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Führend bei der Optimierung des Ökosystems der Mobilität

Pressemitteilung   •   Apr 08, 2019 09:10 CEST

  • Scania bietet neun verschiedene Verbrennungsmotoren für alternative Kraftstoffe an.
  • Steigende Nachfrage an nachhaltigen Lösungen – auch bei Scania Services für die Baubranche.
  • Kundenangebote von Scania beinhalten stets eine nachhaltige Alternative.
  • Baufahrzeuge im urbanen Einsatz – auch sie müssen Vorgaben an ein fossilfreies Transportsystem erfüllen.
  • HVO, Biodiesel, Biogas oder Bioethanol – CO2-Reduktion um bis zu 90 Prozent.
  • Scania Kipper für sensible Bereiche in Städten – auch als Hybrid-Elektrofahrzeug (Scania HEV) eine Alternative. 

Mit Einführung der neuen Lkw-Generation und des XT bietet Scania nicht nur robuste Lösungen für die Baubranche an, sondern hat damit auch bei der Entwicklung nachhaltiger Alternativen für die Branche eine bedeutende Rolle übernommen. Scania bietet das größte Angebot an vernetzten Services und Antriebssträngen für erneuerbare und alternative Kraftstoffe. Derzeit gibt es neun Verbrennungsmotoren von 280 bis 580 PS für Gas, Biodiesel und Bioethanol. Alle Euro-6-Dieselmotoren für Lkw von Scania können mit HVO betrieben werden.

„Heute sehen wir deutlich, dass auch in der Baubranche ein Wandel in Richtung Nachhaltigkeit zu erkennen ist“, so Jenny Engvall, Acting Product Director, Construction, Scania Trucks. „Es ist offensichtlich, dass Nachhaltigkeit eine Voraussetzung für langfristige Rentabilität ist. Alle Beteiligten müssen dazu beitragen, den CO2-Ausstoß einzudämmen, um die globale Erwärmung zu bekämpfen. Vorschriften wie Umweltzonen und Dieselverbote in Städten haben sich als effiziente Weckrufe an Spediteure erwiesen.“

Bis auf eine Ausnahme können alle von Scania auf der Bauma präsentierten Lkw mit hydriertem Pflanzenöl (HVO) betrieben werden, einem Biodiesel, der eine CO2-Reduktion von bis zu 90 Prozent ermöglicht. Der Scania G 410 mit einem Betonmischer-Aufbau wird als einziger von einem Scania 13-Liter-Reihensechszylinder-Gasmotor angetrieben, dessen Leistung mit der eines Dieselmotors vergleichbar ist. Dieser spezielle Lkw verfügt über einen Erdgastank und kann sowohl mit Erdgas als auch mit Biogas betrieben werden. Der 8 m3-Hybridmischer von CIFA aus Italien wird von einem Elektromotor bewegt.

„Der vorgestellte Scania Hybridmischer mit Biogasmotor ist ein gutes Beispiel dafür, was wir gemeinsam mit unseren Partnern für die heutzutage sehr anspruchsvollen Umgebungen bieten können“, weiß Engvall. „Dieser Betonmischer ist sehr leise und emissionsarm. Das macht ihn ideal für den Bau neuer Infrastrukturen in dicht besiedelten Städten.“

Aber wie sieht es mit Elektrifizierung und Hybridmodellen aus? Wann halten solche Lösungen in das „raue“ Bausegment Einzug?

„Solche Lösungen haben wir bereits eingeführt“, erklärt Engvall. „Im vergangenen Herbst stellte Scania die neuesten Hybrid-Lkw vor. Für sie wurde das Beste aus beiden Welten vereint: Die Fahrzeuge verfügen über Verbrennungsmotoren, die mit HVO betrieben werden können, und einen Elektromotor, der einen 26 Tonnen schweren Dreiachs-Kipper bis zu 10 Kilometer lang emissionsfrei und praktisch geräuschlos antreiben kann. Dies ist ein ausgezeichneter Kipper für Großstädte mit Umweltzonen und Lärmvorschriften.“

Die Hybridmodelle von Scania können mit Fahrerhäusern der L- oder P-Baureihe bestellt werden. Die L-Baureihe verfügt über die neuen Fahrerhäuser mit niedrigem Einstieg, die Scania 2018 eingeführt hat. Dank der Hybridisierungstechnologie können diese Lkw einige der strengsten Umweltanforderungen erfüllen und dennoch problemlos lange Strecken zurücklegen. Ein Dreiachs-Kipper hätte immer noch eine Nutzlast von bis zu 14 Tonnen – oder entsprechend weniger, wenn ein Kran oder Hakenlift (oder beides) aufgebaut ist.

Das Fahrzeug kann auch als Scania XT bestellt werden, es sei denn, es wird ein Lkw mit einer weniger dynamischen Optik bevorzugt.

„Die Notwendigkeit für einen Wandel und eine Dekarbonisierung besteht rund um den Globus und wir müssen alle unseren Beitrag dazu leisten“, so Engvall. „Der Vorteil ist, dass unseren Kunden die positiven Fahrzeugeigenschaften wie ausgezeichnetes Fahrverhalten und Robustheit erhalten bleiben und die Gesamtbetriebskosten nicht steigen. Grundsätzlich unterbreitet Scania seinen Kunden immer zwei Angebote: ein traditionelles und eines mit Alternativen in puncto Nachhaltigkeit. Interessanterweise stellen wir oft fest, dass die Gesamtbetriebskosten bei alternativen Lösungen gleich oder sogar niedriger sind als bei traditionellen Angeboten.“


Wenn Sie weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an:

Örjan Åslund, Head of Product Affairs, Scania Trucks
Telefon: + 46 70 289 83 78 
E-Mail: orjan.aslund@scania.com

Über Scania

Scania gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Transportlösungen. Gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden treiben wir den Umstieg auf ein nachhaltiges Transportsystem voran. 2018 lieferten wir 88.000 Lkw, 8.500 Busse sowie 12.800 Industrie- und Marinemotoren an unsere Kunden aus. Der Umsatz betrug in Jahr 2018 mehr als 137 Milliarden SEK (mehr als 13,3 Milliarden Euro), wobei circa 20 Prozent davon auf Serviceleistungen entfielen.

Scania wurde 1891 gegründet und beschäftigt heute weltweit etwa 52.100 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern. Forschung und Entwicklung befinden sich in Schweden sowie an den Standorten Brasilien und Indien. Die Produktion findet in Europa, Lateinamerika und Asien statt, regionale Produktionszentren befinden sich in Afrika, Asien und Eurasien. Scania gehört zu TRATON SE.  

Scania Deutschland verzeichnete 7.427 neu zugelassene Scania Lkw im Jahr 2018 und damit einen Marktanteil von 11,3 Prozent. 

Scania Österreich verzeichnete 1.290 neu zugelassene Scania Lkw im Jahr 2018 und damit einen Marktanteil von 16,7 Prozent.

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