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Landeshauptstadt Kiel bekommt Internationale Schule - operated by Stiftung Louisenlund

Blog-Eintrag   •   Mär 11, 2020 17:03 CET

In Kiel weht zukünftig ein neuer internationaler Wind. Die Stiftung Louisenlund hat sich gemeinsam mit der Landeshauptstadt Kiel auf den Aufbau einer Internationalen Schule geeinigt. Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen in Kiel fordern schon länger die Etablierung einer solchen Bildungseinrichtung. In einer internationalen Stadt wie Kiel dürfe eine solche Schule nicht fehlen, äußert sich Dr. Peter Rösner. Rückenwind für ein internationales Schulangebot gab es vom Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Kiel, Ulf Kämpfer. Er begrüßte die Forderung der Wirtschaftsunternehmen nach einem internationalen Bildungsangebot.

Eine Auswertung der vorgelegten Konzepte durch die Stadtverwaltung ergab ein mehrheitliches Votum für den Aufbau einer Internationalen Schule. Nach intensiver Beratung zwischen allen Beteiligten hat sich unter Berücksichtigung bestimmter Kriterien das Konzept der Stiftung Louisenlund als zielführend erwiesen. 

Die Kieler Bildungsdezernentin Renate Treutel hebt in diesem Zusammenhang die besondere Expertise der Stiftung Louisenlund hervor: „Erfahrene muttersprachliche Lehrkräfte, die auch Klassen in Kiel übernehmen können, Generationen von Schülerinnen und Schülern mit erfolgreichem Abschluss und mehrere Zertifizierungen der IB-Organisation sprechen sehr für einen soliden Aufbau in Kiel in einem attraktiven Zeitraum. Eine steigende Angebotsvielfalt für Louisenlund und Kiel sowie der Aufbau eines Middle Years Progamme ist Win-Win für alle.“

Das Konzept sieht den Start des Schulbetriebs im Schuljahr 2021/22 vor. Dann soll eine Anmeldung für das zweijährige IB Diploma Programme möglich sein. Zudem soll mit den beiden letzten Jahren des Middle Years Programme gestartet werden. Ziel ist, die Schule in den oberen Jahrgängen beginnen zu lassen, um dann perspektivisch in Richtung der jüngeren Jahrgänge zu erweitern, bis hin zu Grundschule und Kindertageseinrichtung. Hintergrund ist, dass insbesondere älteren Schülerinnen und Schülern, die nach Deutschland kommen, wenig Zeit bleibt, die deutsche Sprache angemessen bis zum Abitur zu erlernen. Hier gilt es, zügig ein attraktives Bildungsangebot zu schaffen. Das Konzept soll mit allen Prozessbeteiligten gemeinsam ausdifferenziert werden. 

Die Schülerinnen und Schüler werden sowohl in den noch zu findenden Räumlichkeiten in Kiel als auch in Louisenlund unterrichtet. Die beiden Standorte sollen eng zusammenarbeiten, um so Synergieeffekte nutzen zu können. Dazu gehört der entfallende Gründungsaufwand mit einer Zertifizierung durch die IB-Organisation in Genf, eine bereits bestehende IB-Leitung mit den von der IBO geforderten Strukturen in Louisenlund, ein erfahrener Stamm an muttersprachlich englischen Lehrkräften, eine große Auswahl an Unterrichtsfächern und die Berechtigung der Stiftung, das amerikanische High School Diplom zu verleihen.

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