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Internationaler James Dyson Award Gewinner sagt Hautkrebs den Kampf an

Pressemitteilung   •   Nov 09, 2017 11:00 CET

International James Dyson Award Winner 2017

Vier kanadische Ingenieur-Studenten gewinnen mit ihrem innovativen Projekt sKan den diesjährigen internationalen James Dyson Award. Ihr leicht anwendbares und kostengünstiges Diagnosesystem erkennt frühzeitig Hautkrebs und rettet somit vielen Menschen das Leben.

Die Häufigkeit von Hautkrebs nimmt weltweit stetig zu. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass in der Schweiz jährlich 2‘700 Neuerkrankungen eines malignen Melanoms, auch schwarzer Hautkrebs genannt und die bösartigste Form von Hautkrebs, diagnostiziert werden.

Schwarzer Hautkrebs ist deswegen sehr gefährlich, weil er von Betroffenen häufig lange Zeit unbemerkt bleibt. Denn Melanome können trotz fehlenden Beschwerden und einer relativ geringen Grösse bereits frühzeitig Metastasen in Lymphknoten sowie anderen Organen bilden.
Viele Menschen achten zudem auch nicht auf kleinere Veränderungen ihrer Haut und bemerken die Tumore erst sehr spät.

Vier Studenten mit Bachelor-Abschluss der Universität McMaster in Kanada haben dieses Problem der Melanomdiagnose erkannt und in Angriff genommen. Die Lösung: sKan

Ihr innovatives System diagnostiziert frühzeitig den Hautkrebs und die Betroffenen können somit schneller reagieren. Dadurch sparen auch die Gesundheitsdienstleistern Zeit und Geld. James Dyson ist vom Gewinnerprojekt begeistert: „sKan kann vielen das Leben retten. Deshalb habe ich es als diesjähriges James Dyson Award Gewinnerprojekt ausgewählt.“

Wie sKan funktioniert
Krebszellen haben einen schnelleren Stoffwechsel als normale Zellen. Dadurch setzen sie mehr Wärme frei. Wenn Gewebe einem thermischen Schock (beispielsweise über einen Eisbeutel) ausgesetzt wird, erreicht das Krebsgewebe schneller wieder seine Ausgangstemperatur als gesundes Gewebe, sodass an dieser Stelle ein Melanom vermutet werden kann.

sKan enthält eine Reihe von hochgenauen und dennoch kostengünstigen Temperatursensoren. Diese werden auf dem zu untersuchenden Gewebe platziert und messen, wie schnell dieses nach dem Abkühlen wieder die Umgebungstemperatur annimmt. Die Messwerte werden digitalisiert, wobei das Signal eine zeitsynchrone Mittelwertbildung, eine Temperaturschwankungserkennung und eine räumliche Validierung durchläuft. Die Ergebnisse werden zusammen mit einer Erklärung als Heatmap und Temperaturdifferenzdiagramm dargestellt. Anhand dieser Darstellungen kann eine mögliche Diagnose eines Melanoms abgelesen werden.

Nicht-invasive Wärmebildmethoden zur Melanomdiagnose existieren zwar bereits, sind aber sehr teuer, da sie eine hochauflösende Wärmebildkamera verwenden, deren Preis bei ca. CHF 26‘500 beginnt. Die voraussichtlichen Kosten von sKan betragen weniger als 1‘000 USD (ca. CHF 1‘000).

Als internationaler Gewinner des James Dyson Awards erhält das Team 30‘000 Pfund (knapp CHF 40‘000), um weiter an der Idee arbeiten zu können.

Den nationalen James Dyson Award Schweiz gewann Naomi Stieger und Dimitri Gerster mit ihrem Projekt KEA, einer intuitiven Steuerung für Kameradrohnen
Die Inspiration zu KEA entstand durch den Wunsch nach der gleichzeitigen und einfachen Bedienung von Drohne und Kamera, um gute Bildaufnahmen zu ermöglichen. Naomi Stieger und Dimitri Gerster entwickelten KEA an der Zürcher Hochschule der Künste.

Das Tool ermöglicht es, gleichzeitig Drohne und Kamera zu steuern. Die rechte Hand kontrolliert den Flug der Drohne, die linke Hand die Kamera. Als Bildschirm und Bedienungsoberfläche für Apps wird ein Smartphone am Kontroller befestigt. Ein Joystick an der Vorderseite kontrolliert den Flug in der XY-Achse und ein Schieber auf der Rückseite kontrolliert die Höhe der Drohne. Die Kamera wird durch einen Joystick gesteuert, welcher sich zentral auf der Rückseite des Smartphones befindet und sich auf dieselbe Art kippen lässt, wie dir Drohnen-Kamera bewegt werden kann. Dadurch fühlt sich die Steuerung der Kamera an, als ob man direkt ins Bild greift und die Kamera bedient.

Weitere Informationen zu sKan sind hier zu finden

Weitere Informationen zu KEA sind hier zu finden

Der James Dyson Award
Der James Dyson Award richtet sich an Studierende und junge Absolventen im Bereich Produkt- und Industriedesign und in den Ingenieurwissenschaften. 2017 wird der Wettbewerb in 23 Ländern durchgeführt. Neben der Chance für alle Teilnehmer, ihre Ideen namhaften Experten aus der ganzen Welt vorzustellen, winken den Gewinnern des JDA attraktive Geldpreise. So erhält der internationale Gewinner 30‘000 Pfund, um seine Erfindung weiter zu entwickeln. Weitere 5‘000 Pfund gehen an den Fachbereich des Preisträgers. Alle eingereichten Projekte werden von Jurys auf nationaler Ebene und Dyson Ingenieuren eingehend geprüft.

Mehr Informationen unter www.jamesdysonaward.org.

Als Technologie- und Erfinderunternehmen hat es sich Dyson zur Aufgabe gemacht, Produkte des täglichen Lebens durch neue Ideen zu verbessern. Mit diesem Anspruch revolutionierte Unternehmensgründer James Dyson die seit 1901 praktisch unveränderte Staubsaugertechnologie: Nur ein Dyson Staubsauger verfügt aufgrund der pantentierten Zyklonentechnologie über eine konstant hohe Saugkraft.

Seitdem steht der Name Dyson für neuartige Entwicklungen und gehört laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Landor zu den fünf agilsten Marken der Welt. Dank seiner beutellosen Bodenstaubsauger, kabellosen Geräte und dem Saugroboter ist Dyson in der Schweiz inzwischen zum Marktführer im Bereich der Bodenpflege avanciert. Dyson Airblade Händetrockner trocknen hygienisch und ohne Einsatz von Hitze doppelt so schnell wie herkömmliche Modelle. Basierend auf der Dyson Air Multiplier Technologie erzeugen die Dyson Geräte zur Verbesserung des Raumklimas einen gleichmässigen Luftstrom ohne Rotorflügel. Inzwischen gehören die Dyson Cool Ventilatoren, der Dyson Hot+Cool Heizlüfter, der hygienische Dyson Luftbefeuchter sowie die Luftreiniger Dyson Pure Cool Link und Dyson Pure Hot+Cool Link mit integrierter Apps-Steuerung zum Portfolio. Mit dem Eintritt Jake Dysons, Sohn des Gründers, in die Unternehmensführung wurden nun auch LED-Leuchten in die Produktfamilie aufgenommen ebenso wie der neu vorgestellte Dyson Supersonic Haartrockner.

Heute beschäftigt das Unternehmen mit Sitz im britischen Malmesbury weltweit über 11‘250 Mitarbeiter, davon mehr als 4‘500 Ingenieure und Techniker. Dyson hält aktuell etwa 3‘000 Patente für über 500 Erfindungen und vertreibt seine Innovationen weltweit in rund 82 Märkten. Über ein Drittel des Gewinns wird in Forschung und Entwicklung investiert. Damit Dinge auch in Zukunft besser funktionieren.

Weitere Informationen unter http://www.dyson.ch

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