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Die Folgen der Corona-Pandemie auf das Studium: 3 Fragen an Anja Hofmann

Für Studierende und Lehrende brach im März eine neue Zeitrechnung an. Sie meisterten das erste digitale Semester und sehen schon das nächste auf sich zukommen. Doch wie wird sich das Studium in Deutschland durch die Coronakrise längerfristig verändern? Werden Fernunis zur Normalität? Sterben Unistädte aus? Befeuert das Studieren aus der Distanz die Chancenungleichheit oder ist es sogar eine Chance für mehr Bildungschancengerechtigkeit?

Im Vorfeld einer Online-Diskussion am 15. Oktober, schätzt Anja Hofmann, Vorstandsmitglied der Deutschen Bildung, die Lage zum Studium der Zukunft in 3 Fragen und Antworten ein.

Was bedeutet Ihrer Meinung nach die Corona-Pandemie langfristig für das Studium in Deutschland?

Entscheidend wird letztlich die Dauer der COVID-19-Pandemie sein. Wenn die Pandemie bereits im Laufe des Jahres 2021 enden sollte, werden die Auswirkungen deutlich andere sein, als wenn die Pandemie sich über mehrere Jahre hinzieht. Denn das bedeutet dann, dass eine komplette Generation an Studierenden einen Großteil oder sogar ihr ganzes Studium unter „Pandemie-Bedingungen“ verbringt.

Entscheidend wird auch sein, was die politische Agenda sein wird: Wenn die Pandemie genutzt wird, möglichst viele Bestandteile des Studiums in Deutschland zu digitalisieren, und das auch in „Post-Pandemie-Zeiten“, wird sich sehr viel verändern: Hochschulstandorte werden sich stark wandeln sowie Forschung und Lehre. Die Anforderungen an Lehrende und Studierende werden andere werden. Kurzum: Studieren wird sich massiv verändern.

Sehen Sie darin eher Chancen oder Nachteile für die Studierenden?

Wie bei fast allem im Leben, gibt es sicher auch hier zwei Seiten einer Medaille. Chancen können sein, dass junge Menschen zukünftig einen besseren Zugang zur akademischen Bildung haben werden, weil sie sich zum Beispiel das Studium durch den Wegfall hoher Mieten in beliebten Uni-Städten besser leisten können. So könnte die Bildungschancengerechtigkeit gestärkt werden. Zudem kann es ein klarer Vorteil sein, dass digitales Studieren auch zukunftskritische Digitalkompetenzen stärkt.

Ein Nachteil könnte sein, dass der alltägliche persönliche Austausch mit anderen Studierenden wegfällt oder sich verringert. Gemeinsames Lernen wird sich stark verändern. Es bleibt abzuwarten, ob sich auch zukünftig noch lebenslange Freundschaften aus der Studienzeit entwickeln. Auch ist fraglich, ob und wie sich zukünftig Studierende neben ihrem Studium in Projekten, bei Studenteninitiativen oder in der Fachschaft engagieren können. Wie wird das generell in der Zukunft sein, wenn kaum jemand noch vor Ort in der Unistadt lebt?

Denken Sie, dass die Coronakrise negative Auswirkungen auf den Berufseinstieg der Nachwuchsakademiker/innen haben wird?

Auch hier ist entscheidend, wie lange die Pandemie anhalten wird. Ist sie bald vorbei, dann werden die Auswirkungen für Nachwuchsakademiker/innen überschaubar sein: Viele, die aktuell in den Arbeitsmarkt starten möchten, haben es schwer, weil es der Wirtschaft teilweise schlecht geht. Aber: es gibt auch Branchen und Unternehmen, die tatsächlich „Corona-Gewinner“ sind. Und: Viele andere Arbeitsbereiche, wie der medizinische Sektor, sind nicht betroffen.

Anders sieht es aus, wenn die Beschränkungen durch die Pandemie langfristig anhalten: Dann werden zukünftige Nachwuchsakademiker/innen deutlich anders auf den Beruf vorbereitet sein als bisher. Wie groß die Auswirkungen auf die „Employability“ der Nachwuchsakademiker/innen letztlich sein werden, hängt wiederum stark davon ab, wie sich das Studium gestalten lässt: Sind Praktika, studentisches Engagement, Auslandsaufenthalte möglich oder nicht? Und: Wie wird Online-Lehre umgesetzt?

Es besteht eine große Gefahr, dass ein Studium zur reinen Wissensvermittlung wird und weniger eine Zeit, in der man wertvolle Erfahrungen sammeln und zukunftskritische Kompetenzen entwickeln kann.

Aus diesem Grund ist es wichtig, Student/innen jetzt nicht alleine zu lassen, sondern bei der Entwicklung von Sozial-und Selbstkompetenzen zu helfen.

Seien Sie live bei der Online-Diskussion zur Zukunft des Studiums dabei:

Am Donnerstag, 15.10.2020 von 16 bis 17 Uhr. Als Referent/innen diskutieren mit: Aileen Moeck, Zukunftsforscherin und Gründerin des Zukunftsbauerinstituts, Sagithjan Surendra, Student des Jahres 2020 und Gründer des Aelius Förderwerks, Prof. Dr. Monika Schuhmacher, Professorin für Technologie-, Innovations- und Gründungsmanagement und Direktorin des Entrepreneurship Cluster Mittelhessen und Anja Hofmann, Mitgründerin und Vorstandsmitglied der Deutschen Bildung.

Melden Sie sich hier an.

Über Anja Hofmann (geboren 1973)

Anja Hofmann ist Vorstands- und Gründungsmitglied der im Jahr 2006 gegründeten Deutsche Bildung AG und verantwortet schwerpunktmäßig die Bereiche Marketing, Kommunikation und das inhaltliche Trainingsprogramm. Leidenschaft für Bildung treibt sie an. Zuvor hat die Diplom-Kauffrau ihre erste Führungsverantwortung in leitenden Positionen bei einer internationalen Personalberatung und einer britischen Verlagsgruppe in Boston, Brüssel, Köln und Wallingford gesammelt.

Über die Deutsche Bildung AG

Die Deutsche Bildung, ein Social Business für Studienfinanzierung, ermöglicht über ihren Studienfonds eine flexible Studienfinanzierung, die vom Centrum für Hochschulentwicklung regelmäßig mit einer Spitzenbewertung ausgezeichnet wird. Neben der Finanzierung werden studentische Kunden für ein erfolgreiches Studium und das zukünftige Arbeitsleben beraten, mit der Praxis vernetzt und gecoacht. Die Studienfinanzierung wird unabhängig vom Einkommen der Eltern und ohne Bürgen vergeben. Angesprochen sind Studentinnen und Studenten aller Fachrichtungen, die ihr Studium an einer staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland oder auch im Ausland absolvieren. Als Absolvent/innen zahlen sie erst mit Beginn der Berufstätigkeit einen vereinbarten Anteil ihres Einkommens an den Studienfonds, was die Gefahr der Überschuldung minimiert und gleichzeitig Freiheit bei der Berufswahl und privaten Lebensentscheidungen lässt. Ermöglicht wird das Modell über institutionelle und private Investoren über Anleihen oder als Eigenkapitalinvestment.

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Die Deutsche Bildung Studienfinanzierung

Ein Studium darf nicht am Geld scheitern. Mehr als 4.600 Student/innen nutzen die Deutsche Bildung Studienfinanzierung und ermöglichen sich damit sich im In- und Ausland ihr Studium.

Nachwuchsakademiker/innen können für ihre Studien- und Lebenshaltungskosten über den Studienfonds bis zu 30.000 Euro beantragen und den Betrag mit anderen Finanzierungsquellen kombinieren. Mit ihrer späteren Zahlung an den Studienfonds, tragen sie dazu bei, dass der umgekehrte Generationenvertrag funktioniert. Damit sie noch erfolgreicher durchstarten, werden sie trainiert, gecoacht und mit einer großen Community vernetzt.

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