Pressemitteilung -
c’t Fotografie: Wetter als kreatives Gestaltungsmittel
Nebel, Regen und Co. fotografisch inszenieren
Hannover, 19. Dezember 2025 – Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur falsche Ausrüstung und fehlende Kreativität. Das Fotomagazin c’t Fotografie erklärt in Ausgabe 1/2026, wie Fotografen Nebel, Regen, Sturm und Schnee gezielt für stimmungsvolle Aufnahmen nutzen können. Je nach Motiv lassen sich mit kurzen oder langen Belichtungszeiten und Belichtungskorrekturen wirkungsvolle Effekte erzielen.
„Nebel kann aus bekannten Orten geheimnisvolle Bühnen machen und minimiert viele Motive auf ihre Grundform”, erklärt c’t-Fotografie-Redakteur Hendrik Vatheuer. Für atmosphärische Nebelfotos empfiehlt er eine Belichtungskorrektur von +0,5 bis +1 EV (Exposure Value), also eine Erhöhung der Lichtmenge, zudem Langzeitbelichtungenzwischen 10 Sekunden und mehreren Minuten. „Wasserflächen werden auf diese Weise zu weichen, fast samtigen Strukturen, und ziehende Wolken verbinden sich mit dem Dunst zu einem gleichmäßigen Schleier”
Regenbietet ebenfalls kreative Möglichkeiten: Spiegelungenauf nassen Straßen lassen sich mit kurzen Belichtungszeiten(1/250 s und kürzer) gut einfangen und mit Langzeitbelichtungen (30 s und länger) die leuchtenden Farben von Straßenlichtern gekonnt in Szene setzen. „Nutzen Sie Regen gerne als Spielfeld – er lädt dazu ein, mit Stimmungen und Strukturen zu experimentieren”, rät Vatheuer.
Bei Sturm und Wind rät der Experte ebenfalls zu langen Belichtungszeiten, um Bewegung sichtbar zu machen: „Eine 1/30 Sekunde deutet eine sanfte Bewegung nur an, mehrere Sekunden Belichtungszeit dagegen verwandeln die Landschaft in abstrakte Muster aus Linien.” Wichtig sei dabei ein besonders stabiles Stativ.
Auch Schnee und grelles Sonnenlicht lassen sich gestalterisch nutzen. Vatheuer empfiehlt für Schneeaufnahmen eine Belichtungskorrektur von +1 bis +2 EV, damit der Schnee weiß und nicht grau ist. Bei extremem Licht könne man zudem harte Kontraste und tiefe Schatten gezielt für kraftvolle Schwarz-Weiß-Umsetzungen einsetzen.
Neben technischen Tipps
gibt der Artikel Hinweise zur kreativen Bildgestaltung und Planung einer Fotosession bei schlechtem Wetter. „Wer gerade bei ‚schlechtem Wetter’ erfolgreich fotografieren will, bereitet sich besser gut vor – und bleibt trotzdem spontan und anpassungsfähig”, betont Vatheuer. Moderne Apps
helfen bei der Vorhersage von Wetter und Lichtsituationen.
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