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Post vom Datenschutz?

Pressemitteilung   •   Nov 11, 2016 09:00 CET

Taucha, 11. November 2016 – Viele Unternehmen erhalten in diesen Tagen Post von den Datenschutzaufsichtsbehörden der jeweiligen Bundesländer. Inhaltlich geht es dabei um eine Überprüfung des Umgangs mit personenbezogenen Daten und insbesondere um deren „Abfluss“ aus dem EU-Binnenmarkt. Dies geschieht oft unbewusst durch die Nutzung innovativer Cloud-Angebote, die zugegebener Weise oft aus Nicht-EU-Staaten heraus angeboten werden. Schnell hat man bei solchen Diensten per Mausklick die AGBs bestätigt, die durchaus Hinweise zum Umgang mit Daten bzw. dem Datenschutz enthalten, oft aber nicht gelesen werden, in Englisch abgefasst oder unverständlich sind. Prinzipiell begeben sich Unternehmen hier auf juristisches Glatteis und machen sich trotz Privacy-Shield & Co im Zweifelsfall strafbar.

Im Moment wird dieses Thema von vielen Verantwortlichen gern verdrängt, aber spätestens im Jahr 2018, mit der Wirksamkeit der EU Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO), drohen hier drakonische Sanktionen, die schnell Millionenhöhe erreichen können. Abhilfe kann hier nur Expertenrat schaffen, der beim Lesen der Vertragsbedingungen unterstützt, Nicht-EU-Recht interpretieren kann und sich darüber hinaus mit dem Datenschutz auskennt.

Genau solchen Herausforderungen widmet sich das Team von jurcons, ein in Leipzig ansässiges Beratungshaus, das sich aus amerikanischen und deutschen Juristen, zertifizierten Datenschutzbeauftragten und IT-Sicherheitsexperten zusammensetzt.

„Bei jurcons haben wir eine einzigartige Expertise geschaffen, die Unternehmen hilft, im Dschungel der internationalen Angebote Orientierung zu finden und Verstöße gegen den Datenschutz zu vermeiden. Dabei hilft natürlich auch die Kenntnis über die Denkweise der Anbieterseite, da es so etwas wie den deutschen Datenschutz in den USA nicht mal ansatzweise gibt. Dort wird das Thema eher als Innovationsbremse gesehen“, so Karl Kuras, amerikanischer Rechtsanwalt aus dem jurcons-Team. Er ergänzt: „Als Juristen und Datenschutzbeauftrage wollen wir nicht nur beratend tätig sein. Am Ende geht es auch darum, wie sich Mandanten auf die Anforderungen aus der EU-DSGVO vorbereiten und geeignete und vor allem sinnvolle technische sowie organisatorische Maßnahmen ergreifen können. Hier ist die Einbettung der jurcons in die procilon GROUP mit ihrer IT-Sicherheitsexpertise ein Garant für erfolgreiches Handeln.“

Die procilon Unternehmensgruppe mit Sitz in Taucha bei Leipzig und Niederlassungen in Berlin und Dortmund ist ein führender Komplettanbieter von Public-Key-Infrastructure-Lösungen für Unternehmen, Institutionen und öffentliche Einrichtungen. Eigenentwickelte Software-Produkte sichern seit mehr als 15 Jahren digitale Identitäten und Kommunikationen ab und sorgen für rechtskonforme digitale Aufbewahrung wichtiger Daten.

Abgeleitet vom individuell geforderten Schutzbedarf realisiert procilon mit intelligenten Sicherheitsplattformen und modernsten Infrastruktur-Komponenten ein hohes Niveau der Informationssicherheit und die automatisierte Einhaltung von Datenschutz, Datensicherheit und Vertrauenswürdigkeit.

Das Produktspektrum reicht von einfacher Dokumentenverschlüsselung als Cloud-Service über Singnaturanwendungen, Access- und Identity-Management bis hin zukompletten Public Key Infrastrukturen für Vertrauensdiensteanbieter nach EU-eIDAS-Verordnung. Der Schutz digitaler Identitäten sowie der rechtskonforme, authentische und nachweisbare Austausch elektronischer Daten stehen ebenso im Fokus, wie die Erhaltung eines hohen Beweiswertes bei der Langzeitarchivierung. Vielfältige sichere Services aus der Cloud runden das Portfolio ab.

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