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Lesestörung und Rechtschreibstörung sind verschiedene Probleme
Studie des Forschungszentrums IDeA: Kinder mit einer Lesestörung weisen andere Defizite im Arbeitsgedächtnis auf als Kinder mit einer Rechtschreibstörung.
Lange wurde die Lese-Rechtschreibstörung (auch Legasthenie genannt) als zusammenhängendes Störungsbild angesehen. Eine Studie im Rahmen des Forschungszentrums IDeA (Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk) zeigt nun: Kinder mit einer Lesestörung weisen andere Defizite im Arbeitsgedächtnis auf als Kinder mit einer Rechtschreibstörung. Die Lernschwierigkeiten im Bereich des Lesens und des Schreibens müssen daher deutlicher als bisher als verschiedene Störungen betrachtet werden – und nicht als Varianten derselben Lernstörung.
Das Arbeitsgedächtnis ist im Gehirn für das kurzfristige Speichern und Verarbeiten von Informationen zuständig und gilt in der modernen Forschung als maßgeblich für das Erlernen von Lesen, Schreiben und Rechnen. Die für die Studie mitverantwortliche Wissenschaftlerin Janin Brandenburg erläutert die neuen Befunde: „Kinder mit einer Lesestörung zeigen primär Defizite in der zentralen Exekutive.
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