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Kontraste: Kultur, Industrie & Moderne

News   •   Mai 22, 2017 10:51 CEST

Seine diesjährige Frühlings-Fotoreise führte den Münchner Kunstphotographen Bernd Sannwald nach Saarbrücken, in die beiden UNESCO-Weltkulturerbe Städte Völklingen und Luxemburg sowie nach Esch-sur-Alzette mit seiner beeindruckenden Hochofenanlage. Eine Reise, die mit vielen außergewöhnlichen Fotomotiven belohnt wurde.

Die kleine, nette Altstadt von Saarbrücken mit den engen Gassen und schönen Plätzen hat viel Charme und lädt zum Schlendern ein. Fotografisch interessant war für Bernd Sannwald aber vor allem die Architektur der Universität.

Absolut eine Reise wert ist das UNESCO-Weltkulturerbe Völklingen. Die Völklinger Hütte ist das weltweit einzige authentisch erhaltene Eisenwerk aus der Blütezeit der Eisen- und Stahlindustrie. In einem 4stündigen Rundgang können Besucher die beeindruckende Industriekultur des frühen 20. Jahrhunderts mit gigantischen Maschinen, Hochöfen und Schräge-Aufzug besichtigen.

Auch die Stadt Luxemburg gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Menschen aus vielen verschiedenen Nationen leben in dieser Stadt und verleihen ihr eine ganz besondere Ausstrahlung: multikulturell, mehrsprachig, kreativ und vielfältig. Luxemburg hat eine bewegte Vergangenheit, der man an allen Ecken begegnet. In die vielen Architekturdenkmäler fügen sich ganz harmonisch ultramoderne Gebäude. Sowohl die Altstadt wie auch das moderne Museum sind absolut sehenswert. Die kulturelle Vielfalt der Stadt spiegelt sich auch in der Offenheit und Freundlichkeit der Menschen und den vielen kulinarischen Highlights.

Die Krönung der Fotoreise war jedoch Esch-sur-Alzette. Die Jahrhunderte alte Stadt erlangte ihre Bedeutung durch die umliegenden Eisenerzfelder. Bis Ende des 20. Jahrhunderts wurde hier in Hochöfen Eisen erzeugt. Heute gehört die Hochofenanlage zu den schützenswerten nationalen Denkmälern. Sie sind frei für die Öffentlichkeit zugänglich und können in geführten Touren oder auch auf eigene Faust erkundet werden. Die Hüttenwerke sind teilweise restauriert und in das moderne Uni-Gelände integriert. Für Bernd Sannwald war das Gelände ein Eldorado guter Fotomotive.

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