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Angespannt wohnen: Immer mehr Unistädte werden empfindlich teuer

Studenten ächzen unter hohen Mieten und leben trotzdem am liebsten mittendrin. München, Frankfurt und Hamburg verlangen besonders horrende Quadratmeterpreise. Aber auch in Mittelstädten wie Giessen oder Aachen wird es eng.

Im Prinzip nichts Neues: Das Wohnen in den Städten wird immer teurer. Besonders hart trifft es diejenigen, die wenig Einkommen haben. Und dazu gehören logischerweise auch Studenten. In Städten wie München, Frankfurt und Hamburg müssen sie zuweilen über 500 Euro pro Monat zahlen – für ein WG-Zimmer wohlgemerkt. Aber auch so manche Mittelstadt wie Giessen, Aachen oder Ulm erschreckt mit knappem Wohnraum für Studenten, die ihr Semester dann auch mal auf der Luftmatratze bei Bekannten oder in der Jugendherberge beginnen müssen.

Der Immobilienentwickler GBI, der mit einer Studie die Zahlen zu diesem Thema geliefert hat, hat für deutsche Unistädte jeweils einen „Anspannungsfaktor“ berechnet. Je näher dieser Wert an die 100 geht, desto spannender die Wohnungssuche. Zur Verdeutlichung: In München liegt der Anspannungsfaktor bei 80, in Saarbrücken bei nur 25,5 Punkten. Weil Studenten jedoch „standortsensibel“ sind, das heißt Wert auf ein attraktives Lebensumfeld legen, strömen sie trotzdem zu Hauf in beliebte Groß- und traditionelle Studentenstädte, wo sie am liebsten dann auch mittendrin und nicht außerhalb leben wollen. Hier kommt der Wohnungsbau jedoch kaum hinterher, gerade bei den kleinen Appartements nicht. Die Bundesregierung hat deshalb 120 Millionen Euro für den Bau kleiner Wohnungen bereitgestellt.

Interessant: Nur zehn Prozent der Studenten leben in Studentenwohnheimen, für die es mancherorts ellenlange Wartelisten gibt. Der große Rest lebt in WGs und Wohnungen und steht damit in Konkurrenz mit allen anderen Bevölkerungsgruppen, die nach günstigem Wohnraum suchen.

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Stefanie Müller

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