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Krankenhäuser in Baden-Württemberg: Steigende Schulden engen Spielraum für Investitionen ein

Pressemitteilung   •   Jun 12, 2019 10:11 CEST

Rund 70 Prozent der 30 größten Krankenhausverbünde in Baden-Württemberg sind defizitär. Diese finanzielle Schieflage ist besorgniserregend, denn die Kliniken sind für die medizinische Versorgung unerlässlich und bedeutende regionale Arbeitgeber. So wurden im Jahr 2017 im Südwesten 2,4 Millionen Operationen durchgeführt und 114 Tausend Vollzeitkräfte beschäftigt.

Damit die Kliniken mittelfristig das hohe Versorgungsniveau halten können, sind Investitionen notwendig, sowohl in Baumaßnahmen als auch in die Medizintechnik. Mit der richtigen strategischen Neuausrichtung könnten die Krankenhäuser auch eine wirtschaftliche Wende vollziehen und als wichtiger Standortfaktor für die jeweilige Region erhalten bleiben.

Wie sich die Krankenhauslandschaft in Baden-Württemberg aus finanzieller Sicht entwickelt und wie Krankenhäuser mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation umgehen sollten, erklärt Dr. med. Peter Magunia, Partner von Roland Berger in folgendem Videointerview:

Weitere Informationen finden Sie in der Roland Berger-Studie "Die aktuelle wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser in Baden-Württemberg" (Download).

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