen sich immer häufiger gefordert, „ansprechende Inhalte“ zu erstellen, die Anzahl der Follower zu steigern und – ja, Sie ahnen es schon – die Reichweite zu erhöhen!

Anstatt Sie mit leeren Aussagen wie „Reichweitenerhöhung ist wirklich einfach“ zu blenden, werden wir im Folgenden versuchen, etwas konkreter zu erklären, was die Social-Media-Reichweite ist und wie man sie kostenlos messen und optimieren kann. 

#1 Über die Reichweite hinaus denken

74 Prozent der Befragten sehen Posts in Social-Media-Kanälen als eine reine Zahl, 40 Prozent berichten über Kundenbindung in sozialen Medien und 85 Prozent bezeichnen Twitter-Mentions als Indikator für den Markenerfolg. Und alle reden von ‚Reichweite’. Aber was genau ist die Reichweite?

Die soziale Reichweite bezieht sich auf die Summe aller Personen (in allen Netzwerken), die Ihre Inhalte sehen.

Im Zusammenhang mit der Reichweite sollte man auch die Frage in Betracht ziehen, was man von diesen Personen genau möchte: Sollen sie Ihre Inhalte mit ihren eigenen Followern teilen, sollen sie lieber kommentieren, sich engagieren, oder als Kunde gewonnen werden und Ihr Produkt kaufen? Diese Fragen helfen, um den Content den Bedürfnissen entsprechend gestalten zu können.

#2 Die richtigen Kennzahlen messen

Es gibt an sich keinen richtigen und keinen falschen Weg die Social-Media-Reichweite zu messen. Was aber wichtig ist, ist die Auswahl der richtigen Messkriterien, der sog. Key-Performance-Indikatoren (KPI), abhängig vom Ziel. Hierunter kann zum Beispiel die Zahl der Fans, Follower und Subscriber fallen, aber auch die Zahl der Views bei einem Video.

Bei der Auswahl der relevanten KPIs gilt grundsätzlich: Reichweitenerhöhung bleibt eine vage und unklare Aufgabe, wenn diese ‚Erhöhung’ nicht in mehr Klickzahlen, Verkäufe und Umsatz resultiert. Natürlich spielt sie auch für die Markenbekanntheit eine wichtige Rolle, aber würde diese Markenbekanntheit unbedingt mehr Umsatzerlöse bringen? Wenn die Antwort hierzu ‚nein’ lautet, sollte man seine Ziele und Strategien revidieren.

Und nochmals: Machen Sie sich gezielt Gedanken darüber, was die Zielgruppe mit Ihrem Content genau machen soll.

#3 Die eigene Zielgruppe kennen

In der heutigen Online-Welt, in der bezahltes Marketing als omnipräsentes Phänomen erscheint, tun sich viele schwer, ohne Budget nach außen zu kommunizieren. Es ist absolut machbar! Voraussetzung sind diese zwei Schlüsselfragen: „Wer ist Ihre Zielgruppe?“ und: „Wo ist Ihre Zielgruppe?“.

#4 Testen, testen, testen und nochmals testen

Es gab Zeiten, in denen wir alle (uns eingeschlossen) planlos in Social Media gepostet haben. Wer hat nicht schon mal auf allen Plattformen das Gleiche und zwar immer zur gleichen Zeit um 9:00, um 12:00 und 17:00 Uhr, jeden Tag, gepostet. Aber wird denn ein Facebook-Post gut auf Twitter funktionieren und wird dieser Tweet wiederum von den LinkedIn-Kontakten wahrgenommen? Und: Zu welchen Uhrzeiten sind Ihre Fans online? Sind sie alle zur gleichen Zeit auf allen Kanälen online? Man kann es nur dann wissen, wenn man die Reaktionen im Laufe der Zeit testet und mehrmals auswertet.

#5 In den Tests investieren

Es kann natürlich sein, dass man von Zeit zu Zeit sein Marketing-Budget für Social-Media-Aktivitäten antasten muss. Twitter und Facebook bieten für solche Fälle eine ziemlich coole Option, bestimmte Personeneigenschaften für die gewünschte Zielgruppe auszuwählen, basiert zum Beispiel auf ihren persönlichen Interessen oder der Frage, wem sie folgen / wen sie like-n. Eine andere Möglichkeit, einen Teil vom Marketing-Budget sinnvoll zu investieren, ist der Einsatz von All-Around-Tools, wie zum Beispiel ein Newsroom, der unter anderem eine Real-Time-Zusammenfassung aller Aktivitäten auf Ihren Social-Media-Kanälen und somit bessere Kontrolle und den „Blick von oben“ bietet. Um unseren Newsroom kostenlos zu testen, klicken Sie hier.

Wir hoffen, Sie können unsere Social-Media-Tipps zur Optimierung Ihrer Social-Media-Aktivitäten und –Reichweite als Orientierungshilfe nutzen. Und vergessen Sie die goldene Regel nicht: Machen Sie sich unbedingt Gedanken darüber, warum Sie bestimmte Personen in den sozialen Medien erreichen möchten und was diese Personen mit Ihrem Content tun sollen! Wenn Sie diese Regel im Hinterkopf behalten, sind wir sicher, dass Sie bald den Lohn ernten.


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