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SportScheck investiert in Kundenbeziehungen

Pressemitteilung   •   Jan 25, 2016 10:10 CET

Der größte Sportfachhändler Deutschlands startet mit neuer Strategie ins Jahr. Markus Rech, neuer Vorsitzender der Geschäftsführung, rückt bei SportScheck den (digitalen) Konsumenten noch stärker in den Mittelpunkt aller Prozesse. „Fokussieren, profilieren und verbinden“ lautet die Maxime auf dem Weg zum „connected consumer sports-retailer“. SportScheck soll „für aktive, sportliche Menschen Einkaufsstätte und Treffpunkt für das Erlebnis Sport werden“ - und in die Gewinnzone zurückkehren.

Nach 100 Tagen an der Spitze zieht CEO Markus Rech Bilanz: „Die letzten 18 Monate waren bei SportScheck geprägt von SAP-Einführung und Logistik-Umstellung – für diese Kraftanstrengung möchte ich mich bei unseren 1.600 Mitarbeitern bedanken. Ebenso geht mein Dank an die Gesellschafter - die Otto Group - für deren Unterstützung und unseren Markenpartnern für ihr Verständnis in dieser schwierigen Phase.“

Die aktuelle Situation sei deutlich besser als noch vor Monaten. Der Großteil der Klärfälle bei den kundenbezogenen Prozessen sei abgearbeitet, so Rech. „Wir haben unsere Kernprozesse wieder im Griff, das merken wir auch am Geschäftsverlauf.“ Die aufgelaufene Umsatzentwicklung liege 13 % über dem vergleichbaren Vorjahresumsatz. Für das Geschäftsjahr 2015/16 (29.2.) erwartet der CEO allerdings ein negatives Ergebnis.

Auf dem Weg zum “connected consumer sports-retailer”

„Wir befinden uns in einem hart umkämpften, fragmentierten Markt, mit neuen Wettbewerbern aus dem Ausland oder dem Modebereich, die den Sportartikelmarkt bearbeiten“, so Rech. „Wir sind nach Umsatz Marktführer. Dennoch bemesse ich unseren Markterfolg künftig nicht nach Größe, sondern aus der Kundenperspektive - seine Bedürfnisse müssen wir besser erfüllen.“

SportScheck hält weiterhin am Geschäftsmodell eines hochwertigen Multichannel-Sportfachhandels fest. In der neuen Ausrichtung wird man sich aber „vom Multi-Spezialisten zum fokussierten, profilierten und vernetzten Sportfachhändler entwickeln“, der den (digitalen) Konsumenten noch stärker in den Fokus rückt und alle Kundenkontaktpunkte verbindet, die ihn um seine Sportart herum berühren. „Beratung, Kundenclub, Filialen, Onlineshop, Mobile, Dienste, Sortimente, Soziale Netzwerke, Veranstaltungen“, zählt Jan Kegelberg als Beispiele auf.

Der neue Chief Digital Officer will „bei SportScheck aktive Menschen miteinander verbinden und so eine lebendige Sportgemeinschaft formen“. Dazu nutzt die Otto Group-Tochter einerseits Plattformen wie Stores, Events oder Testivals, um ihren Kunden emotional die Marke näher zu bringen. „Auf technologischer Seite bedienen wir uns im Schulterschluss mit dem Mutterkonzern aus der Expertise und den Werkzeugen der Business Intelligence. Lieferanten werden wir nach Zielgruppen profiliertes Datenmaterial über ihre Marken zur Verfügung stellen können“, kündigt Kegelberg an.

SportScheck bleibt Vollsortimenter, im neuen Strategieprogramm werden aber andere Sortimente in den Fokus und die Profilierung genommen und „wie Geschäftseinheiten gemanagt“. Statt z.B. Actions Sports erhalten die Sortimente Fußball, Laufen, Fitness/Training als auch Outdoor ein stärkeres und tieferes Profil. „Wir werden wieder ins Sortiment investieren und Category-Inhalte nach Kundenanforderungen neu definieren“, so Rech. „Ändert der Kunde seine Bedürfnisse, werden wir uns auch verändern – das macht uns zum Fachhändler.“

Den bundesweit 20 Filialen wird eine strategisch entscheidende Rolle innerhalb des Multichannel-Portfolios zugewiesen, in der die Marke SportScheck emotional aufgeladen wird. Der Onlineshop soll sich mit den neuen Profilierungs-Sortimenten im Wettbewerb mit den Onlinespezialisten messen können und über den Marketing-Mix für überdurchschnittliches Wachstum sorgen. Zudem werden die E-Commerce-Märkte Österreich und Schweiz „landesspezifischer auf Wachstum ausgerichtet“. Die Pilotphase des Marktplatzes auf www.sportscheck.com ist gestartet, die ersten Handelspartner sind im Onlineshop integriert. „Im Plattformgeschäft werden wir uns gezielt mit Spezialisten aufstellen“, kündigt Rech an.

Der Multichannel-Mix ist das Differenzierungsmerkmal

SportScheck habe laut Rech alle Bausteine, die ein moderner Multichannel-Einzelhändler benötigt: Bundesweit 20 Filialen in Top-Innenstadtlagen, E-Commerce, M-Commerce, Same-Day-Delivery, Beacons, Click & Collect. Multichannel-Prozesse, die die Kanäle smart verbinden und Reichweite für die Marke generieren. Pro Jahr besuchen über 13 Mio. Menschen die Filialen, der Onlineshop zählt 37 Mio. Visits, rund 1 Mio. aktive Kunden sind im Club.

„Was uns von Vertikalen, stationären Händlern und von Multichannel-Anbietern unterscheidet“, erklärt Rech, „ist das hohe Maß an Kundenintegration durch unsere Veranstaltungen“. Skireisen und die größte Skischule der Welt gehören zur Historie von SportScheck. Heute laufen fast 100.000 Teilnehmer bei der größten Laufserie Deutschlands in Orange. Auch mit Winter-, Outdoor- und Wander-Events sei man sehr gut aufgestellt. „In Verbindung mit modernem Customer-Relationship-Management und schneller Logistik ist das ein Multichannel-Mix, der im Markt seinesgleichen sucht“, erklärt Rech. „Unsere Mission ist Menschen zusammen zu bringen, die einen aktiven Lebensstil führen möchten. Ich bin überzeugt, dass wir das schaffen und auf Sicht in die Gewinnzone zurückkehren.“

Über SportScheck

SportScheck ist Deutschlands führender Sportfachhändler (nach Umsatz). Das Sortiment ist im Web, im Mobile Shop, via Shopping-App, per Katalog und stationär in 20 Filialen erhältlich. Die Firmenzentrale des 1946 von Otto Scheck gegründeten und seit 1991 zur Otto Group gehörenden Unternehmens ist in Unterhaching bei München. Das Geschäftsjahr 2015/16 wurde mit einem Netto-Umsatz von 319 Mio. Euro abgeschlossen. Rund 1.600 Mitarbeiter sind derzeit bei SportScheck beschäftigt. 

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