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J.D. von Hagen setzt in Sachen EDI auf das ediDAX System von Hüngsberg
Das Firmengebäude der J.D. von Hagen AG in Iserlohn: Der traditionsreiche Tier‑1‑Zulieferer produziert mit über 250 Mitarbeitern Kunststoff- und Metallkomponenten für führende Automobil- und Motorradhersteller

Pressemitteilung -

HÜNGSBERGS ediDAX EDI LÖSUNG ALS SCHLÜSSEL FÜR PROZESSSICHERHEIT UND TRANSPARENZ BEI J.D.VON HAGEN


Nahtlose Systemintegration im Mittelstand: Wie der Tier-1-Zulieferer J. D. von Hagen ERP und EDI parallel erfolgreich einsetzte

Mit Hüngsberg als Partner bewältigte die J. D. Von Hagen AG eine der anspruchsvollsten Digitalisierungsaufgaben der letzten Jahre – die gleichzeitige Einführung von ERP- und EDI-Systemen bei laufendem Betrieb.

Hallbergmoos, 10.2.2026 – Die Einführung eines neuen ERP-Systems zählt bereits für sich zu den größten IT-Projekten im Mittelstand. Wenn jedoch zusätzlich ein neues EDI-System integriert werden muss – und das bei voller Lieferfähigkeit – wird daraus eine unternehmenskritische Herausforderung. Genau diese hat der Tier-1-Zulieferer J. D. Von Hagen AG (JDEHA) mit Unterstützung der Hüngsberg GmbH gemeistert.

Zwei Systeme, ein Ziel: Stabilität unter Volllast
JDEHA, ein Familienunternehmen in fünfter Generation mit über 250 Mitarbeitenden an zwei Produktionsstätten in Iserlohn, produziert als globaler Direktzulieferer Kunststoff- und Metallkomponenten für führende OEMs, insbesondere der Automobil- und Motorradbranche – vom ersten Entwurf über fertige Einzelkomponenten bis hin zu voll integrierten Systemen. Aufgrund der Notwendigkeit, ein neues ERP-System einzuführen und die digitale Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen, entschied sich das Unternehmen 2023 für eine komplette Systemerneuerung: ERP und EDI sollten gleichzeitig live gehen.

Die größte Herausforderung dabei: Die Datenkonvertierung, Integration in die neuen Warenwirtschaftsstrukturen sowie die Abstimmung mit Kunden und Dienstleistern mussten fristgerecht abgeschlossen sein, während der Austausch zehntausender Lieferabrufe und Lieferscheine täglich unterbrechungsfrei weiterlief – bei konstantem Kundenkontakt. Das unterbrechungsfreie Versenden und Empfangen von Geschäftsdokumenten wie Lieferabrufen und ähnlich relevanten Daten musste permanent gewährleistet sein.

„Die gleichzeitige Einführung beider Systeme war ein Kraftakt“, erklärt Torsten Kaatz, IT-Leiter bei JDEHA. „Unsere Kommunikation mit den OEMs durfte keine Sekunde stillstehen – gleichzeitig mussten wir hunderte Prozesse neu aufbauen. Mit Hüngsberg als Partner ist uns das souverän gelungen.“

Mittelstand trifft Mittelstand: Flexibilität schlägt Cloud
Die Entscheidung für Hüngsberg fiel bewusst auch zugunsten einer On-Premise-Lösung aus. Cloud-Systeme erwiesen sich als zu unflexibel für die stufenweise Migration. Ausschlaggebend waren die konstante EDI-Verfügbarkeit, die hohe Systemqualität, der deutschsprachige Expertenservice, kurze Entscheidungswege und die über 40-jährige Automotive-Expertise des EDI-Pioniers.

„Hüngsberg steht für Qualität, Stabilität und erstklassigen Kundenservice – genau das brauchen mittelständische Unternehmen bei kritischen Systemwechseln“, fasst Kaatz zusammen.

ediDAX als Schlüssel für Prozesssicherheit und Transparenz
Mit der EDI-Lösung ediDAX konnte Hüngsberg eine flexible, skalierbare und gleichzeitig hochstabile Plattform bereitstellen. Sie ermöglichte es JDEHA, alle Kommunikationsprozesse stufenweise mit dem neuen ERP-System zu verbinden – ohne Verzögerungen und ohne Datenverluste.

Besonders wertvoll erwies sich die ediDAX-Transaktionsübersicht, die alle EDI-Vorgänge transparent und minutengenau abbildet. So kann JDEHA jederzeit den exakten Zeitpunkt einer Übermittlung nachvollziehen, Lieferungen zuverlässig nachweisen und unklare Rückstände schnell aufklären. „Dieser schnelle Zugriff auf belastbare Daten ist für uns sehr wertvoll, denn er unterstützt uns bei der Zurückweisung unberechtigter Belastungsanzeigen“, erklärt Torsten Kaatz. Durch diese Nachvollziehbarkeit senkte JDEHA den Aufwand für Abstimmungsprozesse erheblich und beschleunigte gleichzeitig die Auswertungen.

Ein weiterer signifikanter Vorteil für JDEHA ist die ediDAX-Funktion VDA-Split: Sie unterteilt große Lieferabrufdateien automatisch in kleinere, klar strukturierte Segmente. Dadurch werden Fehlerquellen drastisch reduziert und Liefertermine präzise eingehalten – ein enormer Vorteil für Unternehmen mit hohem OEM-Datenvolumen.

Effizienzgewinn durch partnerschaftliche Zusammenarbeit
Bei allen Integrationsschritten setzte Hüngsberg auf unmittelbaren, lösungsorientierten Expertenaustausch. Anforderungen wurden zügig aufgenommen, Mappings nach wenigen Iterationen umgesetzt – ein Ansatz, der Entwicklungszeit und Kosten deutlich reduzierte.

„Wir senden Anforderungen und erhalten innerhalb kürzester Zeit Feedback und Lösungen. Diese Effizienz ist außergewöhnlich und spiegelt die Professionalität und Erfahrung von Hüngsberg wider“, so Kaatz weiter.

Ergebnis: Stabilität, Transparenz und volle Lieferfähigkeit
Die stufenweise Migration mit Hüngsbergs ediDAX hat sich für JDEHA als Erfolgsmodell erwiesen. Alle Lieferabrufe und Rückmeldungen liefen während des gesamten Projekts ohne Unterbrechung, die Integrationsaufwände ließen sich exakt planen, und das neue ERP-System wurde reibungslos in Betrieb genommen.

„Wir sind mit der Hüngsberg -Lösung und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit äußerst zufrieden“, resümiert die JDEHA-Unternehmensführung. „Unsere Prozesse sind stabiler, transparenter und moderner als je zuvor – und unser Kundenservice profitiert direkt davon.“

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©JDEHA




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Über Hüngsberg www.huengsberg.com

Die Hüngsberg GmbH in Hallbergmoos ist ein Familienunternehmen mit 40-jähriger Erfahrung. Als EDI-Anbieter der ersten Stunde entwickelt und betreut Hüngsberg seit 1981 weltweit führende „DAXware“ EDI-Lösungen „Made in Germany“, um den Datenaustausch fortlaufend zu optimieren. Mehr als 10 000 Systeme hat Hüngsberg bisher verkauft, darunter komplexe Anwendungen für den Engineering- und logistischen Datenaustausch im Automobilsektor sowie Lösungen zu Sendungsbearbeitung und -verfolgung im Bereich Logistik und Handel. Das Unternehmen verfügt über erstklassige Referenzen und gehört zu den Kompetenzführern seines Marktsegments. 2010 übernahm Tania Hüngsberg-Cengil die Geschäftsführung von ihrem Vater, dem Unternehmensgründer Werner Hüngsberg; seit Anfang 2023 steht ihr ihre Schwester, Vanessa Ibel-Hüngsberg, als Geschäftsführerin für den kaufmännischen Bereich zur Seite.

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