Pressemitteilung —
Trafokunst in Hohenhameln-Soßmar: Wenn eine Trafostation Dorfgeschichte erzählt
Avacon gestaltet Station an der Jägerstraße mit Landschaft, Kindern, Schafen und Kirche – Motiv rückt das Leben im Ortsteil Soßmar in den Mittelpunkt
Hohenhameln, 26.062026. Wer künftig an der Jägerstraße 24 in Hohenhameln-Soßmar vorbeikommt, sieht dort nicht mehr nur eine Trafostation. Aus dem grauen Zweckbau ist ein farbenfroher Blickfang geworden: Avacon hat die Station künstlerisch gestalten lassen. Das Motiv zeigt eine dörfliche Landschaft mit Kindern, Schafen und Kirche – und damit vieles von dem, was Soßmar und die Gemeinde Hohenhameln ausmacht. Gestaltet wurde das Kunstwerk von der Agentur HIGHLIGHTZ.
Ein Motiv, das zum Dorf passt
„Das Kunstwerk zeigt auf sehr sympathische Weise, was unsere Ortschaften prägt: Gemeinschaft, Natur, Familien und ein starkes Miteinander“, sagt Hohenhamelns Bürgermeister Uwe Semper. „In Soßmar fügt sich dieses Motiv sehr stimmig in das Ortsbild ein. Es macht deutlich, dass auch kleine Orte große Geschichten erzählen können – über Zusammenhalt, Heimat und das Leben auf dem Land.“
Technik wird zum Teil des Ortsbildes
Für Avacon ist die Gestaltung Teil einer langjährigen Verschönerungsaktion. Funktionale Bauwerke der Stromversorgung sollen dadurch nicht aus dem Ortsbild verschwinden, sondern bewusst Teil davon werden.
„Unsere Trafostationen stehen mitten in den Städten und Dörfern. Deshalb ist es uns wichtig, dass sie mehr sein können als reine Technikgebäude“, sagt Avacon-Kommunalreferent Ralf Baumgarten. „In Hohenhameln-Soßmar erzählt das Motiv vom dörflichen Leben: von Kindern, Landschaft, Tieren und Kirche. Genau diese Nähe zum Ort macht unsere Trafokunst aus.“
Auch lokalhistorische Interessierte kommen auf ihre Kosten: Der Schriftzug auf der Trafostation greift die historische Entwicklung des Ortsnamens auf.
Sichtbares Zeichen für Familienfreundlichkeit
Dass Kinder im Mittelpunkt des Motivs stehen, passt auch zum Selbstverständnis der Gemeinde Hohenhameln. Die Gemeinde beteiligt sich am Programm „Kinderfreundliche Kommunen“; nach Angaben des Vereins leben in Hohenhameln rund 9.400 Menschen, darunter etwa 1.700 Kinder und Jugendliche.
„Gerade solche Motive zeigen, dass Infrastruktur und Lebensqualität zusammengehören“, so Baumgarten weiter. „Eine Trafostation versorgt die Menschen mit Strom – und kann zugleich etwas über den Ort erzählen, in dem sie steht.“
Ein Kunstprojekt mit Erfolgsgeschichte
Seit 2010 hat Avacon im Rahmen der Verschönerungsaktion rund 800 Trafostationen mit vielfältigen Motiven gestalten lassen. Jedes Jahr kommen rund 50 weitere Gestaltungen hinzu. Die Projekte tragen zur Verschönerung des Ortsbildes bei und wirken zugleich als Präventionsmaßnahme gegen wilde Graffiti.
Weitere Informationen zur Avacon-Verschönerungsaktion mit zahlreichen Realisierungsbeispielen sowie Videos über die Arbeit der Fassadengestalter finden sich auf der Internetseite des Netzbetreibers unter dem Stichwort „Kunst an Trafostationen“.
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