Pressemitteilung —
Neuer Propst der EKBO: Johannes Krug tritt Dienst an
Berlin – Dr. Johannes Krug beginnt am Dienstag, 1. September 2026, seinen Dienst als Propst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Krug wurde am 25. April 2026 von der V. Landessynode als Nachfolger von Dr. Christina-Maria Bammel gewählt.
Der Propst hat die theologische Leitung im Konsistorium inne. Gleichzeitig ist er Mitglied des Kollegiums, Abteilungsleiter der Abteilung 2 im Konsistorium und für die inhaltliche Koordination der Arbeitsbereiche Diakonie, Ökumene und Weltmission, Publizistik und Medienreferat zuständig. Als Propst gehört er qua Amt der Landessynode und der Kirchenleitung an.
Johannes Krug hat Evangelische Theologie in Heidelberg und Jerusalem studiert. Anschließend wurde er mit einer Arbeit im Neuen Testament an der Universität Heidelberg promoviert. Nach dem Vikariat und einem Sondervikariat in Brüssel wirkte er von 2003 bis 2012 als Pfarrer an der St. Marienkirche in Berlin am Alexanderplatz. Von 2012 bis August 2026 leitete er als Superintendent den Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf. Die Zukunftsentwicklung und Strategie der Evangelischen Kirche standen im Mittelpunkt seines dortigen Wirkens. Propst Krug wurde 1969 in Hannover (Niedersachsen) geboren. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.
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Die EKBO ist eine Landeskirche der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mit Sitz in Berlin. Ihr Gebiet umfasst Berlin, Brandenburg sowie den nordöstlichen Teil Sachsens. Zur EKBO gehören 520 Kirchengemeinden mit ca. 746.000 Mitgliedern (Stand: 31. Dezember 2025). Leitender Geistlicher ist Bischof Christian Stäblein. Die EKBO ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und die größte religiöse Gemeinschaft in ihrer Region.