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​„Wir sind 7.350.000.000 Talente – Jedes eine Währung von Wert“ / SOS-Kinderdörfer fordern stärkeres Engagement bei der Förderung von Talenten

Pressemitteilung   •   Apr 26, 2016 07:14 CEST

Frankfurt am Main - Rund 80 Querdenker aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft versammeln sich heute zum zweiten „THINK! Summit“ der SOS-Kinderdörfer. Unter dem Motto „Got Talent?“ diskutiert der Gipfel der Talententwickler vier Szenarien der Zukunftsgesellschaft. Aus verschiedenen Perspektiven wird dabei das Thema „Talent“ beleuchtet. Eine Botschaft der Veranstaltung: Talent und Talente als Währung denken und begreifen.

Die Wahl für Frankfurt am Main als Veranstaltungsort wurde von SOS bewusst getroffen. Die Mainmetropole gilt als wichtiger internationaler Finanzplatz. Mit Sitz der Europäischen Zentralbank und der Deutschen Bundesbank wird Währung hier großgeschrieben.

Zentralbanken ergreifen fortlaufend Maßnahmenbündel im Kampf gegen Schwankungen des Geldwertes und Konjunkturschwäche. Sie denken und handeln dabei nie nur regional, sondern global, nehmen Einfluss auf die Wirtschaft. Sie verstehen sich als Hüter der Währung.

Als Hüter von „Währung“ versteht sich auch SOS. „Talente sind die Währungseinheit unseres Jahrhunderts. Sie stehen unbegrenzt zur Verfügung“, so Sabine Fuchs, CEO der SOS-Kinderdörfer Global Partner GmbH. Einer Inflation von Talenten sehe sie gelassen entgegen, stelle doch jedes zusätzliche Talent einen Gewinn für die weltweite wirtschaftliche Entwicklung dar. Sabine Fuchs: „Wir sind heute schon 7.350.000.000 Talente. Jedes Talent eine Währung von besonderem Wert. Die Währung wächst und wird stärker. Tag für Tag.“

Nicht selten brauche es jedoch Tat und Unterstützung von außen, Talenten weiter auf die Sprünge zu helfen. Neben den Müttern und Pädagogen in den SOS-Kinderdörfern treten so auch SOS-Stipendien- & Patenprogramme verstärkt in den Fokus. „Sie alle sind Inkubatoren beim ‚Start-up‘ der vielen jungen Talente weltweit“, so Fuchs. SOS gebe Kindern in Not ein liebevolles Zuhause, doch damit gebe SOS sich noch lange nicht zufrieden. SOS wolle, das Kinder und Jugendliche als Erwachsene eigenständig und selbstbestimmt ein lebenswertes Leben führen können.

Sabine Fuchs erklärt: „Wir wollen kein Talent zurücklassen. SOS fördert jedes Kind, jedes ein Talent. Wir geben Impulse und Chancen. Wir nehmen Einfluss. Unternehmen sind dabei starker Partner von SOS. Es geht aber immer noch mehr. Wir fordern Unternehmen auf, sich noch stärker bei der Entwicklung und Förderung von Talent und Talenten zu engagieren. Im ‚Fight for Talents‘ bieten SOS-Stipendien- & Patenprogramme dabei ein wirksames Instrument bei der Ausbildung von Talenten. Vor Ort. Weltweit.“

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit 550 Kinderdörfern und mehr als 1.800 SOS-Zusatzeinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 133 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

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