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Auszeichnung für ein starkes Leben / Online-Voting: SOS-Kinderdörfer vergeben Hermann-Gmeiner-Preis / Öffentlichkeit bestimmt Preisträger

Pressemitteilung   •   Mai 23, 2014 12:17 CEST

München – Der Preisträger des Hermann-Gmeiner-Preises wird dieses Jahr erstmals per Online-Voting bestimmt. Es stehen vier junge Männer und Frauen aus acht Ländern zur Wahl. Der Mann und die Frau, die die meisten Stimmen erhalten, werden mit dem Preis geehrt. Jeder kann seinen Favoriten wählen unter: http://www.sos-kinderdoerfer.de/aktuelles/aktionen/hermann-gmeiner-preis/voting

Der Hermann-Gmeiner-Preis wird seit Beginn der 90er Jahre verliehen und geht an Menschen, die in ihrer Kindheit von einem SOS-Programm betreut wurden und nun außergewöhnliches soziales Engagement zeigen. Die Idee stammt von Hermann Gmeiner, dem Gründer der SOS-Kinderdörfer, persönlich: „Die Zukunft der Menschheit wird vor allem davon bestimmt werden, wie es uns überall auf der Welt gelingt die heranwachsende Generation zur Menschenwürde zu erziehen.“

Bisher wurde der Preis intern vergeben. Dieses Jahr haben erstmals alle Menschen die Wahl. Die acht nominierten Frauen und Männer kommen aus Ecuador, Paraguay, Simbabwe, Ruanda, Äthiopien, Kasachstan, Nepal und Indien und sind zwischen 22 und 39. Etwa die 24-jährige Maya aus Indien, die Schulabbrecher in Slums unterrichtet und ihnen hilft, wieder die Schule zu besuchen. Oder der 29-jährige Tadadzwa aus Simbabwe. Selbst blind gründete er den „Shine on International Trust“, der jungen blinden Menschen eine Ausbildung finanziert.

Die zwei Gewinner werden im September 2014 nach Innsbruck eingeladen und erhalten je einen Geldpreis von 5.000 Euro. Die Mittel stammen aus den Zinsen einer Stiftung, die von der Stifterin zweckgewidmet für den Hermann-Gmeiner-Preis eingerichtet wurde.

Das Voting startet am 23. Mai und läuft bis 22. Juni 2014. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 23. Juni, dem Geburtstag von Hermann Gmeiner.

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit 545 Kinderdörfern und mehr als 1.800 SOS-Zusatzeinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 133 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und Erwachsene.

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