Pressemitteilung —
Neue Solar-Zuschläge: Photovoltaikanteil im Avacon-Netzgebiet steigt
Mehr Solarstrom fordert das Netz
Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse der jüngsten Ausschreibung für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden veröffentlicht. Zum Gebotstermin am 1. Juni 2026 erhielten bundesweit 108 Projekte mit einer Gesamtleistung von 209 Megawatt den Zuschlag. Niedersachsen schnitt besonders gut ab: 19 Projekte mit rund 36 Megawatt Leistung werden hier umgesetzt.
Auch das Avacon-Netzgebiet in Niedersachsen profitiert vom Solarzubau. Laut der Zuschlagsliste entstehen hier voraussichtlich zwei neue Anlagen mit einer Gesamtleistung von etwa fünf Megawatt.
Photovoltaik legt kräftig zu – um 400 Megawatt in einem Jahr
Der Ausbau zeigt sich auch in den Einspeisedaten von Avacon: Im niedersächsischen Netzgebiet stieg die installierte Photovoltaik-Leistung von rund 1.400 Megawatt Ende 2024 auf etwa 1.800 Megawatt Ende 2025 – ein Plus von 400 Megawatt in nur einem Jahr. Gleichzeitig wuchs die Zahl der Anlagen von rund 90.000 auf über 110.000.
Landesweit bleibt der Ausbau stark: Niedersachsen überschritt Ende 2025 erstmals die Marke von zehn Gigawatt installierter Photovoltaik-Leistung. Laut der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen kamen allein 2025 rund 1,5 Gigawatt hinzu. Zwar verlangsamte sich das Wachstum im Vergleich zum Rekordjahr 2024 leicht, doch der Trend geht zunehmend zu größeren Anlagen und Freiflächenprojekten.
Mehr Solarstrom fordert das Netz
Die Ausschreibung zeigt: Der Photovoltaik-Ausbau erreicht zunehmend die regionalen Verteilnetze. Jede neue Anlage speist zusätzlichen Strom ein. Damit das Netz diesen zuverlässig aufnehmen und verteilen kann, prüft und verstärkt Avacon regelmäßig Leitungen, Trafostationen und Netzkapazitäten.
Besonders größere Dachanlagen auf landwirtschaftlichen Gebäuden, Gewerbehallen oder öffentlichen Liegenschaften erzeugen an sonnigen Tagen erhebliche Strommengen. Das stellt neue Anforderungen an das Netz, das früher vor allem Strom vom Kraftwerk zu den Verbrauchern leitete. Heute fließt der Strom oft aus den Orten selbst zurück ins Netz.
Netzanschluss frühzeitig planen
Avacon prüft bei größeren Anlagen frühzeitig, ob das Netz die zusätzliche Leistung aufnehmen kann. Je nach Standort sind neue Kabel, stärkere Trafostationen oder Anpassungen im Mittelspannungsnetz nötig. Wer eine Photovoltaikanlage plant, sollte den Netzanschluss von Anfang an berücksichtigen. In der Regel übernimmt ein Elektrofachbetrieb die Anmeldung. Eine rechtzeitige Planung vermeidet Verzögerungen und sorgt für einen sicheren Anschluss.
Energiewende beginnt vor Ort
Der Ausbau der Solarenergie bleibt ein zentraler Baustein der Energiewende. Die aktuelle Ausschreibung zeigt: Die Energiewende entsteht nicht nur auf Bundesebene, sondern vor Ort – in Städten, Gemeinden und den regionalen Netzen.
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Voller Energie. Für die Menschen in der Region.
Als eines der größten regionalen Energieversorgungsunternehmen Deutschlands bringt die Avacon-Unternehmensgruppe Energie genau dorthin, wo Millionen Menschen sie brauchen. Schnell, zuverlässig, effizient und umweltfreundlich.
Wir sind Partner für regionale Energielösungen in den Bereichen Strom, Gas, Wasser, Wärme, Kälte, Mobilität und Beleuchtung. Über unsere intelligenten Energienetze verbinden wir Menschen von der Nordseeküste bis Südhessen, von der niederländischen Grenze bis nach Sachsen-Anhalt mit Energie. Darüber hinaus plant, baut und betreibt die Unternehmensgruppe moderne und leistungsstarke Glasfasernetze.
Mit über 3.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon 354 Auszubildende, Studierende und Praktikanten, ist die Avacon-Unternehmensgruppe einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder der Region und damit ein relevanter Wirtschaftsfaktor. 1,57 Milliarden Euro fließen direkt oder indirekt in Form von Steuern, Aufträgen und Löhnen in den regionalen Wirtschaftskreislauf. So leisten wir einen Beitrag zum wirtschaftlichen Wachstum und setzen Impulse für die Unternehmen in der Region.
Avacon ist Teil des E.ON-Konzerns, zugleich aber auch stark kommunal geprägt. Mehr als 200 Kommunen und Landkreise halten 38,5 Prozent der Anteile an Avacon.