Pressemitteilung -
Mac & i: Digitale Souveränität für iPhone-Nutzer
Europäische Alternativen zu Google Maps, Chat GPT & Co.
Hannover, 27. März 2026 – Viele iPhone-Nutzer setzen auf die vorinstallierten Apps von Apple, dabei gibt es leistungsstarke Alternativen aus Europa. Das Computermagazin Mac & i stellt in Ausgabe 2/2026 bewährte Apps vor, die oft mehr Funktionen bieten und heimischen Datenschutzstandards folgen.
In Europa entwickelte Apps versprechen DSGVO-Konformität und verarbeiten Nutzerdaten häufig auf europäischen Servern. „Die Grenzen sind allerdings fließend“, erklärt Mac & i Redakteur Leo Becker. Viele Apps integrieren SDKs von Drittanbietern, die Daten in die USA übermitteln.“ Bei der Auswahl der vorgestellten Anwendungen achtete die Redaktion neben dem Firmensitz in Europa vor allem auf Funktionalität, regelmäßige Updates und eine nutzerfreundliche Bedienoberfläche.
Ein konkretes Beispiel liefert der kostenlose norwegische Browser Vivaldi, der sich mit einem integrierten Werbeblocker klar von Safari abhebt. Praktische Schnelleingaben ermöglichen die direkte Suche in Wikipedia oder anderen Diensten, eine eigene Passwortverwaltung ist ebenfalls nützlich. „Eine Integration von KI-Funktionen lehnt der Hersteller bislang bewusst ab“, so Leo Becker. Der Browser synchronisiert Verlauf, Tabs und Lesezeichen verschlüsselt zwischen iPhone und Desktop.
Der französische KI-Chatbot Le Chat von Mistral AI ist die bekannteste europäische Alternative zu den populären US-Chatbots. Die App bietet Text- und Bildgenerierung, kann Dateien analysieren und bindet Tools wie eine Websuche ein. Wer nicht möchte, dass Eingaben zum Training von KI-Modellen verwendet werden, muss das in den Datenschutzeinstellungen jedoch manuell abschalten – standardmäßig ist es aktiviert.
Im Bereich der Navigation steht die Alternative Here WeGo bereit, die ihren Sitz in den Niederlanden hat. Im direkten Vergleich wird deutlich, dass viele Funktionen denen von Google Maps und Karten ähneln. Hervorzuheben sind die Satellit- und Geländeansichten sowie die Liveverkehrsdaten.
Für sichere Kommunikation empfehlen die Experten den Schweizer Messenger Threema. Der Dienst schützt Nachrichten durchgängig per Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und erlaubt eine anonyme Nutzung allein per zugeteilter ID. „Der größte Knackpunkt bleibt die geringe Verbreitung“, räumt Becker ein. Zudem kostet die App einmalig acht Euro.
Auch bei kontaktlosem Bezahlen gibt es mittlerweile europäische Alternativen: Mit der VR-Banking-App der Volks- und Raiffeisenbanken lässt sich seit Ende 2025 die virtuelle Girocard
direkt am Kassenterminal nutzen. Der europäische Bezahldienst Wero hat für 2026 ebenfalls NFC-Zahlungen in Ladengeschäften angekündigt.
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