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PR braucht mehr innovatives Denken

Blog-Eintrag   •   Dez 11, 2013 15:44 CET

„Alle Algorithmen dieser Welt können einer emotional angereicherten Story nicht das Wasser reichen.“ Das ist nur eine Wahrheit aus einem Vortrag von Mark Borkowski, einem renommierten PR-Strategen aus London. Wo er Recht hat, hat er Recht. Was macht eine gute Geschichte aus? Dass sie authentisch erzählt und mit subjektiven Eindrücken geschildert wird. Ein Freund z.B. erzählt Ihnen eine Story haargenau, weil bestimmte Aspekte für ihn von Bedeutung sind.  Sie können sich das Ganze dadurch besser vorstellen. Gute Öffentlichkeitsarbeit sollte ähnlich ablaufen. 

Legen Sie Ihren Fokus auf die Dinge, die den Leser interessieren. Ein neues Computerprogramm verkauft sich nicht so gut, wenn der IT-Profi es bis ins Detail erklärt. Wenn aber lebensnah berichtet wird, wie der IT-Profi Tag und Nacht daran gesessen hat, ein innovatives Programm zu entwickeln, was dem Kunden hilft, seine Finanzen besser zu berechnen, dann ist das für den Kunden spannender und leichter nachzuvollziehen.

Deshalb ist es wichtig, die Pressearbeit nicht einfach als reine Vermarktung zu sehen, sondern als eine Möglichkeit, mit dem potenziellen Kunden in Kontakt zu treten und ihn miteinzubeziehen. „PR-Leute“ sollten deshalb offen für neue Kommunikationsstrategien sein.

Borkowski gibt in seinem Vortrag wichtige Tipps:

1. Seien Sie nicht zu offensiv. Verpacken Sie Ihre Informationen in eine „nette Story“.

2. Nutzen Sie sowohl traditionelle als auch digitale Medien – wählen Sie die Kanäle bewusst aus.

3. Haben Sie keine Angst, Risiken einzugehen.

4. Akzeptieren Sie die Tatsache, dass nicht alle Ihr Produkt gut finden werden.

5.  Stellen Sie Ihre Erwartungen zurück.

Die Punkte zeigen, dass es wichtig ist, nicht nur ernst und seriös zu sein. Emotionalität ist die Devise. Es ist wichtig, kreativ zu werden und neue Wege einzuschlagen.

Die klassische PR-Arbeit sollte sich also weiterentwickeln und nicht auf starren Prinzipien beruhen, sondern ganz klar die Ergebnisse der Kundendatenanalysen nutzen, um die Kommunikation individuell auf den Kunden abzustimmen. Einzigartigkeit ist hierbei elementar wichtig. Es reicht nicht, einfach nur quantitativ viele Pressemitteilungen oder Newsletter rauszugeben. PRler müssen vielmehr anfangen, soziale Netzwerke und unterschiedliche Medienkanäle und Technologien zu lieben und sie deshalb zu nutzen. Sie müssen ihre Vorteile erkennen und daraus etwas machen. Und sie sollten kreativ sein. Neue Ideen, „das gewisse Etwas“ oder „einfach mal etwas Anderes“ könnte ein guter Anfang sein.

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