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Pressemitteilung

Avacon Netz plant Ersatzneubau der 110-kV-Leitung zwischen Emden/West und Halbemond

Mehr Netzkapazität und höhere Versorgungssicherheit für die Region

Die Avacon Netz GmbH plant den Ersatzneubau der 110-kV-Freileitung zwischen den Umspannwerken Emden/West und der Schaltanlage Halbemond und den Abzweigen zu den Umspannwerken Manslagt und Marienhafe in der bestehenden Trasse. Mit der Erneuerung der rund 36 Kilometer langen Leitung schafft das Unternehmen die Voraussetzungen für eine leistungsfähigere Strominfrastruktur und stärkt die Versorgungssicherheit in der Region langfristig.

Die bestehende Leitung stammt aus dem Jahr 1964. Mit dem Ersatzneubau wird die bestehende Trasse modernisiert und fit für die zukünftigen Anforderungen der Energieversorgung gemacht.

„Die Energiewende stellt auch das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Mit dem Ersatzneubau erhöhen wir die Übertragungskapazität der Leitung und schaffen die Grundlage dafür, erneuerbare Energien künftig noch besser in das Netz zu integrieren. Gleichzeitig investieren wir in eine sichere und zukunftsfähige Infrastruktur für die Region“, sagt Wolfgang Dee, Projektleiter bei Avacon Netz.

Die Umsetzung des Projekts stellt hohe technische Anforderungen. Da die Leitung während der Bauzeit eine wichtige Funktion für die Stromversorgung übernimmt, kann sie nicht vollständig außer Betrieb genommen werden. Gleichzeitig verläuft die Trasse unter anderem durch ein Gewerbegebiet, entlang eines Wohngebiets sowie über eine Autobahn und einen Deich.

Derzeit bereitet Avacon Netz die Genehmigungsunterlagen für das Projekt vor. Dazu werden aktuell Vermessungsarbeiten und Kartierungen der Flora und Fauna in der Leitungstrasse vorgenommen und erste Gespräche mit den Kommunen und betroffenen Eigentümern geführt.

Sobald das Planfeststellungsverfahren und der Genehmigung des Vorhabens durch die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ist ein Baubeginn Anfang 2030 in mehreren Bauabschnitten vorgesehen.


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Avacon ist Teil des E.ON-Konzerns, zugleich aber auch stark kommunal geprägt. Mehr als 200 Kommunen und Landkreise halten 38,5 Prozent der Anteile an Avacon.

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