Pressemitteilung —
c’t-Magazin: Günstige Bildschirme im Test
Monitore ab 65 Euro für Büro und Gaming
Hannover, 1. Oktober 2026 – Brauchbare Computerbildschirme gibt es schon für 65 bis 200 Euro. Das zeigt ein Vergleichstest von zwölf Monitoren zwischen 24 und 34 Zoll, den Europas führendes IT- und Technikmagazin c’t in Ausgabe 21/2026 veröffentlicht. Die Art der Nutzung entscheidet über den Bedarf. Ein Blick lohnt auf Blickwinkelstabilität, Ergonomie und Bildwiederholraten.
„Die Auswahl an günstigen Bildschirmen ist überwältigend. Überraschend ist eher, wo der Rotstift heute ansetzt, nämlich nicht mehr beim Displaypanel“, erklärt c’t-Redakteur Benjamin Kraft. Blickwinkelabhängige TN-Panels sind aus der Billigklasse verschwunden. Stattdessen verbauen die Hersteller IPS-Displays mit stabilen Blickwinkeln oder VA-Panels mit hohem Kontrast.
Gespart wird vor allem bei der Ergonomie. „Bis auf vier Geräte lassen sich die Billigdisplays nur neigen“, so Kraft. Höhenverstellung, Drehung oder Hochkantmodus fehlen meist. Viele Monitore stehen zudem auf wackeligen Kunststoffständern. Abhilfe schafft ein Schwenkarm, den man an vorhandenen Gewindelöchern befestigt. Auch bei den Anschlüssen wird gespart: Nur drei Modelle haben USB-Buchsen, einen vollwertigen Anschluss-Hub für Tastatur, Maus und USB-Sticks bietet allein der Iiyama ProLite für 165 Euro.
Positiv überrascht die Bildwiederholrate: 100 Hertz sind Standard, manche schaffen mehr. Die drei getesteten 27-Zoll-Gamer von Gigabyte, Lenovo und LG werben mit 200 Hertz und mehr. „Das stimmt allerdings lediglich mit DisplayPort oder USB-C“, warnt Kraft. Per HDMI-Kabel sind maximal 144 Bildwechsel pro Sekunde möglich, oft mit weniger Farbabstufungen.
Die drei 34-Zoll-Displays in Überbreite von AOC, MSI und Samsung überzeugen am wenigsten, da ihre Bildschirme stark blickwinkelabhängig sind. c’t-Redakteur Kraft kann dennoch das Fazit ziehen: „Anders als bei vergangenen Tests müssen wir von keinem der Geräte abraten. Als einfaches Arbeitsdisplay taugt jedes von ihnen.“
Als Unterstützung zur richtigen Bildschirmwahl liefert c’t in der aktuellen Ausgabe neben dem Vergleichstest außerdem einen Mythencheck über die gängigsten Monitor-Legenden.
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