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Freuen sich über den neuen Blickfang vor der Sparkasse Barrien (v.l.): Philipp Bösche (Sparkasse Barrien), Suse Laue (Bürgermeisterin Stadt Syke), Nele Miethig (Kreismuseum Syke), Nils Meyer (Leiter Kreismuseum) und Hermann Karnebogen (Avacon).

Pressemitteilung -

Gesseler Goldhort: Wenn Gold Geschichte schreibt

Vor 15 Jahren entdeckten Archäologen einen Goldschatz nahe Syke

Syke, 15. April. Was für ein Anblick! Nahe der Kreissparkasse im Syker Ortsteil Barrien prangen seit Kurzem goldene Spiralringe und -röllchen, Armringe und -reifen an der Trafostation des Netzbetreibers Avacon. Wo sich zuvor nur grauer Beton zeigte, lädt jetzt eine fotorealistische Kopie des Gesseler Goldhorts zum Besuch des Syker Kreismuseums ein. Geschaffen wurde das Kunstwerk von den Künstlern der Hamburger Agentur Dosenfutter Grafitti.

Aus ganz besonderem Anlass: Der Fund des Gesseler Goldhorts jährt sich im April zum 15. Mal. Am 7. April 2011 entdeckten Archäologen im Zuge von Voruntersuchungen für eine Erdgaspipeline den Goldschatz, der sich als wahre kulturelle Fundgrube erwies. Zahllose Schmuckstücke geben seitdem Auskunft über das handwerkliche Geschick und kulturelle Verständnis der Menschen, die die Region vor 3.300 Jahren besiedelten. Kulturgeschichtlich interessierte Besucherinnen und Besucher können eine originalgetreue Nachbildung der Fundstücke im Kreismuseum Syke mit Forum Gesseler Goldhort.

Geschichte wird (be-)greifbar

Museumsleiter Nils Meyer erklärt: „Die künstlerische Darstellung des Goldhorts im öffentlichen Raum macht unsere regionale Geschichte unmittelbar erlebbar. Viele Menschen entdecken die Bronzezeit nun ganz nebenbei im Alltag – und finden vielleicht gerade dadurch den Weg in unser Museum.“

Kuratorin Nele Miethig ergänzt: „Der Gesseler Goldhort erzählt uns eine überraschend moderne Geschichte über Handwerk, Austausch und Identität vor über 3.000 Jahren. Es begeistert mich, dass dieser Schatz nun auch im öffentlichen Raum erlebbar wird.“

Auch Bürgermeisterin Suse Laue schätzt die Neugestaltung der Trafostation: „Dieses Kunstprojekt zeigt, wie kreativ Syke ist und wie sehr wir unsere Geschichte wertschätzen. Die Trafostation wird damit zu einem kleinen kulturellen Highlight im Alltag vieler Bürgerinnen und Bürger.“

Und Philipp Bösche, stellvertretender Leiter Beratungscenter Kreissparkasse Diepholz, meint: „Unsere Kundinnen und Kunden reagieren sehr positiv auf die Gestaltung. Die Trafostation ist ein echter Blickfang geworden und wertet das Umfeld der Kreissparkasse sichtbar auf.“

Ferner Blick in die Vergangenheit

Der vollständig geborgene Depotfund umfasst 117 Goldobjekte mit einem Gesamtgewicht von rund 1,7 Kilogramm und zählt damit – nach dem Eberswalder Goldschatz – zu den bedeutendsten prähistorischen Goldhorten Mitteleuropas. Einzigartig ist dabei, dass es sich um den bislang einzigen Goldfund der Bronzezeit handelt, der unter strengen wissenschaftlichen Grabungsbedingungen entdeckt wurde. Dadurch gilt er als der bestdokumentierte Bronzezeit-Schatz seiner Art. Die wertvollen Stücke stammen aus der mittleren Bronzezeit und lagen mehr als 3.300 Jahre unberührt im Boden.

Ein Kunstprojekt mit Erfolgsgeschichte

Seit 2010 hat Avacon im Rahmen der Aktion rund 800 Stationen mit vielfältigen Motiven verschönern lassen. Jedes Jahr kommen rund 50 weitere Gestaltungen hinzu,

„Die Aktion findet bei den Bürgern viel Anklang, verschönert das Ortsbild und ist zudem eine recht erfolgreiche Präventionsmaßnahme gegen wilde Graffiti“, erläuterte Karnebogen die Vorteile des langjährigen Engagements von Avacon. Da sich im gesamten Avacon-Netzgebiet knapp 20.000 Trafostationen befinden, ist auch in Zukunft für reichlich künstlerischen Nachschub gesorgt.

Weitere Informationen zur Avacon-Verschönerungsaktion mit zahlreichen Realisierungsbeispielen aus den letzten Jahren sowie Videos über die Arbeit der Fassadengestalter finden sich auf der Internetseite des Netzbetreibers unter Kunst an Trafostationen.

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Als eines der größten regionalen Energieversorgungsunternehmen Deutschlands bringt die Avacon-Unternehmensgruppe Energie genau dorthin, wo Millionen Menschen sie brauchen. Schnell, zuverlässig, effizient und umweltfreundlich.

Wir sind Partner für regionale Energielösungen in den Bereichen Strom, Gas, Wasser, Wärme, Kälte, Mobilität und Beleuchtung. Über unsere intelligenten Energienetze verbinden wir Menschen von der Nordseeküste bis Südhessen, von der niederländischen Grenze bis nach Sachsen-Anhalt mit Energie. Darüber hinaus plant, baut und betreibt die Unternehmensgruppe moderne und leistungsstarke Glasfasernetze.

Mit rund 3.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon 320 Auszubildenden und Praktikanten, ist die Avacon-Unternehmensgruppe einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder der Region und damit ein relevanter Wirtschaftsfaktor. Knapp 1 Milliarde Euro fließen jährlich in Form von Steuern, Aufträgen und Löhnen in den regionalen Wirtschaftskreislauf. So leisten wir einen Beitrag zum wirtschaftlichen Wachstum und setzen Impulse für die Unternehmen in der Region.

Avacon ist Teil des E.ON-Konzerns, zugleich aber auch stark kommunal geprägt. Mehr als 200 Kommunen und Landkreise halten 38,5 Prozent der Anteile an Avacon.

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