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Verpackungsgesetz: Umweltschonende Mehrweglösungen bevorzugt

Blog-Eintrag   •   Jun 11, 2019 09:00 CEST

Geschäftsführer Thomas Walther; Quelle: WALTHER Faltsysteme GmbH

Hatten Sie schon mit dem neuen Verpackungsgesetz zu tun? Wer Einwegverpackungen in Umlauf bringt, muss auch für deren Sammlung und Entsorgung bezahlen – so die Quintessenz des VerpackG. Das Ziel des Bundesumweltministeriums: vermeidbare Verpackungen aus dem Verkehr ziehen und die Recyclingquote erhöhen.

Wer leicht zu recycelnde Produkte herstellt, darf mit geringeren Gebühren rechnen. Umso höher sind die Lizenzentgelte dagegen, je umweltschädlicher die Verpackungen sind. Negativbeispiele werden Ihnen bekannt sein: Kunststoffverpackungen aus mehreren Schichten, die sich nicht voneinander lösen lassen und daher nicht recycelt werden können. Wer solche Produkte in Umlauf bringt, wird künftig verstärkt zur Kasse gebeten.

Ausgenommen von den Gebühren sind Nutzer von umweltfreundlichen Mehrweg-Transportlösungen, da diese keinen Müll verursachen: Boxen und Paletten aus Mehrwegkunststoff erreichen in der Regel mehr als 100 Umläufe, bestehen häufig aus Rezyklat, und ihr Material ist oft wiederverwertbar. In Zukunft werden die Behälter mehr und mehr aus Post-Consumer-Material gefertigt – der Königsweg des Recyclings. Hersteller wie wir von WALTHER Faltsysteme verkleinern damit den ökologischen Fußabdruck unserer Gesellschaft und tragen dazu bei, die Wiederverwertungs-Quote zu erfüllen. Nachhaltigkeit zählt zu unseren zentralen Prinzipien. Daher bieten unsere Mehrweg-Transportlösungen maximale Haltbarkeit und Transportsicherheit, sodass weitere Verpackungen meist nicht notwendig sind. Davon profitiert auch ALDI SÜD. Vor kurzem kündigte der Discounter an, Salatgurken nicht mehr in Plastikfolie zu verpacken. Möglich machen das unsere Obst- und Gemüsesteigen. In unseren Klappboxen verbringen die Gurken sowohl ihren Transport als auch ihre Filialzeit. Der positive Nebeneffekt: Durch den Verzicht auf Einwegverpackungen wird die Ware seltener umgelagert, wodurch Schäden vermieden werden. So erhöhen Mehrweg-Transportlösungen Nachhaltigkeit und Qualität gleichermaßen.

Ihr Thomas Walther

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