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Stärker im Verbund - Effizientere Kommunikation durch Scope-Effekte

Blog-Eintrag   •   Mai 26, 2016 13:27 CEST

Verbundeffekt – das klingt nach einem starken Team und Zusammenschluss starker Partner, die gemeinsam mehr erreichen können. Stimmt. Aber die Nutzung von Synergien zwischen einem oder mehreren Unternehmen ist nur eine Komponente, mit der sich Effizienz erhöhen lässt. Interessanter wird es, wenn man sich die Frage stellt, wie man aus ein und demselben Produkt eine größere Wertschöpfung erzielen und auf dessen Basis neue Produkte auf den Markt bringen kann. Nicht nur in der Automobilindustrie kennt man das so genannte Baukastenprinzip, auch in der Softwareindustrie und IT-Branche werden Plattformen programmiert, auf denen neue Produkte entstehen. Wie lässt sich dieses Prinzip auf die moderne Kommunikationsarbeit übertragen?

Scope is hope

Welcher Kommunikationsprofi wünscht sich nicht, mit weniger Aufwand, mehr erreichen zu können. Ist doch der Kommunikationsalltag geprägt von dem Gefühl, immer wieder von null anfangen zu müssen. Wer Verbundeffekte nutzt, erleichtert sich die Arbeit auf den vielen Kanälen, die es zu bedienen gilt. Auf welchen Ebenen lassen sich diese Effekte erzielen? Der folgende 3-Schritte Plan wird Ihnen dabei helfen, im Verbund stärker zu kommunizieren und das Baukastenprinzip für sich zu nutzen.

1. Wirf einen Ball! 10 kann man nicht catchen.

An dieser Stelle geht es ans Eingemachte – Ihre Markenbotschaft. Wer tausend Themen ohne inhaltlichen Zusammenhang und roten Faden besetzen will, verspielt die Chance auf konsequente Mehrfachverwertung. Effizienter ist es, ein Kernthema, das sich aus der Markenbotschaft ableitet, konsequent zu besetzen. Verbundeffekte entstehen hier durch einmalige Recherche und Content-Produktion zu einem Leitthema, das für unterschiedliche Kanäle adaptiert und angepasst werden kann. Coca Cola hat in seiner Onlinekommunikation einen thematischen Schwerpunkt neben den in der Produkt-PR üblichen Themen geschaffen. Das allgemeine Thema Happiness, speziell die gute Zeit mit Familie und Freunden, wird sowohl in Pressemitteilungen als auch über Social Media Kanäle in den Mittelpunkt gerückt. Dabei wird der thematische Schwerpunkt je nach Produkt leicht angepasst. Lift Apfelsaftschorle: Happiness beim Sport. Coke light: Happiness durch gesundheitliche und geistige Balance. Coca Cola: Happiness mit Familie und Freunden. Sehen Sie selbst:  Zum Newsroom von Coca Cola.  

2. Bauen Sie sich eine Content Cloud

Über die Corporate Identity wird oft gesprochen, meist unter dem Blickwinkel des Corporate Designs. Doch das Baukastenprinzip lässt sich auch sinnvoll für Content-Produkte einsetzen. Wie wäre es mit einer Corporate Content Cloud? Eine interne Plattform, die nicht bei Textbausteinen für Anschreiben oder E-Mails aufhört, sondern mit einem Corporate Wording Baukasten und Content-Bausteinen aufwartet, aus denen man sich stets nach Belieben bedienen und die Bausteine neu kombinieren kann. In Ansätzen ist dies in vielen Ordnerstrukturen der meisten Kommunikatoren schon vorhanden. Noch effizienter ist es allerdings, wenn bereits in der Produktion neuer Content-Produkte die Weiterverwertung berücksichtigt würde. Whitepaper bilden hier eine gute Plattform, um daraus inhaltlich neue Content-Produkte wie Pressemeldungen, Fachartikel, Interviews, Videomaterial und Virtual Presskits zu entwickeln, die in einem Newsroom konsequent gebündelt werden.

3. Integration auf allen Ebenen

Scope-Effekte entfalten ihre volle Wirkung, wenn Synergien entstehen. Dies kann man in der Kommunikationsarbeit durch inhaltliche, formale und zeitliche Integration der Kanäle und Maßnahmen erzielen. Anschaulich wird das anhand eines eher klassischen Marketinginstruments – dem Messeauftritt. Natürlich kann ich einen schönen Stand gestalten, Promotion vor Ort machen und vielleicht noch das Pressefach der Messe befüllen. Aber erst, wenn ich vor, während und nach der Messe Content für weitere Maßnahmen und Kanäle generiere, um die Messe herum Plattformen und Partner nutze, die meine kommunikative Schlagkraft erhöhen, kann die volle Wertschöpfung des teuren Messeauftritts erhöht werden. Auch das richtige Timing spielt eine große Rolle. Prüfen und planen Sie jedes Ihrer eingesetzten Kommunikationsinstrumente daraufhin hin, wie sich die Wirkung in Kombination mit anderen Maßnahmen verstärken könnte. Dann wird schnell klar, dass in einem Messeauftritt mehr drinsteckt, als Kugelschreiber verteilt zu haben.

Viele Kommunikationsprofis sind sich bereits darüber bewusst, dass es in der Praxis effizienter zugehen könnte, stoßen damit aber in den Führungsetagen oft auf Unverständnis. Die oben genannten Schritte können jedoch in großen Teilen nach dem Bottom-Up-Prinzip eine Effizienzevolution von unten nach oben bedeuten. Einen Versuch ist es wert.

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