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Trauer um Opfer in Münster

Pressemitteilung   •   Apr 07, 2018 20:45 CEST

Die Menschen in Deutschland und insbesondere in Münster trauern nach dem schrecklichen Ereignis am Samstag, den 7. April 2018 um die Toten und Verletzten. Bezirksapostel Rainer Storck, Leiter der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland, zeigte sich in einer ersten Reaktion erschrocken von den Nachrichten aus Münster und spricht den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus: „Unsere Gedanken und Gebete gelten den Getöteten und Verletzten sowie ihren Familien und Freunden.“ 

Am Samstagnachmittag, den 7. April 2018 war ein Kleintransporter vor einem Café in der Altstadt von Münster in eine Menschenmenge gefahren und hat dabei nach Meldungen der Behörden über 20 dort im Außenbereich sitzende Menschen teils schwer verletzt und drei von ihnen getötet.

Enge Verbundenheit

„Wir stehen erschüttert vor diesem Ereignis“, meldet sich Hirte Reiner Schiwek, Vorsteher der Gemeinde Münster-Mitte, die nur wenige Minuten Fußweg vom Ort des Geschehens entfernt liegt. „Die neuapostolischen Christen aus Münster fühlen sich den Opfern und ihren Angehörigen eng verbunden und beten dafür, dass alle Verletzten schnell und bald wieder genesen.“

Gedenken an Betroffene in Münster

Bezirksapostel Rainer Storck erreichte die Meldung von dem traurigen Ereignis auf dem Weg nach Frankreich, wo er am Sonntag Gottesdienste in Mülhausen und Straßburg halten wird. Er rief die neuapostolischen Christen in seinem Arbeitsbereich auf, besonders der betroffenen Menschen in Münster zu gedenken. „Mögen sie nach diesem schrecklichen Geschehen wieder Ruhe und Frieden finden.“ Besonders würden seine Gebete den Angehörigen und Freunden der Toten und Verletzten gelten.

Angesichts des Osterfestes vom vergangenen Sonntag erinnerte Bezirksapostel Rainer Storck an die Botschaft von Jesu Christi: „Der Gottessohn hat Frieden sowie Versöhnung gepredigt und der Gewalt in der Welt die Liebe gegenübergestellt.“ Alle Christen seien auch angesichts dieser Ereignisse aufgerufen, diese Botschaft weiterzutragen und Nächstenliebe zu üben. „Dazu zählt auch und gerade bei solchen Ereignissen, keine Person und keine Gruppe zu verurteilen oder vorschnell zu beschuldigen“, so Bezirksapostel Storck.

Einladung zum Gottesdienst

In den neuapostolischen Kirchen Münster-Mitte (Breite Gasse 32) und Münster-Süd (Bockhorststr. 125) findet der Gottesdienst am Sonntagmorgen um 9.30 Uhr statt. Die Gemeinden werden der Opfer in einer Schweigeminute gedenken.

Die Neuapostolische Kirche (NAK) ist eine weltweit verbreitete christliche Kirche. Grundlage ihrer Lehre ist die Heilige Schrift. 1863 ist sie aus der Katholisch-apostolischen Gemeinde hervorgegangen und wird – wie die ersten Christengemeinden auch – von Aposteln geleitet. In den Gottesdiensten wird das Evangelium Jesu Christi mit dem Ziel verkündigt, gläubige Menschen auf die nahe Wiederkunft des Gottessohns vorzubereiten. Mit Mitgliedern anderer Kirchen sind neuapostolische Christen über das Sakrament der Wassertaufe und über die altchristlichen Glaubensbekenntnisse verbunden. Die Neuapostolische Kirche verhält sich parteipolitisch neutral. Sie finanziert sich durch Spenden.

Zum neuapostolischen Glauben bekennen sich derzeit weltweit nahezu neun Millionen Menschen. In Deutschland ist sie mit 1.700 Gemeinden und 335.000 Mitgliedern neben der Katholischen Kirche, der Evangelischen Kirche und den Orthodoxen Kirchen die viertgrößte christliche Kirche.

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