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Dyson kündigt neuen Technologie-Campus in Hullavington an

Pressemitteilung   •   Mär 01, 2017 11:00 CET

Dyson Headquarter Malmesbury

Dyson hat im Rahmen seiner globalen Forschungs- und Entwicklungs-Investitionen die Errichtung eines zweiten Technologie-Campus in Hullavington (UK) angekündigt.

Dyson hat am 28. Februar 2017 angekündigt, die Arbeiten zu einem zweiten Technologie-Campus in der Nähe der Konzernzentrale in Malmesbury, zu beginnen. Dieses rund 209 Hektar grosse Areal in Hullavington, Wiltshire, welches sich vormals im Besitz des britischen Verteidigungsministeriums befand, erhöht die Bedeutung von Dyson für Grossbritannien immens.

Dank des neuen Campus wird Dyson noch mehr hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen. Das Technologieunternehmen verdreifachte den Umfang seiner Belegschaft in den vergangenen fünf Jahren und beschäftigt momentan 3500 Angestellte in Grossbritannien - die Hälfte davon Ingenieure und Wissenschaftler.

Dyson ist das Unternehmen mit den höchsten Investitionen in Robotik in Grossbritannien und setzt ehrgeizige Pläne zur Entwicklung von neuen Technologien wie Festkörperbatteriezellen, Vision-Systemen, maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz um. Das Unternehmen betreibt 40 aktive Technologieprojekte in Zusammenarbeit mit Universitäten im Vereinten Königreich, darunter das Imperial College London, Cambridge, Warwick und Newcastle. Die rund 22,7 Hektar umfassende Konzernzentrale in Malmesbury, in der ab September das Dyson Institute of Engineering and Technology untergebracht ist, wurde für 250 Mio. £ ausgebaut.

James Dyson bemerkte dazu: „Nach 25 Jahren Wachstum im Vereinten Königreich und ständiger weltweiter Expansion wurde unser Campus in Malmesbury schnell zu klein. Der 517 Acre (ca. 209,22 Hektar) grosse Campus in Hullavington ist eine Investition in unsere Zukunft, mit der wir einen weltweiten Hub für unsere Forschung und Entwicklung schaffen. Es wird uns die Möglichkeit geben, lokal hochqualitative Produkte und Top-Arbeitsplätze zu schaffen.“

Die Vorbereitungen des Standorts für die Anlaufphase des Hullavington Campus laufen nächste Woche an, mit der Instandsetzung der Hangars aus dem Zweiten Weltkrieg wird im Mai begonnen. Der Campus wird am Ende des Jahres bezugsfertig sein.

Weltweite Forschung und Entwicklung
Dyson stellt 2,5 Mia. £ für Investitionen in zukünftige Technologien bereit und gibt momentan pro Woche 7 Mio. £ für Forschung und Entwicklung aus.

Die Ankündigung des Hullavington-Projekts erfolgt im Anschluss an die Eröffnung des neuen Technologie-Zentrums von Dyson in Singapur vor zwei Wochen. In diesem Zentrum mitten in der Start-up-Szene von Singapur und ganz in der Nähe der National University of Singapore entwickeln die Ingenieurteams von Dyson neue Technologien und Geräte für das vernetzte Wohnen von morgen. Dyson beschäftigt 1100 Angestellte in Singapur und stockt sein dortiges Ingenieurteam um 50% auf.

Dyson wirkt Ingenieursnachwuchs-Problem entgegen
James Dyson wird in den nächsten fünf Jahren 15 Mio. £ investieren, um dem Mangel an gut ausgebildeten Ingenieuren im Vereinten Königreich direkt entgegenzuwirken. Der akute Fachkräftemangel hat in Grossbritannien bis 2020 zur Folge, dass etwa 640 000 Ingenieure fehlen werden. Dies ist ein Umstand, der das Rekrutierungspotential von Dyson in Grossbritannien beeinträchtigt.

Das Dyson Institute of Engineering and Technology bietet den besten der zukünftigen Ingenieure ab September 2017 eine Alternative zu den herkömmlichen Universitätsabschlüssen. Das Programm kombiniert akademisches Lernen mit dem Sammeln praktischer Erfahrung an der Seite des Ingenieurteams von Dyson auf dem Campus in Malmesbury. Die Studenten verdienen in der gesamten Zeit bis zu ihrem Abschluss ein Gehalt und können nach Abschluss des vierjährigen Programms mit einem vollen Absolventengehalt rechnen.

WEITERE HINTERGRUNDINFORMATIONEN

Über den Hullavington Campus von Dyson

  • Der Bau der Hullavington Kaserne begann 1936. In ihr waren eine wichtige Flugschule, mehr als 100 Flugzeuge sowie ein mit zivilem Personal besetztes Flugzeuglager, das weitere 400 Maschinen beherbergen konnte, untergebracht. Die RAF (Royal Air Force) Flying Training Station wurde am 6. Juni 1937 eröffnet.
  • Die Gestaltung der Gebäude des Flugfelds war besonders aufwändig: Bei dem Entwurf wurden die Grundlagen der Schönen Künste berücksichtigt, die Wohngebäude sind im neo-gregorianischen Stil gehalten und die Fassaden der Gebäude sind mit Bath Stone Muschelkalkstein verkleidet. Der Standort wurde seit seinem Bau keinen wesentlichen Veränderungen unterzogen.
  • Bis in die Mitte der 1990er Jahre wurde das Flugfeld von der Royal Air Force als Basis genutzt und verzeichnete seitdem so gut wie keine Aktivität mehr. Im Januar 2016 gab das Verteidigungsministerium Hullavington das Areal im Rahmen seiner Bemühungen um gesteigerte Effizienz zusammen mit 11 weiteren Objekten zum Verkauf frei. Die 9 Royal Logistics Corps verbleiben weiterhin in den Buckley Barracks.
  • Der Dyson Campus in Hullavington wird auf rund 209 Hektar ausgebaut, wobei die historischen Gebäude des Flugfelds restauriert und das Erbe der Flugschule bewahrt werden sollen.

Über den Malmesbury Campus von Dyson

  • Dieser in den vergangenen 23 Jahren von James Dyson und Chris Wilkinson entworfene Campus bietet den Ingenieuren von Dyson 129 Laboratorien sowie Raum für Tests und Forschung und beherbergt die weltweite Konzernzentrale von Dyson.
  • In dem neuen Forschungsbau D9 werden die geheimsten Projekte von Dyson aus den Bereichen Motoren, Software, Elektronik, Energiespeicherung, Robotik und Beauty (Personal Care) entwickelt. Das Gebäude besteht aus breiten Flächen aus das Licht zurückwerfendem Strukturglas und weist Stahlsäulen, Betonböden und ein Dach aus Beton auf. Dank des Glases bleiben die geheimen Projekte geheim und es reguliert die Wärmeabgabe; das Material lässt das Gebäude quasi mit der schönen Landschaft der Cotswolds verschmelzen.
  • Von der Decke eines der Cafés am Campus hängt ein englischer Electric Lightning Jet - in diesem Café kümmert sich der mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Küchenchef Joe Croan um das leibliche Wohl der 3500 Angestellten auf dem Campus.
  • Ein voll ausgestattetes Fitnesscenter und Indoor/Outdoor Sportanlagen bieten Gelegenheit zum Abschalten.

Über das Technologie-Zentrum in Singapur

  • Dyson investiert 330 Mio. £ in das Technologie-Zentrum in Singapur. Dort sind Entwicklungslabors untergebracht, in denen die neuesten Erkenntnisse bezüglich Hard- und Software zur Entwicklung der vernetzten Geräte der Zukunft eingesetzt werden.
  • Dyson plant, das Team in Singapur um 50% aufzustocken. Im Zentrum in der Start-up-Szene von Singapur und ganz in der Nähe der National University of Singapore entwickeln die Ingenieurteams des neuen Zentrums neue Technologien und Geräte für das vernetzte Wohnen von morgen.

Das Dyson Institute of Engineering and Technology

  • Basierend auf der Arbeit der James Dyson Foundation bietet Dyson ab September 2017 angehenden Ingenieuren eine Ingenieurausbildung der Spitzenklasse.
  • Nach neuen, im Whitepaper der Regierung dargelegten Plänen wird das Dyson Institute of Technology einen Antrag auf die Gewährung von Befugnissen für die Verleihung von Abschlüssen stellen, die dem Institut den Status einer neuen Universität geben.
  • James Dyson erklärte: „Das Qualifikationsdefizit im Vereinten Königreich ist eine grosse Herausforderung für Dyson, da wir mehr Technologie entwickeln und aus dem Vereinten Königreich exportieren wollen. Wir nehmen die Angelegenheit nun selbst in die Hand. Der neue Studiengang bietet akademische Theorie, einen echten Job und stellt den Kontakt mit Fachleuten auf ihrem Gebiet her.“

Als Technologie- und Erfinderunternehmen hat es sich Dyson zur Aufgabe gemacht, Produkte des täglichen Lebens durch neue Ideen zu verbessern. Mit diesem Anspruch revolutionierte Unternehmensgründer James Dyson die seit 1901 praktisch unveränderte Staubsaugertechnologie: Nur ein Dyson Staubsauger verfügt aufgrund der pantentierten Zyklonentechnologie über eine konstant hohe Saugkraft.

Seitdem steht der Name Dyson für neuartige Entwicklungen und gehört laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Landor zu den fünf agilsten Marken der Welt. Dank seiner beutellosen Bodenstaubsauger, kabellosen Geräte und dem Saugroboter ist Dyson in der Schweiz inzwischen zum Marktführer im Bereich der Bodenpflege avanciert. Dyson Airblade Händetrockner trocknen hygienisch und ohne Einsatz von Hitze doppelt so schnell wie herkömmliche Modelle. Basierend auf der Dyson Air Multiplier Technologie erzeugen die Dyson Geräte zur Verbesserung des Raumklimas einen gleichmässigen Luftstrom ohne Rotorflügel. Inzwischen gehören die Dyson Cool Ventilatoren, der Dyson Hot+Cool Heizlüfter, der hygienische Dyson Luftbefeuchter sowie die Luftreiniger Dyson Pure Cool Link und Dyson Pure Hot+Cool Link mit integrierter Apps-Steuerung zum Portfolio. Mit dem Eintritt Jake Dysons, Sohn des Gründers, in die Unternehmensführung wurden nun auch LED-Leuchten in die Produktfamilie aufgenommen ebenso wie der neu vorgestellte Dyson Supersonic Haartrockner.

Heute beschäftigt das Unternehmen mit Sitz im britischen Malmesbury weltweit über 11‘250 Mitarbeiter, davon mehr als 4‘500 Ingenieure und Techniker. Dyson hält aktuell etwa 3‘000 Patente für über 500 Erfindungen und vertreibt seine Innovationen weltweit in rund 82 Märkten. Über ein Drittel des Gewinns wird in Forschung und Entwicklung investiert. Damit Dinge auch in Zukunft besser funktionieren.

Weitere Informationen unter http://www.dyson.ch

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