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“Beam‘ mich rein, Scotty!“

Pressemitteilung   •   Mär 26, 2019 11:20 CET

Der Darm in Virtual Reality

In Virtual Reality durch den Dickdarm spazieren: 
Felix Burda Stiftung macht innovative Technik für jeden erlebbar. 

München, 26.03.2019 – Seit 2008 tourt das größte begehbare Darmmodell Europas durch Deutschland und weitere sieben Länder. Nun ergänzt die Felix Burda Stiftung das 20 Meter lange, große Aufklärungstool mit seinem platzsparenden VR-Pendant. Dank Virtual Reality-Brille und Controllern können nun auch auf kleinstem Raum medizinische Laien in die virtuellen Welten des menschlichen Darms eintauchen und auf einem Spaziergang durch dieses wichtige Organ Wissenswertes über Darmkrebsvorsorge lernen. Testlauf im Kantonsspital Winterthur.

In der Regel weiß nur medizinisches Fachpersonal wie die Anatomie des Menschen von Innen aussieht und funktioniert. Mit einer VR-Brille und einem Controller zur Steuerung der Teleportation kann sich aber jeder einen Darm und dort vorhandene Krankheiten von innen ansehen und so besser verstehen.

„Unser großes Darmmodell wird selbst im 11. Jahr seines Bestehens europaweit noch sehr stark nachgefragt. Neben vielen Unternehmen in Deutschland – wie BMW, Axel Springer und Salamander – die das begehbare Organ im Rahmen ihrer betrieblichen Gesundheitstage nutzen, mieten auch Kliniken, Krankenkassen und Landratsämter „den Darm“, um die Bevölkerung aufmerksamkeitsstark und unterhaltsam für die Darmkrebsvorsorge zu sensibilisieren. Auch in Frankreich, Niederlande, Österreich, Belgien, Schweiz, sowie selbst in Israel und Island hat das Darmmodell schon wertvolle Awareness generiert,“ so zeigt sich Marketingleiter Carsten Frederik Buchert von der Felix Burda Stiftung begeistert. Aber er kennt auch die Einwände von manchen Mietinteressenten: „Klar ist auch, dass ein 20 Meter langer und 2,80 Meter hoher Schlauch mit einer Tonne Materialgewicht, nicht überall Platz hat. Für diese Einsätze können wir nun das VR-Darmmodell anbieten.“

In Zusammenarbeit mit der XCYDE GmbH entwickelte die Felix Burda Stiftung einen virtuellen Zwilling des aufblasbaren Riesendarms. Die Virtual Reality-Spezialisten aus Leipheim haben das am Computer generierte Aufklärungstool nach dem Lern-Konzept des Original-Darms entwickelt: Der Besucher durchschreitet erst einen gesunden Abschnitt, bevor er das Wachstum eines Polypen sieht, der schließlich zu Darmkrebs mutiert. Er wird zudem über Risikofaktoren, wie chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) aufgeklärt und erfährt, was das familiäre Risiko für ihn bedeutet. Durch virtuelle Hinweisschilder im Darm wird der Besucher über Krankheitsstadien informiert und erfährt, wie die Vorsorgekoloskopie ihn vor Darmkrebs schützen kann.

Der Testlauf im schweizerischen Kantonsspital Winterthur überzeugte auch die dortige Projektleiterin Daniela Merki: „Wir waren insbesondere auch sehr positiv überrascht, wie offen die Besucher an das VR-Modell herangegangen sind.“ Denn neben den Millennials waren es gerade die älteren Besucher, die neugierig die innovative Technik erleben wollten.

Das Virtual Reality - Darmmodell kann ab sofort gemietet werden.
Wie auch schon beim großen Modell, verlangt die Felix Burda Stiftung keine Mietgebühr – es fallen lediglich die Logistikkosten an. Technisch betreut wird das Modell vor Ort von den Spezialisten der XCYDE GmbH, die sich ebenfalls um Auf- und Abbau kümmern und beim „Beamen“ in die Virtual Reality behilflich sind.

Mehr Informationen: https://www.felix-burda-stiftung.de/virtuellesDarmmodell

Die Felix Burda Stiftung mit Sitz in München wurde 2001 von Dr. Christa Maar und Verleger Prof. Dr. Hubert Burda gegründet und trägt den Namen ihres 2001 an Darmkrebs verstorbenen Sohnes. Zu den Projekten der Stiftung zählen u.a. der bundesweite Darmkrebsmonat März sowie der Felix Burda Award, mit dem herausragendes Engagement im Bereich der Darmkrebsvorsorge geehrt wird. Zudem tourt das größte begehbare Darmmodell Europas - ebenfalls eine Idee der Stiftung - kontinuierlich durch Europa und die APPzumARZT managed als Gesundheits-Butler gesetzliche Präventionsleistungen der ganzen Familie. Die Felix Burda Stiftung betreibt Websites und Social Media-Präsenzen und generiert mit jährlichen, konzertierten Werbekampagnen in Print, TV, Radio und Online eine starke deutschlandweite Awareness für die Prävention von Darmkrebs. www.felix-burda-stiftung.de

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