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Scandlines steigert erneut die Umweltfreundlichkeit

Pressemitteilung   •   Jan 26, 2018 12:00 CET

Die Scandlines-Fähre „Berlin“ auf dem Weg von Rostock nach Gedser (Bild: Siemens/Ulrich Wirrwa).

Auf Scandlines‘ Hybridfähre „Berlin“ wurde Ende 2017 das HASYTEC Ultraschall DBP System in Betrieb genommen. Damit verbessert die deutsch-dänische Reederei ihre Ökobilanz und ist erneut Vorreiter bei der Umsetzung umweltfreundlicher Initiativen.

Das komplette Seewasserkühlsystem der Scandlines-Fähre „Berlin“ wurde kürzlich mit dem HASYTEC Dynamic Biofilm Protection System ausgestattet, die Installation auf dem Schwesterschiff „Copenhagen“ folgt in diesen Tagen. Das HASYTEC DBP System ist seit 2016 auf dem Markt und wird seither bereits auf verschiedensten Schiffstypen und Anwendungen erfolgreich eingesetzt. HASYTEC erhielt für dieses auf einem innovativen Ultraschallwirkprinzip basierenden Anti-Fouling System in 2017 bereits zwei Auszeichnungen, den Environmental Performance Award sowie den Maritime Innovator Award.

Scandlines, Pionier in der umweltfreundlichen Fährschifffahrt, folgt mit diesen Installationen auf ihren beiden Vorzeigeschiffen auf der Strecke Rostock-Gedser, den weltweit größten Hybridfähren, der eigens gesetzten Umweltpolitik. Gleichzeitig optimiert die Anlage den Betrieb der Kühlsysteme im Sommer, wenn die Temperatur des Meerwassers höher ist und die Fähren wegen der hohen Kundenzahl schneller fahren müssen. Neben einer erhöhten Betriebssicherheit stellt die Wartungsreduzierung der Kühlsysteme einen weiteren positiven Effekt für die Umwelt dar. „Herkömmliche ICAF Anlagen geben Kupfer, welches zur Gruppe der Schwermetalle gehört, in die Meere ab. Durch den Einsatz unseres DBP Systems werden diese Anlagen obsolet.“ führt Andreas Hoffmann, Geschäftsführer der HASYTEC Gruppe hierzu aus.

Anette Ustrup Svendsen, Unternehmenssprecherin von Scandlines, betont: „Wir begrüßen die Kombination aus operativen Vorteilen und den positiven Auswirkungen auf die Umwelt sehr. Insbesondere die konsequente Verbesserung der Umweltverträglichkeit unserer Flotte gehört zu den wichtigsten Punkten der Umweltagenda von Scandlines.“

Die Hybridfähren „Berlin“ und „Copenhagen“, die traditionellen Dieselantrieb mit Elektroantrieb kombinieren, verkehren seit 2016 auf der Strecke Rostock-Gedser und bieten Platz für jeweils 1.300 Personen und 460 Pkw oder 96 Lkw. Seit ihrer Indienststellung haben die beiden Kraftpakete auf dieser Route für zweistellige Wachstumsraten gesorgt.

Über Scandlines

Scandlines steht als Symbol für eine historische und enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden seit 1872. Unter den Namen Scandlines und Scandlines Helsingør-Helsingborg werden heute drei Fährrouten mit hoher Frequenz und Kapazität und mit einer grünen Vision für die Zukunft vermarktet.

Das Kerngeschäft sind effiziente und zuverlässige Transportdienstleistungen für sowohl Passagiere als auch für Frachtkunden. Im Fokus steht dabei, Mehrwert für die Kunden an Bord der Fähren sowie in den Scandlines-Shops an Land zu schaffen.

Mit mehr als 90.000 Abfahrten verteilt auf 12 Fähren transportierte Scandlines 2016 insgesamt 15 Millionen Passagiere, 3,2 Millionen Pkw, 1 Million Frachteinheiten sowie 64.000 Busse auf den Routen Puttgarden-Rødby, Rostock-Gedser und Helsingør-Helsingborg.

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