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Schuleintritt sorgt für Entwicklungsschub

Positive Effekte auf Konzentrationsfähigkeit und Verhaltenskontrolle

Still sitzen, dem Unterricht folgen, Ablenkungen von Mitschülern und anderen Verlockungen widerstehen – der Schuleintritt ist für Erstklässler, die oftmals aus eher spielorientierten Kindergärten kommen, eine Herausforderung. Doch die strukturierte Lernumgebung scheint sich schnell auf das Gehirn von Kindern auszuwirken. So zeigen sie schon innerhalb des ersten Schuljahres eine messbar bessere Konzentrationsfähigkeit und Verhaltenskontrolle als Kindergartenkinder in ähnlichem Alter.

Das ist das Ergebnis einer langfristigen Studie von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung sowie der Universität von Kalifornien, Berkeley. „Im Alter zwischen fünf und sieben Jahren machen Kinder große Entwicklungssprünge, vor allem in der Fähigkeit ihr eigenes Verhalten zu kontrollieren. Uns interessierte, ob das nur mit der allgemeinen Hirnreifung oder auch mit der Einschulung, die oft in diese Lebensphase fällt, zusammenhängt“, sagt Garvin Brod, Erstautor der Studie, ehemaliger Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und jetzt am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung.

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