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RESCUE ME! Böden stärken. Artenvielfalt erhalten. Zukunft schaffen

Pressemitteilung   •   Jul 22, 2019 11:54 CEST

St. Leonhards erwirbt weitere Grünflächen und stellt sie auf Bio um

Wie unternehmerische Initiative natürliche Vielfalt erhält und Lebensräume für alle

bewahrt. Ein aufschlussreiches Gespräch mit Martin Abfalter, Geschäftsführer von St. Leonhards.

Sie denken schon immer in ganzheitlichen Kreisläufen. Die Wuzeln Ihrer Familie liegen in der Landwirtschaft. Warum ist es so wichtig, dass wir uns viel mehr um unsere Böden kümmern?

Das ist ganz einfach, wie ein Beispiel zeigt: kraftvolle, unbelastete Böden sind eine unglaubliche Mikrowelt. Tiere, Bakterien oder Pilze wirken mit Wasser und anderen Nährstoffen zusammen. So wachsen gesunde Pflanzen und Früchte. Das Heu für unsere Tiere ist unbelastet. Diese geben wiederum schadstofffreie Milch. Für gut schmeckende und der Gesundheit zuträgliche Produkte.

Dennalle Unternehmensbereiche von St. Leonhards - vom Lebendigem Wasser, über die Landwirtschaft bis hin zu den Hotels - haben eines gemeinsam: Sie sind konsequent ausgerichtet auf Gesundheit. Gesundheit ist einfach unser höchstes Gut. Dafür brauchen wir eine intakte Umwelt und die Wieder-Hinwendung zu mehr Ursprünglichkeit. Und zwar mit allen Maßnahmen, die für die Bewahrung eines gesunden Ökosystems notwendig sind.

Mehr als eine Million Quadratmete

Ihr Anspruch und Ihr Ziel sind: mit unternehmerischer Initiative Vielfalt „unter & über der Erde“ zu bewahren…

…ja. Inzwischen haben wir mehr als eine Million Quadratmeter Land dazu gepachtet bzw. gekauft und in Bio-Grünflächen umgewandelt. Wir bewirtschaften sie mit traditionellen Methoden, ohne Einsatz von Chemie. Die Wiesen dienen der Heugewinnung und werden deshalb auch deutlich später und viel seltener gemäht. Nur zweimal im Jahr, im Vergleich zu sechs Mal in der konventionellen Grünlandwirtschaft. Ohne Düngung sind sie sehr blütenreich. Eine wunderbare Mischkultur mit vielen Kräutern und Blumen. Die Pflanzen können in aller Ruhe wachsen und sich gesund entwickeln. Insekten finden dort die Nahrung, die sie brauchen. Das ist der wertschöpfende Kreislauf, den wir alle brauchen.

Sie sind Mitglied im Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft. Dahinter stehen Wunsch und Anspruch zugleich: 100% Bio…

…und all‘ das ist tatsächlich in Gefahr. Denn zahlreiche Ackergifte, die in der konventionellen Landwirtschaft noch regelmäßig angewendet werden, verbreiten sich flächendeckend. Ein rückstandsfreier Bio-Anbau wird immer schwieriger. Deshalb engagieren wir uns im Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft und bei der Aktion Ackergifte? Nein danke! Es gibt nur diese eine Welt. Auch für alle zukünftigen Generationen.

Ökowiesen mit mehr Humus schützen auch das Wasser….

…das stimmt. Die Wiederanreicherung unserer Böden mit Humus durch die Umstellung auf Bio wirkt sich auf alles positiv aus: auf die Artenvielfalt, die Ernährung, das Klima und das Wasser. Auf seine Verfügbarkeit genauso wie auch auf seine Qualität. Ökologischer Landbau dient also auch dem Schutz der Qualität unseres Grundwassers.

Als „Wasser-Pionier“ hat sich unser Vater Johann Abfalter schon vor mehr als 20 Jahren zur Aufgabe gemacht, unbehandeltes, reines Wasser aus Tiefenquellen, die vor Verunreinigungen geschützt sind, auf den Markt zu bringen.

Denn Wasser ist Leben. Es ist das wichtigste „LEBENsmittel“ für Pflanzen, Tiere und Menschen. Es geht uns heute nach wie vor darum, ein Bewusstsein für „Lebendiges Wasser“ zu schaffen. Reinheit, Ursprünglichkeit und Lebendigkeit aus artesischen Tiefenquellen, die man fühlen und schmecken kann. Eben für ein bewusstes Leben im Einklang mit der Natur. Traditionell nachhaltig.

Ganzheitlich denken. Konkret handeln. Bewusstsein schaffen…

…darum geht es uns bei der Umstellung von konventionellen Flächen auf Bio ebenso. Bodenfruchtbarkeit fördern und gleichzeitig die Öffentlichkeit „wachrütteln“. Es muss sich ein noch größeres Bewusstsein dafür bilden, was es für uns alle bedeutet, wenn die Versieglung der Böden in diesem Tempo weitergeht: Jeder gesunde Boden bindet normalerweise durch organische Prozesse CO2. Das fällt dann weg. Die Erde kann auch weniger Wasser aufnehmen. Das braucht sie aber, um durch Verdunstung zu kühlen. Es gibt schon viele Regionen weltweit, die gegen Erosionen und Wüstenbildung kämpfen. Und in allen Fällen verschwinden Flächen, auf denen Lebensmittel wachsen könnten. Ein Kreislauf, der unterbrochen werden muss. Und mit unserem Engagement möchten wir dazu beitragen, dass Vielfalt und Biodiversität eine Chance haben.

Über St. Leonhards

Respekt im Umgang mit der Natur und den Menschen, Erhalt der Artenvielfalt, wohltuende Einfachheit der Produkte. Auf dieser Basis entwickelt sich das Familienunternehmen von Anfang gesund und wächst organisch. Auch heute, als Marktführer für Mineralwasser im Naturkosthandel, mit mehr als 40 erfahrenen Mitarbeiter*innen, fühlt sich St. Leonhards dieser Verantwortung verpflichtet. Ethisch einwandfreies Wirtschaften steht für das Unternehmen genauso im Vordergrund wie das unvergleichliche Geschmackserlebnis beim Genuss hochwertiger Naturprodukte.

9 Sorten aus 6 Quellen, das sind die lebendigen Wässer von St. Leonhards. Zum Unternehmen gehören noch Produkte aus Bioland-Stuten und –Ziegenmilch, hergestellt in der eigenen Naturkäserei St. Georg, das Landhotel Mauthäusl, das Bio Vitalhotel Falkenhof, die St. Leonhards Akademie, die St. Leonhards Stiftung sowie der St. Leonhards Hof.

Besuchen Sie uns auf www.st-leonhards.de

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