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​Bayerischer Verdienstorden für SOS-Botschafterin Stephanie Gräfin Bruges-von Pfuel

Pressemitteilung   •   Jul 14, 2016 10:27 CEST

Stephanie Gräfin Bruges-von Pfuel in einem SOS-Kinderdorf in Sri Lanka. Gräfin Bruges-von Pfuel erhielt für ihr Engagement für die SOS-Kinderdörfer den Bayerischen Verdienstorden.

München - Stephanie Gräfin Bruges-von Pfuel ist für besondere Verdienste im gesellschaftlichen Bereich und für ihr soziales Engagement für die SOS-Kinderdörfer weltweit der Bayerische Verdienstorden verliehen worden.

Kindern und Jugendlichen auf der ganzen Welt ein besseres Leben zu ermöglichen, ist das größte Anliegen von Gräfin Bruges-von Pfuel. Deshalb übernahm sie 2003 das Amt der ehrenamtlichen Botschafterin der Hilfsorganisation. Außer Besuchen in verschiedenen SOS-Kinderdörfern weltweit, wo sie die Situation der Kinder vor Ort begutachtete, übernahm sie Patenschaften für SOS-Kinderdörfer in Kolumbien und Russland. Mit ihrer Unterstützung als Schirmherrin gelang es bei einer Aktion 2008 über 10.000 neue Paten zu gewinnen.

„Wir freuen uns sehr über die besondere Ehrung unserer Botschafterin. Ihr persönlicher Einsatz bei Veranstaltungen und Aktionen, zuletzt bei unserer online-Petition für den Schutz von Flüchtlingskindern, dient als Beispiel und Anregung für viele, sich ebenfalls für die SOS-Kinderdörfer zu engagieren“, erklärte Dr. Wilfried Vyslozil, Vorstandsvorsitzender der SOS-Kinderdörfer weltweit.

Den bayerischen Verdienstorden erhalten Persönlichkeiten als Dank und Anerkennung für hervorragende Verdienste. Ministerpräsident Horst Seehofer zeichnete gestern in München im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung 45 Persönlichkeiten mit dem zweithöchsten Orden Bayerns aus. Die Gesamtzahl der lebenden Ordensträger ist auf 2000 begrenzt. 

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

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